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Dank Asphaltoption

Gummiradwalze wird zum Allroundtalent

Für die Hafenbaustelle: Im niederländischen Ort Stein in der Nähe von Maastricht wurde die Gummiradwalze BW 11 RH mit der Asphaltoption ausgestattet. Peilstäbe und Zusatzbeleuchtung erleichtern die Arbeit. Thermoschürzen und Emulsionsberieselung an den Reifen der BW RH 11 verhindern Asphalt-Pickup. Zudem wird eine Beschädigung der Decke vermieden.

Stein/Niederlande (ABZ). – Im Hafen des niederländischen Ortes Stein in der Nähe von Maastricht wurde die Straßenbaufirma Asfaltbouw B. V. beauftragt, Reparaturarbeiten an der Asphaltschicht durchzuführen. Zum Einsatz kam dort die Gummiradwalze BW 11 RH von Bomag. Sie wurde u. a. mit Zusatzbeleuchtung und thermischen Schürzen bestückt. Nahe der deutschen Grenze, im direkten Einflussbereich zu den Städten Maastricht und Aachen befindet sich die Gemeinde Stein mit ihrem 75 000 m² großen Binnenhafen, der über einen Kanal direkt an den Fluss Maas angeschlossen ist. Eine Autobahnanbindung an die A 76 und A 2 macht den Hafen zu einem regional bedeutenden Warenumschlagspunkt. Da der in den 1990ern eröffnete Hafen stellenweise eine neue Straßendecke benötigte, wurde die niederländische Firma Asfaltbouw BV beauftragt, eine Fläche von ca. 2400 m² zu asphaltieren. Dazu wurden Binder- und Deckschicht erneuert. Durchgeführt wurde die Verdichtung der neu asphaltierten Bereiche mit einer Bomag Gummiradwalze vom Typ BW 11 RH – ausgestattet mit Asphaltoption. Letztere beinhaltet Peilstäbe, zusätzliche große Spiegel, eine mobile Reifenfüllanlage sowie Zusatzbeleuchtung und thermische Schürzen.


Die Gummiradwalze BW 11 RH der Asfaltbouw B. V. beim Verdichten der Binder- und Deckschicht im Hafen des niederländischen Ortes Stein in der Nähe von Maastricht.

Der Erfolg der Verdichtung hängt maßgeblich vom richtigen Kontaktdruck ab. Über eine zentrale Befüllstelle können die Reifen der BW 11 RH durch einen externen Kompressor befüllt werden. Die Anlage befindet sich leicht zugänglich unter der Haube der Maschine, Vorder- und Hinterachse sind jeweils separat befüllbar. Dies führt zu einem gleichmäßigen Kontakt der Reifen mit dem Untergrund und so zu einem perfekten Arbeitsergebnis. Am Binnenhafen in Stein konnte der Fahrer dank einer mobilen Reifenfüllanlage vor Ort den Reifendruck an die Gegebenheiten des Untergrunds anpassen. Für dieses Projekt wurde ein optimaler Reifendruck von ca. 4,5 bar auf beiden Achsen ermittelt. Die Möglichkeit, die Maschine zwischen 7 und 11 t zu ballastieren, trägt außerdem dazu bei, eine bestmögliche Verdichtung zu erzielen; auf der Baustelle in Stein wurde die Gummiradwalze auf 9 t ballastiert. Um eine optimale Oberflächenverdichtung zu erreichen, wurden mit der BW 11 RH zwischen drei und fünf Übergänge mit einer Geschwindigkeit von 3–4 km/h gefahren. Beim Reversieren nutzte der Fahrer der Maschine die "Soft Reverse" Funktion und lobte die dadurch gute Steuerbarkeit der Gummiradwalze. Er hob außerdem die gute Rundumsicht der BW 11 RH hervor, die durch die großen Glasflächen der Fahrerkabine ermöglicht wird. Gerade bei Flickarbeiten sei es wichtig, eine gute Übersicht über die Baustelle zu haben und so die Sicherheit der Einbaukolonne sicher zu stellen. "Durch die großen Spiegel an der Maschine habe ich einen freien Blick auf die Peilstäbe, so kann ich ohne Probleme die Spur halten", so der Fahrer.

Gerade morgens war die Asphaltoption durch die thermischen Schürzen eine große Hilfe. Sie sorgten für eine schnelle Aufheizung der Reifen und hielten die Temperatur konstant. Zusätzlich kam eine Emulsionsberieselung an den Reifen zum Einsatz, die der Fahrer über eine Fünf-Stufen-Regelung optimal an die Anforderungen der Baustelle anpassen konnte. So wurde "Asphalt-Pickup", also das Anhaften von heißem Material am Reifen, effektiv verhindert und eine Beschädigung der Decke vermieden.

Dass die BW 11 RH ein entscheidender Baustein zur Fertigstellung der Baustelle war, zeigte sich auch in der positiven Bewertung von Marc Vorstenbosch, Polier bei Asfaltbouw B. V. Er hob hervor, dass aufgrund der guten Servicezugänglichkeit der Daily Check merklich verkürzt wurde. So musste er sich nicht lange mit der Wartung der Maschine auseinandersetzen und konnte schneller mit der eigentlichen Arbeit, dem Verdichten des Asphalts, beginnen. Ein weiterer Pluspunkt ist die geringe Transportgröße der Maschine. Dadurch kann sie ohne Probleme verladen und zum nächsten Einsatzort gebracht werden. Eine entsprechende Straßenzulassung ermöglicht es dem Fahrer zusätzlich, die Gummiradwalze mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h ohne ein weiteres Transportfahrzeug an die nächste Baustelle zu fahren.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 46/2018.

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