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Der Umwelt zuliebe

Grünes Licht fürs grüne Dach

Wohnen in der Stadt und zugleich im Grünen ist mit dem Gründach möglich.

Bauen und damit Naturflächen versiegeln? Oder der Natur zuliebe aufs Bauen verzichten? Keine gute Alternative! Die bessere Lösung: Bauen – und die Natur einfach eine oder mehrere Etagen höher heben.

Bamberg (ABZ). – Wo auch in den Ballungszentren noch genug Platz ist, oben auf den Flachdächern, lassen sich bei verdichtetem Bauen "blühende Landschaften" schaffen. Dachbegrünungen bringen ein Stück Natur dorthin zurück, wo Grünflächen einer Bebauung weichen mussten. Daher gelten sie als anerkannte Ausgleichsmaßnahme für versiegelte Flächen. Und nicht zuletzt werten sie jedes Gebäude und seine Umgebung auf. Doch tragen Dachbegrünungen nicht nur zu einem besseren Stadtklima bei. Sie verbessern auch das Geschäftsklima der ausführenden Dachdecker.

Für das Gründach gibt es jede Menge guter Gründe. Vorausgesetzt natürlich, die Tragfähigkeit der Konstruktion reicht für die zusätzliche Dachlast einer Begrünung aus und die Statiker geben "grünes Licht fürs grüne Dach". Neben den guten Gründen gibt es nun eine kompakte Lösung: das Begrünungssystem Icoflor, die praxisgerechte Systemlösung komplett aus Dachdeckerhand.

Dabei bewegt sich der Dachdecker erst einmal auf vertrautem Terrain. Die Basis bildet die Elastomerbitumen-Dampfsperr- und Ausgleichsschweißbahn Alu-Villatherm. Darauf kommt die Sicherheitsdämmbahn Grünplast-EPS oder PIR mit der werkseitig aufgebrachten durchwurzelungsfesten Elastomerbitumenbahn Grünplast. Die Elastomerbitumen-Schweißbahn Grünplast Top mit Bestreuung – selbstverständlich ebenfalls durchwurzelungsfest – schließt den Part Abdichtung ab. Darauf kommt der Begrünungsaufbau mit Icoflor-Platte, Icoflor-Vlies und Icoflor-Erdsubstrat als Vegetationsschicht.

Mit einer Gesamtaufbauhöhe von etwa 5,5 cm über Abdichtung und einem Trockengewicht von ca. 36 kg/m² sind Gesamthöhe und Gewicht im grünen Bereich. Wassergesättigt kann das Gewicht bis zu 68 kg steigen, was eine Wasserretention von 32 l Regenwasser pro Quadratmeter bedeutet, die die Kanalisation nicht belasten.

Für das eigentliche Grün sorgt eine Sprossensaat aus verschiedenen Sedum-Arten. Wenn dann im nächsten Frühling, ein halbes Jahr später, die Saat aufgeht, freut sich nicht nur die Natur.

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