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CSC-Zertifikat in Gold

Kleihues produziert nachhaltig

Über die CSC-Zertifizierung der Firma Kleihues Betonbauteile freuten sich (v. l.): Dr. Stefan Zwolinski, Christian Drente, Paul-Martin Großkopff, Bernhard Drente, Dr. Silvan Baetzner, Klaus Hofschröer und Bernhard Overberg.

Emsbüren (ABZ). - Als erstes Betonfertigteilwerk in Deutschland ist jetzt die Firma Kleihues Betonbauteile aus Emsbüren mit dem Internationalen und auf eine nachhaltige Produktion ausgelegten CSC-Zertifikat in Gold ausgezeichnet worden. "Das CSC-Zertifikat – Concrete Sustainability Council – ist ein weltweit auf nachhaltige Produktion ausgerichtetes Zertifizierungssystem für Unternehmen aus den Bereichen Beton, Zement und Gesteinskörnung", erläuterte Silvan Baetzner, Leiter der Bereiche Qualitätssicherung und Analytik der zuständigen Zertifizierungsstelle im Verein Deutscher Zementwerke FIZ GmbH. CSC fördere ausdrücklich die Transparenz über den Herstellungsprozess von Beton und dessen Wertschöpfungskette sowie die Auswirkungen auf das soziale, ökonomische und ökologische Umfeld. Die CSC-Zertifizierung führt so zu einer kontinuierlichen Steigerung im nachhaltigen Wirtschaften der Zement-, Rohstoff und Betonindustrie. Die Branche leistet damit ihren Beitrag für das nachhaltige Bauen in Deutschland. Der Wert des CSC ergibt sich insbesondere aus der Anerkennung durch internationale Systeme zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden. Dies sind Systeme wie BREEAM und das der DGNB, die beide das CSC bereits anerkennen.

Beim Aspekt der „Nachhaltigkeit“ gehe es auch um den Ausgleich von Rohstoffgewinnung und Naturschutz, die Verwendung von sekundären oder nachwachsenden Einsatzstoffen, die Optimierung von Transport- und Logistikketten sowie die Schaffung von Informations- und Ausbildungstools für die Mitarbeiter der Branche. „Für das Zertifikat in Gold sind die Bedingungen besonders hoch“, so Baetzner. Das Zertifikat sei weltweit anerkannt und das Verfahren habe gezeigt, dass die Firma Kleihues in allen geforderten Bereichen "besonders gut" sei. Baetzner zollte dem Emsbürener Unternehmen Anerkennung und wünschte zugleich, dass die Geschäftsleitung und alle Mitarbeiter die Philosophie leben mögen.

Dem schloss sich Dr. Stefan Zwolinski an. Der Geschäftsführer und Leiter der Überwachungs- und Zertifizierungsstelle der Organisation „Güteschutz Beton“ hatte das umfangreiche Verfahren fachlich begleitet: „Wir haben als unabhängige Organisation über 60 Jahren Erfahrung in der Fremdüberwachung der Beton- und Fertigteilindustrie.“ Das Unternehmen Kleihues sei ein Vorbild für Hersteller von Fertigteilen und Betonwaren bis hin in das angrenzende europäischen Ausland. Lob und Anerkennung zollte er dem technischen Betriebsleiter Bernhard Drente sowie Christian Drente in seiner Funktion als Beauftragter für das Qualitätsmangement. "Beide haben viel Arbeit in das Zertifizierungsverfahren investiert." Über die Zertifizierung freute sich auch Paul-Martin Großkopff, der das mittelständische Unternehmen mit Hauptsitz in Emsbüren und Niederlassungen in Sennfeld bei Schweinfurt sowie in Oranienbaum bei Dessau gemeinsam mit seinem Bruder Oliver in der dritten Generation führt.

Die expandierende Firma beschäftigt insgesamt rund 300 Mitarbeiter, davon 180 am Standort Emsbüren. Hier werden insbesondere Stahlbetonrahmenbauteile, Schachtbauteile, Tunnelelemente sowie Stahlbeton-U-Kanäle in nahezu allen beliebigen Abmessungen gefertigt. „Auch schiefwinklige Kreuzungsbauwerke und Sonderwünsche in zahlreichen Facetten können von uns realisiert werden“, wies Großkopff auf eine Stärke seines Unternehmens hin. Das Emsbürener Unternehmen hat auch bereits zahlreiche Projekte in den Niederlanden realisiert. In dem Zusammenhang wies Bernhard Drente auf die Bedeutung der Zertifizierung im Nachbarland hin. Dort würden Aufträge nicht in erster Linie an den günstigsten Anbieter vergeben. „Die Leistungsfähigkeit und das Qualitätsbewusstsein spielen eine wichtige Rolle“, erklärte Drente.

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