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Deutschland baut! e.V. begrüßt vier neue Vorstandsmitglieder

Die aktuellen Trainees haben sich bei der Mitgliederversammlung vorgestellt. V.l.: Tim Jonas, Shamaila Ghaffar, Benedikt Büschgens und Jan Kostrzewa.

Offenbach am Main (ABZ). - Mit Timo Kirstein, Saint-Gobain Business Distribution GmbH, Carsten Buschmann, RVI GmbH, Dr. Sebastian Dresse, Creaton GmbH und Jacob Madsen von der Velux Deutschland GmbH wurden bei der Mitgliederversammlung am 20. Mai vier neue Führungskräfte von impulsgebenden Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette Bau in den Vorstand von Deutschland baut! gewählt. In der vorausgegangenen Kuratoriumssitzung bestimmte die Initiative maßgebliche Schwerpunkte ihrer Arbeit mit der Fachkräftesicherung und der Unternehmensbindung innerhalb der Bauwirtschaft. Diskussionspunkt war zudem die fortschreitende Digitalisierung in der Branche. Für beide Sitzungen stellte das Mitgliedsunternehmen Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH freundlicherweise Räumlichkeiten in Offenbach am Main zur Verfügung. Die Initiative Deutschland baut! e.V. widmet sich mit erweitertem Führungskreis den wichtigen anstehenden Aufgaben zur Sicherung von Fachkräften entlang der Wertschöpfungskette des Bauens. Martin Hummelsheim, Compagnie de Saint-Gobain, wird aufgrund unternehmensinterner Anpassungen die Initiative verlassen. Mit Timo Kirstein, Carsten Buschmann, Sebastian Dresse und Jacob Madsen werden vier neue engagierte Mitglieder die Vorstandstätigkeiten innerhalb der Initiative künftig maßgeblich unterstützen. Dresse, zuvor bereits Mitglied des Deutschland-baut!-Vorstandes mit der Velux Deutschland GmbH, brachte mit der Creaton GmbH ein neues Unternehmen in den Vorstand von Deutschland baut!.

Geschäftsführer Karsten Wischhof zeigte in seiner Einführungspräsentation auf, wie gut die etablierten Produkte von Deutschland baut! zwischenzeitlich in der Branche angenommen werden. Mit zahlreichen Bewerbern für das Traineeprogramm in jedem Jahr ist dieses als voller Erfolg zu verzeichnen. Auch in der aktuellen Staffel konnten Absolventen verschiedener Studienrichtungen gewonnen worden, die sich nicht zwangsläufig von Beginn an für eine Aufgabe innerhalb der Baubranche entschieden haben. Nach einem kurzen Anriss einer aktuellen Studie, die Wischhof im Rahmen des Arbeitskreises Fachkräftesicherung am 26. Juni ebenfalls in Offenbach am Main im Detail vorstellen wird, wurde schnell klar, dass es für die Initiative noch viel Arbeit gibt. Denn durchschnittlich 40 bis 50 % der Auszubildenden verlassen die Baubranche bereits kurz nach Abschluss ihrer Ausbildungszeit. Ihre Begründung: Befürchtungen, die körperlichen Anforderungen der gewerblichen Bauberufe nicht bis ans Arbeitsende durchhalten zu können. Auch im akademischen Bereich, beispielsweise im Studiengang Bauingenieurwesen, ist der Aderlass zu hoch. Hier brechen in jedem Jahr rund 4.000 Studierende ihr Studium wieder ab. „Für diesen konkreten Fall haben wir mit dem „Pilotprojekt Studienaussteiger“, das vielfältige Berufschancen innerhalb der Wertschöpfungskette Bau vermittelt, bereits ein neues, interessantes Produkt realisiert, das sich aktuell auf der Zielgeraden befindet“, resümiert Wischhof.

Auch Schirmherr Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung a.D., vermittelte den Mitgliedern, dass es für die Branche unabdingbar wichtig ist, dass die 83 Mio. Menschen in Deutschland stolz auf die Baubranche sind. Bei den Aussagen der vier aktuellen Trainees, die ihre neuen Aufgaben unter anderem bei der Saint-Gobain Business Distribution GmbH, bei der DB Bahnbau Gruppe, bei der Jaeger Zentrale Dienste GmbH & Co. KG Gruppe oder auch beim neuen Mitglied Klebl GmbH vor kurzem angetreten sind, kristallisierte sich ebenfalls heraus, dass die Automobilindustrie innerhalb der Bundesrepublik einen deutlich höheren Bekanntheitsgrad und gegebenenfalls bessere Attraktivitätswerte vorweisen kann, als es in der Bauwirtschaft der Fall ist. Allen Anwesenden war klar, dass die Branche hier noch sehr viel tun muss. „Die Bauwirtschaft hat einen gewaltigen Bedarf an Ingenieuren, um die aktuellen und anstehenden Maßnahmen des Bundes und der Länder zu bewältigen“, betont Ramsauer. „Ohne eine Vielzahl weiterer Fachkräfte sind Planung und Umsetzung so nicht zu schaffen“, führt er weiter aus.

Mit dem Ziel, an den Erfolg des Traineeprogramms mit weiteren innovativen Ideen zur Fachkräftesicherung unmittelbar anzuknüpfen, schärfte die Initiative in der Kuratoriumssitzung ihr Profil. Dabei wurde die ‚Unternehmensbindung‘ als weitere, elementare Aufgabe von Deutschland baut! bestimmt. Bei den Veranstaltungen von Deutschland baut! in diesem Jahr werden deshalb auch die Themen „Unternehmenskultur als Bindungsinstrument“, „Arbeitgebermarke“ und „Work-Life-Balance“ im Mittelpunkt stehen. Zur Diskussion stand auch die Digitalisierung innerhalb der Branche, die die Schwerpunkte der Arbeit der Initiative weniger als separates, jedoch als ergänzendes Thema bereichern soll.

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