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Digitale Planung verdient Sonderpreis

München (ABZ). - Seit 29 Jahren fördert die Xella Gruppe durch ihren Studentenwettbewerb Kreativität und Ideen bei Architekturstudenten und schafft somit eine Brücke zwischen Theorie und Praxis. Inhaltlich richtet sich der Wettbewerb an die Studierenden des Faches Architektur und Bauingenieurwesen und dient der Entwicklung von Problemlösungen für zukünftige Trends und praxisrelevante Bauvorhaben. Mit dem Titel „Architektur Museum München - ein Forum für Architektur im Kunstareal“ widmete sich der diesjährige Wettbewerb der Errichtung eines neuen Architekturmuseums. Dieses Museum sollte die vielseitige Sammlung von Bauten im Kunstareal Maxvorstadt ergänzen und erforderte somit einen sensiblen Umgang mit den historischen Nachbargebäuden. Als Planungsobjekt für die Studenten diente die jetzige Mensa der TUM, die ohnehin in Kürze umgewidmet werden soll.

Aus der Vielzahl von Einreichungen wurden am Freitagabend im Rahmen einer feierlichen Verleihung in den Räumlichkeiten der TUM die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs geehrt: Sieger sind Korbinian Bromme und Maria Schlüter von der TU München. Den zweiten Preis gewann Marius Maier von der Hochschule Düsseldorf und den dritten Platz teilten sich Lucas Ochmann von der HTKW Leipzig mit den ebenfalls Drittplatzierten Studenten der HCU Hamburg Clemens Becker und Leon Dünkel. Der Studentenwettbewerb ist mit Preisgeldern in Höhe von 4000, 3000 und 2000 Euro dotiert.

Zusätzlich wurde erstmalig mit dem BIM Award auch ein Preis für digitale Planungsleistung ausgelobt. Der erste Platz für den BIM Award ging an Felix Reiter und Florian Hauß von der TU Berlin. Den zweiten Preis erhielt Melina Rissling von der Hochschule Düsseldorf. Und Drittplatzierte waren Florian Schwaighofer und Juliane Schröder von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin. Die Bewerber um den BIM Award konnten sich über Preisgelder in Höhe von 2000, 1500 und 1000 Euro freuen. Um die im Wettbewerbskontext gesteckten BIM-Ziele zu erreichen, sollten unter anderem alle relevanten Bauteile und Räume des neuen Architekturmuseums modelliert und beschrieben werden. Sämtliche eingereichten Arbeiten setzten sich mit der außergewöhnlichen Aufgabenstellung intensiv auseinander und lieferten einen qualitativ hervorragenden Beitrag.

Seit rund dreißig Jahren hat sich der Xella Studentenwettbewerb zu einer festen Größe im Architekturstudium in Deutschland entwickelt. Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Ausschreibung geben. Alle Informationen zum Thema und Termine sowie die vollständigen Auslobungsunterlagen stehen rechtzeitig unter www.studentenwettbewerb.xella.com sowie unter www.facebook.com/Xella.Studentenwettbewerb bereit.

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