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Cellulose und Holz harmonieren

Holzhäuser flockig dämmen

Der Brandschutz ist im Holzhausbau besonders wichtig. Climacell-Cellulosedämmungen sind gemäß DIN EN13501-1 als schwer entflammbar klassifiziert und entwickeln keine gefährlichen Rauchgase.

Angelbachtal (ABZ). – Bei Bauherren stehen Holzhäuser hoch im Kurs. Die vergleichsweise kurze Bauzeit, niedrigere Kosten und das nachhaltige, wohngesunde Baumaterial sind die größten Pluspunkte. Für viele ökologisch ambitionierte Bauherren kommt auch bei der Dämmung nur ein natürlicher Rohstoff infrage, der die speziellen Eigenschaften des Naturstoffes Holz bestmöglich ergänzt.

"Dann kommt man an einer Dämmung aus Cellulose eigentlich nicht vorbei. Denn Holz und Cellulose harmonieren prächtig. Das zeigt sich vor allem in der Fähigkeit von Cellulose zum Feuchtigkeitsausgleich", so Experte Marcel Bailey von Climacell. Sie nimmt die überschüssige Feuchtigkeit auf, speichert sie und gibt sie bei fallender Raumfeuchtigkeit nach und nach an die Innenluft wieder ab.

Das Ergebnis sei ein spürbar ausgeglichenes und wohngesundes Raumklima, das auch nach längerem Aufenthalt im Haus noch als angenehm empfunden werde, so das Unternehmen. Beim Einbringen der Dämmung kann, je nach Aufbau, aufgrund der kapillaraktiven Eigenschaften auf den Einbau einer Dampfbremse verzichtet werden. Ein großer Vorteil der Cellulose-Dämmung ist laut Climacell, dass die fugenlose Dämmschicht stets elastisch bleibe und leichte Bewegungen von Sparren oder Ständern, wie sie bei Holzhäusern völlig normal sind, problemlos ausgleichen könne.

Auch bei den Dämmeigenschaften selbst spielt der flockige Dämmstoff seine naturgegebenen Vorteile aus, insbesondere beim sommerlichen Hitzeschutz. Cellulose verlangsamt den Hitzetransport ins Innere massiv, sodass sich die Räume spürbar weniger aufheizen. Nachts wird die gespeicherte Wärme dann wieder abgegeben. Das macht sich vor allem in Dachzimmern bemerkbar, auf die Nutzung von energiefressenden und ungesunden Klimageräten kann deshalb in der Regel verzichtet werden. In den kalten Wintermonaten wird der Wärmestrom nach außen gebremst und die hohe Einbaudichte der Cellulose verhindert das Eindringen von Kälte in das Haus.

"Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Holzhausbau ist der Brandschutz. Cellulosedämmungen erfüllen bei fachgerechtem Einbau die Anforderungen an eine Brandschutzdämmung. Das Material ist gemäß DIN EN13501-1 als schwer entflammbar klassifiziert und entwickelt, anders als synthetischer Dämmstoff, keine gefährlichen Rauchgase", so Bailey. Als Rohstoff nutzt Climacell hochwertiges recyceltes Zeitungspapier, das einer stetigen Kontrolle unterliegt. Zur Produktion setzt der Dämmstoff-Spezialist aus dem Rhein-Neckar-Kreis seit dem Jahr 2015 ausschließlich auf Energie aus Wasserkraft. Das verbessere die vorbildliche CO2-Bilanz. Cellulose hat den niedrigsten Primärenergieeinsatz bei der Produktion von Dämmstoffen.

Die Flocken werden von zertifizierten Fachbetrieben vor Ort maschinell in Hohlräume eingeblasen. Die Fasern verfilzen beim Einblasen und füllen jeden noch so kleinen Hohlraum fugenlos aus, sodass keine Schwachstellen in der Dämmung entstehen.

Die Climacell-Dämmung eignet sich für Massivholzhäuser genauso wie für Häuser, die in Holzständerbauweise errichtet werden. Bei Holzmassivhäusern wird die Dämmung bei der Errichtung hinter einer Verschalung eingeblasen. Bei der zeit- und kostensparenden Holzständerbauweise werden Rahmen aus Holz auf einer Platte verbunden.

Der Dämmstoff wird dann in die Hohlräume eingebracht. So setzen beispielsweise die Fertighausspezialisten von CAL Classic Haus, Wolf Ökohäuser oder Bio Solar Haus auf Climacell. Climacell ist Mitglied bei 81fünf (www.81fuenf.de), einem deutschlandweiten Netz aus Holzbaubetrieben, Architekten, Planern und Haustechnikern. "Der Anteil aller mit unserer Cellulosedämmung ausgestatten Holz- beziehungsweise Holzständerhäuser steigt stetig", stellt Bailey heraus.

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