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Desco Firmenzentrale

Neubau in Bangladesch geplant

Unternehmen, Hochbau

Das neue Desco-Headquarter wird verkehrstechnisch bestens angebunden an der Dhaka-Mymensing-Autobahn errichtet.

Dhaka/Bangladesch (ABZ). – Dhaka Electric Supply Company Ltd. (Desco), der führende Stromlieferant in Bangladesch, plant seinen neuen Firmensitz in der Hauptstadt Dhaka. Bis Mitte 2021 soll die 25 000 m² große und nachhaltige Zentrale fertiggestellt werden. Zu ihren Besonderheiten zählen u. a. die Low-Emissivity-Fassadenverglasung, die für niedrige Wärmeabstrahlung sorgt, sowie das Grauwasser-Recycling-System. Insgesamt finden im Neubau rd. 900 Desco-Mitarbeiter Platz. Drees & Sommer-Experten vom Standort in Shanghai unterstützen Desco mit Fassadentechnik, Energieberatung und technischer Gebäudeausrüstung. Für den Stuttgarter Immobilienberater ist dies das erste Projekt im südasiatischen Land.

Errichtet wird die neue Unternehmenszentrale des bangladesischen Energieversorgers Desco unweit des Hauptstadtflughafens mit Blick auf den Fluss Buriganga, der Dhaka teilt. Einen besonderen Wert legt das Unternehmen beim Neubau auf Klimaschutz und Energieeffizienz. Dies spiegelt sich vor allem in der Low-E-Verglasung und vertikalen Lamellen an der Fassade wider, die nicht nur dem Sonnenschutz dienen, sondern auch die übermäßige Wärmeabstrahlung verhindern. Eine Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der beiden Gebäude und das Recycling des Abwassers helfen zudem, den Wasser- und Energieverbrauch zu reduzieren. Die Engineering-Experten von Drees & Sommer setzen ihr Know-how aus den Bereichen Fassadentechnik, Energieberatung und technischer Gebäudeausrüstung ein, um Desco dabei umfassend zu beraten und das Vorhaben nach den gewünschten Anforderungen umzusetzen.

Der Entwurf für den künftigen Desco-Headquarter stammt von einer Arbeitsgemeinschaft zweier Architekturbüros, Synthesis Architects und Roofliners Studio of Architecture. Nach ihrem Design wird der Neubau aus zwei elfstöckigen Gebäuden bestehen. Auf den begehbaren Verbindungsbrücken, welche die beiden Komplexe verbinden und freie Sicht auf die Stadt geben, sind Grünflächen vorgesehen. Diese sollen zur Entspannung und Gesundheit der Mitarbeiter beitragen. Auch die sonstige Gestaltung des Gebäudes ist offen und freundlich: Geplant sind u. a. grüne Terrassen, ein öffentlich zugänglicher Innenhof, gemütliche Lounge-Bereiche und Wasserspiele im Gebäudeinneren. Durch seine Glasfassade mit bodentiefen Fenstern wird der Neubau zudem lichtdurchflutet sein, was für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgt. Neben Einzelbüros stehen den Mitarbeitern Multizonen und große Besprechungsräume zur Verfügung.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 31/2017.

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