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Canzler Bau

Seit Jahren mit Hydrema-Produkten zufrieden

Hydrema, Bagger und Lader

Gebietsverkaufsleiter Thomas Riemer (ganz li.) beim Besuch eines seiner vielen zufriedenen Kunden in Thüringen. Ganz rechts Andrea und Eckhard Canzler mit einigen Mitarbeitern.

Weimar (ABZ). – Eckhard Canzler und seine Frau Andrea gründeten ihr Einzelunternehmen nach dem Mauerfall am 21. Mai 1990 in Weimar und beschäftigten zunächst acht Mann. Im Zuge der neuen Aufbruchstimmung mussten viele Häuser saniert oder gebaut werden, so dass im Bereich Putz- und Trockenbau sehr viel zu tun war. Als erste Maschine wurde im Jahr 1991 ein kleiner Radlader mit Allradlenkung gekauft. Schon damals erkannte Eckhard Canzler den Trend zu kompakten Maschinen. Mit der Auftragslage wuchs auch das Personal an und man beschäftigte zeitweise bis zu 50 Mann und mehrere Kolonnen. Aus dem Einzelunternehmen wurde im Jahr 1999 die GmbH, die dann auch Aufträge im Bereich Hochbau annahm.

Im Jahr 2005 wurde der Trockenbau komplett abgelegt und man konzentrierte sich voll und ganz auf den Hochbau. Das Einzugsgebiet ist auch heute noch der Großraum Erfurt – Weimar – Jena. Nachdem man zu dem Radlader zwischenzeitlich auch den ersten Minibagger angeschafft hatte, kam man nicht darum herum, 2009 die erste Großtechnik anzuschaffen. Nach ersten Enttäuschungen bei einigen größeren Unternehmen, die aus dem Westen kamen und die sich als wenig partnerschaftlich für Canzler erwiesen, hat man die Verhandlungen mit den ehemaligen Weimar-Werken aufgenommen.

1996 wurde der Teil des ehemals großen Arbeitgebers in Weimar, in dem nach der Wende noch weiter Baumaschinen gebaut wurden, durch den dänischen Hersteller Hydrema übernommen. Hier waren früher bis zu 6500 Mitarbeiter beschäftigt und es wurden für den gesamten Osten Europas in großen Stückzahlen u. a. Landmaschinen, aber eben auch Bagger und andere Baumaschinen gebaut.

Im Jahr 2009, als Canzler einen leistungsstarken Radlader kaufen wollte, umfasste das Programm von Hydrema neben Mehrzweckladern, auch Dumper, Kettenbagger, Mobilbagger und eben auch Radlader. Der erste WL 480C, ein Radlader in der Klasse 0,8 m³ war somit die erste Maschine, die das Ehepaar Canzler von Hydrema kaufte. Ganz offensichtlich war man mit der Maschine so sehr zufrieden, dass zwei Jahre später ein weiterer WL 480C sowie ein Mobilbagger M1100C2 gekauft wurden. Bei der Entscheidung hat man sich aber auch auf die Meinung des Maschinisten verlassen, denn er muss schließlich mit dem Bagger, der in der Flotte bei Canzler eine besondere Rolle einnimmt, arbeiten und Familie Canzler weiß, dass nur zufriedene Mitarbeiter auch gute Arbeit leisten.

Für den Fahrer war insbesondere der robuste Schwenkbock, auf dem der Baggerarm gelagert ist, und der der gan-zen Maschine zusätzliche Wendigkeit auf der Baustelle verleiht, ein wesentlicher Grund. Gisbert Richter bestätigt: "Mit dem Hydrema kann man auch in engen Baustellen, die wir im innerstädtischen Bereich sehr oft antreffen, mit großer Kraft arbeiten. Was ich einmal bei der Sanierung eines Hotels an vorhandenem Baugrubenverbau aus sehr verwinkelten Ecken herausholen musste, hätte ich mit keinem anderen Bagger gemacht." Heute beschäftigt Familie Canzler 19 Mitarbeiter, und wenn es zum Feierabend zugeht, kommen die sieben Lkw von den verschiedenen Baustellen auf das Betriebsgelände gefahren und man spürt die zufriedene Atmosphäre, die zwischen den Arbeitern und der Unternehmerfamilie besteht. Während sich Eckhard Canzler persönlich um die Baustellen und seine Männer kümmert, sorgt sich Andrea Canzler um die Buchhaltung und die Finanzen.

"Wir freuen uns, aufgrund unserer guten Reputation, die wir auch unserem Maschinenpark von Hydrema verdanken, über eine gute Auftragslage. Die Zuverlässigkeit der Maschinen ist sehr wichtig und die stimmt zusammen mit dem Service und der persönlichen Betreuung", weiß Familie Canzler zu berichten.

Dies wiederum freut Thomas Riemer, der als Gebietsverkaufsleiter das Gebiet Thüringen betreut. "Viele Kunden haben bedauert, dass Hydrema keine Radlader und andere Maschinen mehr baut, aber diese Maschinen haben bis heute einen so guten Ruf, dass viele Kunden die Maschinen bei uns wieder komplett herstellen lassen, um sie noch viele Jahre fahren zu können."

Vertriebsleiter Martin Werthenbach bestätigt und erklärt den Grund, warum sich Hydrema von einigen Maschinen verabschiedet hat: "Der Qualitätsstandard bei Hydrema ist vom Grundsatz sehr hoch angesetzt. Wir haben sogar Radlader bis 1,6 m³ Schaufelinhalt gebaut, aber wenn man sich den Markt ansieht, so ist das ein Verdrängungsmarkt geworden, der nur noch über den Preis entschieden wird. Die hohe Leistung und der außerordentliche Hydrema-Komfort werden für diese Maschinen nur sehr selten vom Markt bezahlt. Alle unsere Maschinen, die wir heute produzieren, weisen eine Vielzahl an Alleinstellungsmerkmalen aus. Kunden bestätigen uns auch immer wieder, dass sie mit unseren Maschinen einen klaren Wettbewerbsvorteil haben, weil sie damit Arbeiten durchführen können, die sie sonst nicht mit anderen Maschinen ausüben können. Dies gilt für unseren MX City-Bagger, unsere Dumper und erst recht seit Jahrzehnten für den Hydrema-Mehrzwecklader. Unsere Kunden investieren in Hydrema, weil sie damit einen Wettbewerbsvorteil erhalten und weil sie so auf Dauer zufrieden sind."

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