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Deutsches Rotes Kreuz

5000 Quadratmeter Holzbauelemente für Neubau

20 Meter lange Kielsteg Holzbauelemente kommen als Durchlaufträger für die Decken zum Einsatz.

Mehring bei Burghausen (ABZ). - Ökologisch nachhaltig mit viel Holz wird derzeit der neue Betriebsstandort des DRK Rettungsdienstes Bodensee-Oberschwaben in Weingarten im Landkreis Ravensburg realisiert. In dem vierstöckigen Gebäude kommen dabei unter anderem 5.000 m2 Kielsteg Holzbauelemente für die Dach- und Decken-konstruktion zum Einsatz. Die Kielsteg Deutschland GmbH aus Mehring bei Burghausen, die die gleichnamigen Fertigbauteile seit 2015 erfolgreich in Deutschland vertreibt, lieferte damit das bis dato größte Projekt aus. Der neue Standort des Deutschen Roten Kreuzes soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Künftig werden dort Rettungswache, Verwaltung und Teile der DRK Landesschule Baden-Württemberg untergebracht sein. Zum Einsatz kommen die Kielsteg Elemente sowohl in der Dach- als auch in der Deckenkonstruktion. Entscheidend war dabei das im Vergleich zur statischen Tragfähigkeit geringe Eigengewicht der Holzbauelemente, um die möglichen Fundamentlasten einhalten zu können. 20 m lange Kielsteg Elemente dienen als Durchlaufträger für die Decken und über 12 m lange Elemente als Einfeldträger für das Dach, insgesamt wurden 5.000 m2 verbaut.

Kielsteg Bauelemente sind einachsig gespannte und ungesperrte Flächentragsysteme aus Holz und überzeugen durch Leichtigkeit und hochtragfähige Eigenschaften. Sie bestehen aus einem Ober- und Untergurt aus Schnittholz sowie Stegen aus Sperrholz oder OSB. Die charakteristische Krümmung der Stege in Form eines Bootskieles gibt dem Element seinen Namen. Typischerweise werden die Holzbauteile in Bauwerken mit großen Spannweiten als Dach- und Deckenelemente eingebaut. Diese Technologie sichert größtmögliche Flexibilität in der Gebäudenutzung und erfüllt somit eine wichtige Anforderung der Architektur an das Bauen. Zudem verfügen die Elemente, die aus Fichten- und Kiefernholz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung gefertigt werden, über eine Umwelt-Produktdeklaration (Environmental Product Declaration, EPD).

Geplant wurde der Neubau von den Architekten und Bauingenieuren des Ingenieurbüros Thomas Hendl in Markdorf und vom Statiker Hubert Jehle vom Ingenieurbüro Tragwerksplanung Jehle in Ravensburg.

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