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Drei Pflasterverlegemaschinen sorgen für schnelles Arbeiten

Heiligengeistfeld wird gepflastert

Die drei neuen Optimas S19 Pflasterverlegemaschinen auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg mit (v. l.) Bilgie Ayhan (IBT), Tolger Deniz Geschäftsführer IBT Bau GmbH, Günther Niestroj und Peter Ukena (beide Optimas GmbH).

Hamburg (ABZ). – 180 000 m² Fläche des Heiligengeistfeldes in Hamburg-St. Pauli müssen nun gepflastert werden. Die bauausführende Firma IBT Bau GmbH aus Hamburg setzt dafür drei neue Optimas-Pflasterverlegemaschinen S19 PaveJet ein.

Auf dem Heiligengeistfeld findet dreimal jährlich – wenn nicht gerade Corona grassiert – das Volksfest "Hamburger Dom" statt. Zudem grenzt das Millerntor-Stadion des FC St. Pauli an. Die Fläche dient dann den an- und abreisen Fußballfans. Zunächst wurde dieses große Areal auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht, was erhebliche Zeit in Anspruch nahm. Nach weiteren vorbereitenden Maßnahmen stellte die IBT Bau GmbH den Unterbau her.

Angelegt wurden verschiedene Arten von Schächten beziehungsweise Kanälen wie für Kabel und Regenwasser. Gepflastert werden 30 x 30 x 10 cm große Betonplatten in Grau, Rot und Anthrazit.

IBT wurde 1978 gegründet und wird in zweiter Generation von Tolga Deniz geführt. Das Familienunternehmen hat zurzeit 20 Mitarbeiter. Zum Maschinenpark gehören auch fünf Optimas-Maschinen. Das Unternehmen ist auf große Flächen spezialisiert. Zur Kundschaft gehören unter anderem namhafte Firmen aus der Lebensmittel-, Möbel-, Logistikbranche. Die Zusammenarbeit mit Optimas besteht bereits seit 1997. Seit damals beschleunigen Optimas-Maschinen wie Pflasterverlegemaschinen und Vakuumgeräte das Arbeiten. Nun also ist die neueste Optimas-Generation von Pflasterverlegemaschinen, die S19 PaveJet, im Einsatz.

Die S19 PaveJet ist Herstellerangaben zufolge stark und leise. Ein wassergekühlter Viertaktmotor von 17,9 kW/24,3 PS Stärke liefert die Kraft. Er ist auf speziellen Gummipuffern gelagert und der Motorraum mit einer besonderen Schalldämmung ausgestattet. Dadurch sind Heben, Fahren und Senken leise. Die Optimas S19 PaveJet ist mit dem Pflastergreifer Multi6 M ausgerüstet. Er hat ein endlos Greifer-Drehgetriebe links/rechts, sodass gleich bei der Anfahrt zum Verlegeort oder zur Aufnahmestelle der Greifer so gedreht werden kann, dass das Aufnehmen beziehungsweise Verlegen problemlos vonstattengeht. Es wird keine Hilfskraft für das Anlegen der Steinpakete benötigt. Überdies hat man eine mögliche Aufnahmehöhe von bis zu 2,6 m. "Das zeigt, wie flexibel die Optimas S19 PaveJet arbeiten kann", so der Herstelle. Und dies geschehe bei bodenschonendem Antrieb. Alle vier Räder sind gleichmäßig an der Lenkung beteiligt und werden hydrostatisch angetrieben und gebremst. Durch die 2-Achs-Drehschemel-Lenkung wird beim Befahren der Boden geschont.

Die S19 PaveJet ist 1,97 m hoch, 3,9 m lang, 1,35 m breit und 1300 kg schwer. Alle vier Räder sind an der Lenkbewegung beteiligt. Diese erfolgt daher ohne seitliche Schubkräfte, erläutert Optimas. Die frisch verlegte Fläche bleibe dort liegen, wo sie liegen solle. Der Arbeitsplatz sei komfortabel, es gehören eine geräumige Kabine, ein luftgefederter Fahrersitz mit Sitzheizung, eine stufenlose Raumheizung, große Rückspiegel, LED-Beleuchtung und einfache und übersichtliche Lenkung beziehungsweise Joystick-Bedienung dazu. Auch die Zentralschmieranlage erleichtert letztlich die Arbeit. Serienmäßig ist ein Drehzahlmesser eingebaut. "Die optimale Performance liegt bei 2200 U/min", erläutert Optimas. Wenn man sich daran orientiere, verbrauche man weniger Dieselkraftstoff. So verbinde die Optmias Verlegemaschine S 19 schnelles mit wirtschaftlichem Arbeiten.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 37/2020.

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