DFH-Gruppe

Nachhaltiges Bauen am Markt etabliert

Die nachhaltigen Häusern der DFH sparen bereits bei der Produktion, vor allem aber während der Nutzung viel CO2 ein.

Simmern (ABZ). – Die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG hat ihr Ziel erreicht, nachhaltiges, zertifiziertes Bauen bezahlbar zu machen und mit einer hohen Anzahl ausgezeichneter Häuser in den Markt zu bringen. Stand Anfang Juli 2017 haben bereits 750 Baufamilien der DFH-Gruppe für ihr Fertighaus ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten – darunter auch viele Käufer sogenannter Ausbauhäuser. Die DFH ist damit das erste Hausbauunternehmen, das Baufamilien im Ein- und Zweifamilienhaussektor vom Ausbauhaus bis zum schlüsselfertigen Premium-Eigenheim für alle Hausvarianten und in allen Preisklassen ohne Mehrkosten ein DGNB-Zertifikat ermöglicht. „Mit bereits 750 ausgezeichneten Häusern leistet die DFH einzigartige Pionierarbeit für mehr Nachhaltigkeit im Eigenheimsektor“, so Dr. Christine Lemaitre, geschäftsführender Vorstand der DGNB. Für die Zukunft geht die DFH-Gruppe von mehr als 3.000 zertifizierbaren Häusern pro Jahr aus.

Bereits vor vier Jahren war die DFH der erste Baukonzern, der mit einem Einfamilienhaus die umfassenden Nachhaltigkeitskriterien der DGNB erfüllte. Kurze Zeit später erhielt ein OKAL-Musterhaus in einer Einzelzertifizierung den maximalen Platinstatus der DGNB. „Anspruch der DFH war jedoch immer, nicht nur einzelne Projekte durch die DGNB zertifizieren zu lassen oder Nachhaltigkeit lediglich im Premiumsegment zu etablieren, sondern Standards dafür zu setzen, wie sich nachhaltiges Wohnen in der Breite bezahlbar realisieren lässt“, so Dr. Sven Lundie, Leiter des Nachhaltigkeits- und Innovationsmanagements bei der DFH. „Nur wenn sich alle Baufamilien ein nachhaltiges Eigenheim leisten könnten, treiben wir die Wende zum nachhaltigen Bauen entscheidend voran.“

Aus Sicht von DFH und DGNB stellen nachhaltig konzipierte, aus dem erneuerbaren Rohstoff Holz gebaute, energieeffiziente und energieproduzierende Gebäude einen sehr bedeutsamen Hebel dar, um die nationalen Klimaziele zu erreichen. „Immerhin ist der Gebäudesektor derzeit für etwa ein Drittel der CO2-Emissionen sowie 40 Prozent des Endenergieverbrauchs verantwortlich“, erklärt Lundie. Bei den Fertighäusern der DFH fielen dagegen nicht nur bei der Produktion vergleichsweise minimale CO2-Emissionen an. „Die jährlich produzierten DFH-Häuser sparen gegenüber herkömmlich gebauten Einfamilienhäusern jedes Jahr mindestens weitere 10.000 Tonnen CO2- Äquivalente ein – und das über die gesamte Nutzungsdauer.“ Beim Einbau eines Hauskraftwerks, einer Systemlösung aus Photovoltaikanlage und Batteriespeicher, könnten Baufamilien über die weitgehende Eigenversorgung mit Solarenergie langfristig weitere CO2-Emissionen vermeiden.

„Anspruch der DFH war jedoch immer, nicht nur einzelne Projekte durch die DGNB zertifizieren zu lassen oder Nachhaltigkeit lediglich im Premiumsegment zu etablieren, sondern Standards dafür zu setzen, wie sich nachhaltiges Wohnen in der Breite bezahlbar realisieren lässt“, so Dr. Sven Lundie, Leiter des Nachhaltigkeits- und Innovationsmanagements bei der DFH.

Für Baufamilien ist es verständlicherweise sehr wichtig, dass unabhängige Dritte die Nachhaltigkeit ihres Eigenheims überprüfen und mit einem anerkannten Qualitätssiegel bestätigen. Laut der aktuellen Forsa-Umfrage „DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit“ im Auftrag der DFH wünschen sich rund 55 Prozent aller Baufamilien ein von neutraler Stelle ausgestelltes Nachhaltigkeitszertifikat für ihr Eigenheim. „Die DGNB hat bislang das umfangreichste und strengste Bewertungssystem für die Nachhaltigkeit von Wohngebäuden am Markt“, so Lundie. Neben ökologischen und ökonomischen Kriterien bewerte das System der DGNB auch eine Reihe von technischen, funktionellen, gestalterischen und soziokulturellen Aspekten. Außerdem finde die sogenannte Prozessqualität Berücksichtigung: „Für eine Zertifizierung beurteilt die DGNB auch sämtliche Phasen der Planung, den gesamten Bauprozess, die Qualitätssicherung sowie die konkreten Voraussetzungen für eine langfristige, optimale Nutzung des Gebäudes.“

Bei der sogenannten systembezogenen, serienmäßigen Zertifizierung durch die DGNB nutzt die DFH die Vorteile der modularen Fertigbauweise: „Für die Bestandteile und verwendeten Materialien der Häuser der DFH-Gruppe haben wir Einzelbewertungen vorliegen, die in der Summe den Nachhaltigkeitsstatus eines Gebäudes ergeben“, erklärt Lundie. „So lässt sich jeweils bereits in der Planungsphase kalkulieren, ob ein individuell konzipiertes Gebäude das Nachhaltigkeitszertifikat in Silber, Gold oder Platin erhält.“

Bauherren von Ausbauhäusern ist „Silber“ nach dem DGNB-System sicher, wenn sie für den Innenausbau die von der DFH empfohlenen, ökologisch unbedenklichen Materialien oder die entsprechend von den DFH-Marken zusammengestellten Ausbaupakete verwenden. Sie können den Nachhaltigkeits-Erfüllungsgrad ihres Eigenheims auf Wunsch aber auch bereits in der Planungsphase verbessern, etwa durch den Einbau besonders energiesparender Haustechnik. Dann ist sogar der „Gold“-Status möglich.

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