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Chemische Reaktionen abwehren

Effizient in aggressivem Schmutzwasser arbeiten

Die Pumpen der Tsurumi-TM-Baureihe bestehen aus leichtem und widerstandsfähigem Titan. Daher bieten sie sich dem Unternehmen zufolge zur Arbeit in salz- und chloridhaltigen Flüssigkeiten an.

Düsseldorf (ABZ). – Oft sorgt der pH-Wert von transportiertem Wasser – und nicht etwa grobkörniges Sediment – dafür, dass Pumpen rasch kaputtgehen. Klar-, Schmutz- und Abwasserpumpen sind für die Förderung von Wasser ausgelegt, dessen pH-Wert auf der Skala, die von null bis 14 reicht, bei sieben liegt. Je saurer das Wasser ist, desto aggressiver wirkt es auf andere Materialien. Auch oberhalb des pH-Mittelwertes passiert Oxidation. Dabei greifen freie Wasserstoff-Ionen Metall an, das dann mit der Zeit korrodiert. Für Grubenwasser seien beispielsweise bereits pH-Werte bis –3,6 gemessen worden, so Pumpenhersteller Tsurumi. Daher hat der Hersteller für Pumpaufträge mit sehr saurem Wasser seine neue TM-Baureihe entwickelt. Leichte Tauchmotorpumpen sind in dieser Reihe überall dort, wo sie mit Flüssigkeit in Berührung kommen, aus Titan gefertigt. Das Metall wehrt chemische Angriffe von salz- und chloridhaltigen Fördermedien ab, wodurch die Pumpen langlebiger sind und nicht durch Korrosion geschädigt werden.

Titan ist 45 % leichter als Stahl und doppelt so fest wie Aluminium. Tsurumi zufolge bilde das Material eine sehr beständige oxidische Schutzschicht aus, die unempfindlicher gegenüber Dellen, Kratzern und Kerben ist. Die TM-Pumpen-Reihe umfasst derzeit drei Pumpentypen mit bis zu 350 l/min Fördermenge einerseits und 12 m Förderhöhe andererseits. Durch die entsprechend leichte Titanlegierung wiegen die Pumpen trocken nur etwa 7 kg. Neben dem Titanschutz verbaut Tsurumi glasfaserverstärkenden Kunststoff (GFK) bei sekundären Gehäuseteilen und ultrahartes Siliziumkarbid bei der Wellendichtung. Die TM-Pumpe verfügt über vergossene elektrische Leiter, eine doppelt innenliegende Gleitringdichtung und einen eingebauten Motorschutz.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 46/2019.

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