City-Bagger

Astra entscheidet sich nach Testfahrten für Hydrema

Sogar ein Kleintransporter (wie auf dem Bild) bzw. ein großer Lkw kann auf engstem Raum direkt neben dem Bagger auf engen Baustellen mit dem MX beladen werden. Darüber freuen sich (v. l. n. r.): Achim Wimmer, Klaus Aumayr, Reinhold Graw (im Bagger), Albert Hilse (Staufen) und Markus Fleisch (Hydrema).

Weimar (ABZ). – Die Astra Straßen- und Tiefbau GmbH ist ein in Schwäbisch Gmünd im Ostalbkreis ansässiges Bauunternehmen. Der Aktionsradius der Firma erstreckt sich im Umkreis von ca. 60 km mit dem Haupttätigkeitsfeldim Raum Schwäbisch Gmünd, Göppingen, Schorndorf und Geislingen. Klaus Aumayr, der bei Astra für die Werkstatt und den Einkauf verantwortlich zeichnet, ist sehr daran interessiert, seinen mehr als 30 Kollegen auf den einzelnen Baustellen das bestmögliche Maschinen- und Geräteprogramm zur Verfügung zu stellen. Aus dieser Motivation heraus hat Klaus Aumayr die diesjährige TiefbauLive in Karlsruhe besucht. Schon im Vorfeld hatte er durch zahlreiche Presseberichte von der Kraft des Hydrema gehört – weshalb er sich den City-Bagger, der auch auf dem Demo-Gelände der Messe gezeigt wurde, näher ansehen wollte.

Tatsächlich demonstrierte Hydrema auf dem Demo-Gelände die Kraft mit einem 8 t schweren Betongewicht. Der dort von dem regionalansässigen Kunden Peka zur Verfügung gestellte MX18 konnte den 8 t-Klotz nicht nur problemlos anheben, sondern auch komplett schwenken. Sofort stand da für Klaus Aumayr fest: "Den Bagger brauchen meine Leute auf den engen Baustellen." Im Dialog mit den moderierenden VDBUM-Kollegen berichtete Martin Werthenbach, Vertriebsleiter von Hydrema, auf der Musterbaustelle der Messe über zahlreiche Alleinstellungsmerkmale – z. B. die höchste hydraulische Kraft, die größte Kabine und den kürzesten Schwenkradius am Markt. Im Gespräch mit Werthenbach konnte Aumayr noch viel mehr über die Maschine erfahren.

"Nach den ganzen Informationen war ich sofort Feuer und Flamme und freute mich zu hören, dass die Firma Staufen Baumaschinen GmbH in Göppingen für uns als zuständiger Händler tätig ist." Mit Albert Hilse von Staufen wurde dann auch eine Vorführung vereinbart. Aumayr hat seine Kollegen eingebunden: "Ich hatte zwar eine Meinung, aber unser Baggerfahrer, Reinhold Graw, trägt bei uns nicht umsonst den Namen Dr. Graw. Seine Fähigkeit als Baggerfahrer ist eine ganz außergewöhnliche. Es gelingt ihm wirklich, das Maximum aus einer Maschine herauszuholen, und natürlich kann er mit seinem Wissen und Können am besten eine Maschine beurteilen." Zusammen mit Achim Wimmer wurden auf der Baustelle die in Frage kommenden Kontrahenten auf Herz und Nieren geprüft und Unterschiede im Foto festgehalten.

"Wir waren verblüfft, festzustellen, dass der MX18 es sogar schaffte, mehr zu heben als ein Langheckbagger in der gleichen Gewichtsklasse. Außerdem hat der Hydrema City-Bagger die längste Reichweite und tatsächlich die mit Abstand größte Kabine, was für meine Körpergröße nicht ganz unwichtig ist. Schließlich sind wir Männer vom Bau ganze Kerle und keine halben Portionen", meint Reinhold Graw.

Noch einmal verblüffte dann der MX16, der von Staufen zur Überbrückung der Lieferzeit für einen fairen Betrag vermietet wurde. "Man mag es kaum glauben, aber sogar der MX16 konnte ein 6 t schweres Schachtunterteil versetzen, was ich mit einem 23 t Kettenbagger eines bekannten amerikanischen Herstellers nicht hinbekommen habe. Der Hydrema ist nicht nur kräftig und kompakt, sondern auch sehr feinfühlig zu steuern", erzählt der erfahrene Baggerfahrer.

Markus Fleisch, der betreuende Regionalleiter von Hydrema, freut sich, dass Staufen mit Astra einen renommierten Kunden in der Region gewonnen hat: "Die Argumente, die man bei Astra für sich herausgearbeitet hat, um mit voller Überzeugung die Entscheidung für Hydrema zu treffen, sind alle schlüssig, wichtig und vor allem zutreffend. Aber die Vielzahl der Superlative ist für einen Kunden an einer Maschine kaum nachzuvollziehen. Wenn ein Bagger Kraft hat, dann hat er meistens auch ein großes und schweres Heck mit langer Ausladung und wenn ein Bagger hinten kurz ist, dann hat er meistens vorne keine große Ausladung. Und jetzt bietet der Hydrema alle Vorteile gleichzeitig. Das kann ein Kunde nur schwer glauben. Umso wichtiger, dass ein Kunde wie Astra mit seiner Entscheidung nach dem besten Bagger allen zeigt, dass bei dieser Entscheidung die Wahl auf den Hydrema gefallen ist."

Vertriebsleiter Werthenbach erinnert an die ursprüngliche Motivation von Aumayr: "Die Baustellen werden in den Städten immer enger, aber die Gewichte im Straßen- und Kanalbau bleiben. Die Aufgabenstellung für den Mobilbagger wird immer komplexer. Er ist Geräteträger und Kran zugleich, denn dank der oft genutzten Schnellwechsler-Technologie kann ein Mobilbagger auf einer Baustelle vom Aushub über die Verdichtung bis hin zum Versetzen schwerer Baugruppen oder dem Verladen von Paletten heute so viele verschiedene Arbeiten durchführen, dass manche Gerätschaften schon nicht mehr benötigt werden. Der MX ist ein Transformer: Er kann sich so kompakt machen wie ein 5-t-Minibagger, hat aber die Reichweite wie ein großer Bagger, allerdings übertrifft er dann noch die Hubkraft deutlich und stellt so manchen Kameraden in der23- t-Klasse ins Abseits. Das Fazit ist, Klaus Aumayr hat dafür gesorgt, dass seine Kollegen auf der Baustelle die beste Maschine zur Verfügung haben."

"Wir sind dankbar, dass uns unsere Chefs bei der Entscheidung vertraut haben, denn der Hydrema ist in Deutschland noch nicht oft zu sehen. Es gibtja sehr viele etablierte Marken, aberbei der Wahl nach dem besten Bagger kommt man am Hydrema nicht vorbei. Man muss nur den Vergleich machen und die Vielzahl der Alleinstellungsmerkmale berücksichtigen, die für uns auf der Baustelle wichtige Argumente sind, um deutlich effizienter und schneller auf der Baustelle zu arbeiten. Der Hydrema ist für uns eindeutig die beste Wahl", bestätigen drei zufriedene Baustellenprofis.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 46/2017.

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