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Dachdecker wollen Flutopfern helfen

Kalenborn/Lahnstein (dpa). – Mindestens 80 Dachdeckerbetriebe wollen kurzfristig den Flutopfern im Ahrtal helfen. "Wir wollen ein Zeichen setzen, dass nicht nur Unrat aus dem Ahrtal gebracht wird, sondern auch wieder aufgebaut wird", sagte der Initiator Bernd Krinninger, Inhaber von Heimbach Bedachungen in Lahnstein (Rhein-Lahn-Kreis). Er rechnet mit mehreren Hundert Dachdeckern aus dem gesamten Bundesgebiet, die mit eigenem und durch Firmen gespendetem Material in den Landkreis Ahrweiler reisten. Die Handwerker wollen dort unter anderem beschädigte Dächer abdichten und die Entwässerungsanlagen der Häuser reparieren. So habe die Flut unter anderem Fallrohre abgerissen. Ohne eine Ableitung bestehe aber die Gefahr, dass sich Regen sammele und erneut in die Häuser laufe. Andere Gebäude seien abgedeckt worden und müssten provisorisch mit Planen abgedichtet werden. Viele Dachdecker und ihre Betriebe im Ahrtal seien durch die Katastrophe selbst betroffen. Die Hilfsbereitschaft sei auf Landes- und Bundesebene gewachsen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 31/2021.

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