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denkmal 2020

Hygienekonzept zur Durchführung genehmigt

Für die denkmal 2020 hat die Leipziger Messe ein detailliertes Hygiene- und Schutzkonzept erarbeitet, sodass die Messe auch in Zeiten der Corona-Pandemie stattfinden kann.

Leipzig (ABZ). – Auf dem Weg zur denkmal 2020 – die von 5. bis 7. November in Leipzig stattfindet – hat die Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung drei Meilensteine erreicht.

Erstens, mit der Corona-Schutz-Verordnung, welche die sächsische Staatsregierung am 3. Juni erlassen hat, sind Messen und Kongresse wieder erlaubt, sofern die Verantwortlichen geeignete Hygienekonzepte vorlegen. Zweitens, die Leipziger Messe hat dann entsprechende Schutzkonzepte entwickelt, die vom zuständigen Gesundheitsamt der Stadt Leipzig geprüft und genehmigt wurden und drittens hat sich der denkmal-Beirat ausdrücklich für die Durchführung der Veranstaltung ausgesprochen und die entwickelten Schutzvorkehrungen gelobt.

"Die denkmal 2020 wird wie geplant stattfinden. Die Genehmigung unseres Hygienekonzepts durch das Gesundheitsamt bedeutet einen großen Schritt nach vorne, denn sie verschafft allen Beteiligten Planungssicherheit", so Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. "Der gesundheitliche Schutz unserer Aussteller, Besucher, Kunden und Mitarbeiter bleibt dabei für uns oberstes Gebot. Wir sollten nicht vergessen: Wenn jemand größere Veranstaltungen unter Sicherstellung hygienischer Standards durchführen kann, dann sind es Messe- und Kongressveranstalter." Grundlegend für die sichere Durchführung aller Veranstaltungen ist die Festlegung der Besucherzahl. Hier hat die Leipziger Messe eine Richtgröße entwickelt und mit dem Gesundheitsamt der Stadt Leipzig abgestimmt. Diese erlaube eine flexible Aussteuerung der Besucherzahlen und gebe Ausstellern und Kunden Planungssicherheit. Das Hygienekonzept der Leipziger Messe konzentriere sich auf drei zentrale Anforderungen: die Wahrung eines Abstandes von 1,5 Metern, die Einhaltung der Hygieneregeln und die Nachverfolgbarkeit der Kontakte.

Die denkmal-Besucher erhalten ihr Ticket digital über den Online-Ticketshop, der ab September erreichbar ist. Im Rahmen des Online-Ticketkaufs werden die Teilnehmer registriert. So können Kontakte zurückverfolgt werden, falls dies erforderlich sein sollte. In der Messehalle und im Congress Center Leipzig (CCL) finden Teilnehmende einen umfangreichen Leitfaden für die Schutzmaßnahmen und Handdesinfektionsspender vor. Zudem sollen die Hallen mit sehr leistungsfähige Raumluftanlagen ausgestattet sein: Sie werden Veranstalterangaben zufolge mit einem erhöhtem Außenluftvolumen betrieben. Die Luft werde daher ständig ausgetauscht.

Um die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 1,5 Metern zu unterstützen und Warteschlangen zu entzerren, werden die Verantwortlichen Bodenmarkierungen und Wegeleitsysteme einsetzen. Durch organisatorische Maßnahmen wollen sie vermeiden, dass Personen an einzelnen Standorten dicht zusammen stehen. So werden etwa die Hauptausstellungsgänge auf eine Breite von mindestens vier Metern vergrößert.

Da in den Sanitärräumen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist dort die Personenzahl begrenzt und Besucher müssen einen Mund- und Nasenschutz tragen. Für den Aufbau und Betrieb der Messestände ergänzen Hygieneregelungen die technischen Richtlinien. Und bei Vorträgen werden Stühle weiter voneinander entfernt stehen.

Im Beirat herrscht laut Aussage der Leipziger Messe große Einigkeit darüber, dass die denkmal als wichtigste Veranstaltung für die Branche stattfinden soll. Denn die Vorzeichen seien positiv: Es gebe zurzeit einen guten Anmeldestand seitens der Aussteller und einige Fachveranstaltungen stünden bereits fest.

"Wir freuen uns, dass wir trotz der aktuellen Situation verlässliche Rahmenbedingungen schaffen konnten, die eine Durchführung der denkmal 2020 sicherstellen", erläutert Gerhard Ohmacht, Bereichsleiter der Leipziger Messe. "Die gesamte Branche beweist in ihrer täglichen Arbeit Verantwortung, indem sie sich für den Erhalt des Kulturerbes einsetzt. Wir als Messeveranstalter übernehmen Verantwortung mit Blick auf den Gesundheitsschutz aller Aussteller und Besucher. Gemeinsam sorgen wir nun dafür, dass die denkmal 2020 deutschlandweit eine der ersten Messen sein wird, die während der Pandemie an den Start geht", so Ohnmacht. Er sei überzeugt, dass alles sicher vonstatten gehe.

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