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Cemex

Transportbetonmischanlage modernisiert

Cemex, Transportbeton, Unternehmen

In dreijähriger Bauzeit wurde die Mischanlage 2 im Werk Spandau komplett modernisiert.

BERLIN (ABZ). - Mit rund 100 geladenen Gästen feierte Cemex Deutschland die Neueröffnung der Mischanlage 2 im Spandauer Transportbetonwerk. Derzeit verfügt das Werk über drei Anlagen, später soll die älteste abgeschaltet werden. "Wir freuen uns sehr, dass nach dreijähriger Modernisierungszeit unser Transportbetonwerk am Standort Berlin- Spandau wieder in voller Kapazität in Betrieb geht", sagte Regionalleiter Nord-Ost, Andreas Hohenegger, bei der Eröffnungsveranstaltung zufrieden. "Wir sind stolz auf das Vertrauen, das die Geschäftsleitung der Cemex Deutschland AG in unseren Markt und den Standort setzt. Das macht es uns heute möglich, für unsere Kunden ein neues leistungsfähiges, hochwertiges und zuverlässiges Werk zum Dauerbetrieb freizugeben."

Die umfangreichen Baumaßnahmen erfolgten in mehreren Abschnitten: Zunächst wurden neue Zementsilos installiert, dann die Mischanlage 2 bis auf das Stahlgerüst demontiert und anschließend neu aufgebaut. Ein neuer Zwangsmischer, neue Bindemittel- und Zusatzmittelwaagen sowie eine moderne Prozesssteuerung wurden installiert. Die Mischanlage wie auch die Silos, in denen die Gesteinskörnung lagert, erhielten eine Wärmedämmung.

"Die Wärmedämmung des Silos spart Heizenergie im Winter und garantiert damit eine optimale Produktion in der Frostperiode", erläutert der Gebietsleiter Berlin-Brandenburg Ronny Pastucha. Z. Zt. wird die Beschickung für den Mischanlage umgebaut, das heißt Förderband und Drehverteiler werden erneuert, im kommenden Jahr steht noch der Einbau einer neuen Warmluftheizung für die Gesteinskörnungen auf dem Plan. Nach Abschluss dieser Bauarbeiten kann die älteste der drei Anlagen aus dem Jahr 1963 am Standort außer Betrieb genommen werden. Begleitet wurden die Maßnahmen vor Ort zunächst von Ulrich Reichmuth, der inzwischen in den Ruhestand getreten ist. Seither ist Wolfram Kias für die Umbaumaßnahmen verantwortlich.

"Spandau ist ein wichtiger Produktionsstandort in Berlin", betont Andreas Hohenegger. "Wir haben den Vorteil, dass die Gesteinskörnungen umweltfreundlich über den Wasserweg angeliefert und direkt vom Binnenschiff über Förderbänder in die Anlage transportiert werden können." Auch wenn die Sondereffekte der 90er Jahre, u. a. mit dem Umzug der Bundesregierung nach Berlin, inzwischen vorüber sind, gibt es weiterhin eine rege Bautätigkeit. Das Werk Spandau produziert jährlich mehr als 100 000 m³ Transportbeton für den Berliner Markt. Von hier aus wurden Großbaustellen wie das Einkaufszentrum Boulevard Berlin und das Steigenberger Hotel am Kanzleramt beliefert, ganz aktuell wird Beton für den Hochhauskomplex Upper West hergestellt. Dies kann mit der erneuerten Mischanlage in Zukunft noch effizienter und umweltfreundlicher geschehen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 42/2015.

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