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Dachdecker-Verband warnt vor Engpässen bei Dämmstoff-Entsorgung

Köln (ABZ). – Anfang März 2016 ist die Novellierung der Abfallverzeichnisverordnung (AVV) in Kraft getreten, die vor allem Polystyrol-Dämmstoffe (Styropor) betrifft, die das Flammschutzmittel HBCD (Hexabromcyclododecan) enthalten. Diese sind durch die Novellierung als gefährliche Abfälle eingestuft worden und müssen nun auf Baustellen bei Sanierungs- und Abbrucharbeiten getrennt gesammelt, dokumentiert und von Entsorgungsfirmen zur thermischen Verwertung gesondert abtransportiert werden. Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) befürchtet, dass derzeit „so gut wie keine Möglichkeit besteht, HBCD-haltige Polystyrol-Dämmstoffe zu entsorgen, da den Müllverbrennungsanlagen entweder die rechtliche Genehmigung für die Entsorgung des jetzt gefährlichen Mülls fehlt oder weil die Anlagen ausgelastete sind”. Im schlimmsten Fall komme es zu Baustopps bei laufenden oder geplanten Projekten. Das treffe dann nicht nur die Dachdecker, sondern alle beteiligten Gewerke und natürlich auch den Bauherrn.

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