Anzeige

Cemex

Zementverladeanlage im bayernhafen eingeweiht

Cemex, Wasserbau und Wassernutzung, Baustoffe, Logistik

Im Beisein von Eric Wittmann, Vorstandsvorsitzender der Cemex Deutschland AG (d .v. l.) und Vice President Commercial & Logistics Andreas Rotermund (z. v. l.) durchschnitt Andreas Moßandl, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Karl Mossandl GmbH & Co. (m.) das rote Band.

REGENSBURG (ABZ). - Kürzlich empfing die Cemex Deutschland AG in Regensburg Kunden, Geschäftspartner, Vertreter der Stadt und der Genehmigungsbehörden zur offiziellen Inbetriebnahme der Siloanlage an der Osthafenstraße. Die Anwesenheit von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer unterstrich die Bedeutung der neuen Anlage für die Wirtschaftsregion.

Mit der modernen Verladeanlage will das Unternehmen seinen Zementumschlag in Regensburg technisch optimieren und eine neue Qualität der Zementlogistik für Bayern erreichen. "Wir sind entschlossen, die Liefersicherheit für unsere Zementkunden in der Region auch in Zukunft sicherzustellen. Diese Investition tätigen wir zum Nutzen unserer Kunden", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Cemex Deutschland AG, Eric Wittmann. "Dabei legen wir bei allen Schritten unserer Wertschöpfungskette von der Produktion bis zur Auslieferung unserer Produkte den größten Wert auf ein nachhaltiges Handeln. Unseren Zement transportieren wir weiterhin umweltfreundlich per Eisenbahn von unserem Zementwerk in Rüdersdorf bei Berlin in den bayernhafen Regensburg." Andreas Rotermund, Vice President Commercial & Logistics der Cemex Deutschland AG, betonte, die Einrichtung der neuen Zementverladeanlage sei das Ergebnis einer engen Kooperation: "Unser Partner bei diesem Projekt ist die Karl Mossandl GmbH & Co., Hauptspediteur von Cemex in Bayern.

Mossandl ist der Investor und Betreiber der neuen Siloanlage und wird den Weitertransport des Zements zum Endabnehmer sicherstellen. Das Grundstück, auf dem diese Anlage steht, gehört dem bayernhafen Regensburg. Mit beiden Unternehmen verbindet uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg. Das hat uns die notwendige Zuversicht für dieses herausfordernde Projekt gegeben."

Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe, zu der Regensburg gehört, erklärte: "Die bayernhafen Gruppe und die Bauwirtschaft sind von Natur aus Partner. Als Standort-Architekt schaffen wir optimale Ansiedlungsbedingungen für Unternehmen der Bauwirtschaft." So wurde im bayernhafen Regensburg nach den spezifischen Anforderungen der Firmen Mossandl und Cemex ein Grundstück zur Verfügung gestellt, Baurecht geschaffen und die vorhandene Bahninfrastruktur um ein weiteres Ladegleis ergänzt. Während anderswo Privatgleisanschlüsse stillgelegt oder abgehängt werden, haben die bayernhafen-Standorte elektrifizierten Gleisanschluss ans DB-Netz. Seit zehn Jahren transportiert die Cemex Deutschland AG Zement aus dem Werk Rüdersdorf ihrer Tochtergesellschaft Cemex OstZement GmbH auf der Schiene in den bayernhafen Regensburg. Die neue Verladeanlage allerdings bedeutet eine logistische Innovation. Denn bisher wurde der Zement vom Zug direkt auf Lkw umgeschlagen: Die auf Gleisen im Hafen Regensburg abgestellten Zweiachswaggons mit einem Fassungsvermögen von je 27 t dienten als mobiles Zwischenlager. Das System des Direktumschlags ist heute nicht mehr praktikabel. Zweiachswaggons dieser Bauart werden nicht mehr gefertigt und die Instandhaltungskosten für die noch im Einsatz befindlichen sind extrem gestiegen.

"Wir mussten also umdenken und ein neues Konzept entwickeln", informierte Michael Schulte, Director Logistics der Cemex Deutschland AG. "2013 haben wir gemeinsam mit der Firma Mossandl entschieden, eine moderne Siloanlage zur Zementverladung zu errichten. Diese Anlage hat ein Fassungsvermögen von 6000 t. Wir beliefern sie mit modernen Vierachs-Aluwaggons, was eine höhere Zugauslastung bedeutet. Mit jedem Zug können wir künftig 2000 statt 1500 t Zement aus Rüdersdorf nach Regensburg transportieren – wir bewegen dieselbe Tonnage mit weniger Zügen. Dadurch fallen ein geringerer spezifischer Treibstoffverbrauch und weniger Lärmemissionen an." Mit der Einrichtung der neuen Zementverladeanlage wolle Cemex weder Lieferkapazitäten noch Marktanteile steigern, hob Andreas Rotermund hervor. "Es geht uns vielmehr darum, die bestehende Vertriebssituation und unsere bestehenden Kundenbeziehungen absichern. Wir wollen unseren Standort Regensburg langfristig erhalten und die Liefersicherheit für unsere Kunden auch künftig gewährleisten. Die Baubranche in Bayern soll auch in Zukunft mit Rüdersdorfer Qualitätszement hochwertige Bauwerke herstellen können, und dazu trägt diese neue Zementverladeanlage bei."

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=187++332++350&no_cache=1

Unbegrenzter Zugriff auf alle Online-Inhalte:

Lernen Sie ABZPLUS kennen

Als PLUS Abonnent genießen Sie unbegrenzten Zugriff auf das Online-Portal der Allgemeine Bauzeitung ABZ mit allen Artikeln der Print- und Onlineversion!

Optimiert für Desktop-PCs und als Mobilversion.

Jetzt mehr erfahren

ABZ ePaper
Anzeige

Weitere Artikel