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Covid-19-Investitionsprämie in Österreich

Palfinger investiert 40 Millionen in die Zukunft

Beim symbolischen Spatenstich des "Palfinger Campus" im österreichischen Lengau (v. l.): Andreas Klauser (Palfinger-CEO), Margarete Schramböck (Bundesministerin für Digitalisierung & den Wirtschaftsstandort Österreich), Thomas Stelzer (Landeshauptmann Oberösterreich) und Hubert Palfinger (Aufsichtsratsvorsitzender der Palfinger AG).

Lengau/Österreich (jg). – Die Covid-19-Investitionsprämie der österreichischen Bundesregierung wird aufgestockt. Palfinger nimmt daran mit zehn förderfähigen Projekten in den Bereichen Standortstärkung, Ökologisierung und Digitalisierung teil – und sorgt laut eigener Aussage für einen starken Konjunkturimpuls.

In einer digitalen Pressekonferenz sprachen Andreas Klauser (Palfinger-CEO), Margarete Schramböck (Bundesministerin für Digitalisierung & den Wirtschaftsstandort Österreich), Thomas Stelzer (Landeshauptmann Oberösterreich) und Hubert Palfinger (Aufsichtsratsvorsitzender der Palfinger AG) kürzlich über die Einzelheiten sowie das neue Palfinger-Ausbildungszentrum.

Der "Palfinger Campus" soll als eines der Investitionsprojekte 200 Lehrstellen schaffen, die sich auf die Themen Digitalisierung, Software-Entwicklung und Industrie 4.0 konzentrieren. Das Unternehmen will rund 40 Millionen Euro in die Standortstärkung und in Ökologisierungs- und Digitalisierungsprojekte investieren. Dazu zählt unter anderem der Ausbau des Standortes Lengau. "Wir bündeln diese Investitionen zu einem großen wirkungsvollen Maßnahmenpaket, um kraftvoll aus der Krise zu kommen und die Herausforderungen der Zukunft gut vorbereitet zu meistern", betonte Klauser.

"Gerade jetzt sind Investitionen der stärkste Treiber für den österreichischen Wirtschaftsstandort", ist Wirtschaftsministerin Schramböck überzeugt. "Die Investitionsprämie wirkt unmittelbar für den Betrieb, erzeugt Nachfrage am angespannten Markt und schafft österreichische Jobs. Mit seiner Investition in die Zukunft stärkt Palfinger den Industriestandort Österreich und sorgt für einen starken Konjunkturimpuls."

Seit dem 1. September 2020 sind beim Austria Wirtschaftsservice (aws) rund58 000 Anträge mit einem Investitionsvolumen von knapp 22 Milliarden Euro und einem Zuschussvolumen von etwa 2,4 Milliarden Euro eingereicht worden. Mehr als die Hälfte dieser Anträge weise einen Digitalisierungs- oder Ökologisierungsaspekt auf und werde daher mit 14 Prozent gefördert, alle weiteren Anträge sollen mit 7 Prozent gefördert werden, heißt es. "64 Prozent der Anträge stammen von Kleinstunternehmen, 18,5 Prozent von Klein-, 9,8 Prozent von Mittel- und 7,7 Prozent von Großunternehmen", fasste Ministerin Schramböck zusammen.

Mehr als jeder vierte Antrag für die Covid-19-Investitionsprämie wird von oberösterreichischen Unternehmen gestellt. Aktuell sind das etwa 14 300 Anträge. Das bedeutet, dass rund 640 Millionen Euro an finanziellen Mitteln zusätzlich zur Verfügung stehen, die investiert werden können. "Oberösterreich ist der Wirtschaftsmotor der Republik. Neben dem Oberösterreich-Plan ist die Investitionsprämie ein wichtiger Baustein, damit dieser Motor weiter auf Touren kommt", erläuterte Landeshauptmann Thomas Stelzer. "Mit Investitionen können wir gerade jetzt die Wirtschaft wieder in Schwung bringen, damit Arbeitsplätze und der Standort gesichert bleiben und wir gestärkt aus der Krise hervorgehen."

Palfinger habe diese Investitionen schon vor der Krise geplant. "Die Investitionsprämie ermöglicht es uns, dass wir jetzt mehr Projekte schneller umsetzen", erklärte Klauser während er digitalen Konferenz. Das bedeute für die Region einen unmittelbaren Konjunkturimpuls mit Beginn der Arbeiten im Februar 2021. Der Ausbau des Standorts Lengau mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro sichere langfristig anspruchsvolle Arbeitsplätze und der "Palfinger Campus" garantiere zukunftsorientierte Ausbildungsmöglichkeiten. "Allein in den Campus investieren wir 3,7 Millionen Euro", verdeutlichte Klauser. "Wir schaffen 200 top ausgestattete Lehrplätze, die sich auf Digitalisierung und Software-Entwicklung sowie Industrie 4.0 konzentrieren." Zudem richten die Verantwortlichen eine neue Lehrlingswerkstatt für Additive Fertigung, Assistenzsysteme und digitale Arbeitswelten ein.

"Palfinger folgt immer schon dem Grundsatz ,Aus der Region, für die Region'. Mit dem Investitionsprogramm folgt das Unternehmen auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung", ist Hubert Palfinger überzeugt. "Indem wir die beste Ausbildung und besten Arbeitsplätze mit Perspektive sichern, bieten wir Zukunft – für unsere Mitarbeiter, ihre Familien, die Region und damit auch wieder für das Unternehmen", so der Aufsichtsratsvorsitzender der Palfinger AG. Ziel sei es, die geförderten Projekte innerhalb eines Jahres umzusetzen und damit eine Basis zu schaffen, die bis 2025 weiter ausgebaut und gestaltet werden kann.

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