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Baustellenüberwachung

ISOC Hightech-Sicherheitssystem europaweit im Einsatz

Baustellen, Baustelleneinrichtung, Sicherheit

Das ISOC als Stahlcontainer-Ausführung mit Windkraftanlage und Solarmodulen sowie als fahrbare Van-Variante

LEER (ABZ). - Das von der International Security Group (Leer) entwickelte mobile System zur Baustellenbewachung ist mittlerweile europaweit im Einsatz. Nach der Markteinführung des ISOC im Herbst des vergangenen Jahres sei die innovative und kostensparende Technik zur Baustellenbewachung vor allem bei Großprojekten in den Bereichen Infrastrukturausbau, Hochbau und regenerative Energien gefragt, heißt es in einer Mitteilung.

Drei Dutzend Anlagen seien bereits im Dauereinsatz, weitere stünden für verschiedene Projekte auf Abruf bereit.

"Die Nachfrage ist weiter steigend und wir werden die Produktion kontinuierlich steigern", teilte Geschäftsführer Frank Pol mit. Bis zum Jahresende sollen etwa 25 weitere Anlagen gefertigt werden. Gleichzeitig arbeite das firmeneigene Entwicklerteam an einer innovativen Erweiterung, um das Hightech-System noch flexibler und großflächiger einsetzen zu können. "Damit werden wir vermutlich Anfang des kommenden Jahres auf den Markt kommen", sagte Pol.

Das "International Security Observation Center" (ISOC) ermögliche dank Hightech die mobile Baustellenbewachung ohne Personaleinsatz vor Ort. Dies spare Kosten in Höhe von bis zu 70 % im Vergleich zu herkömmlichen Systemen. Die Fernüberwachung erfolge über einen mobilen und robusten Stahlcontainer oder einen fahrbaren Van, die Rund-um-die-Uhr mit einer Notruf-leitstelle verbunden seien. Beide Varianten seien mit modernster Sensortechnik sowie GPS ausgestattet. Der ISOC-Container sei seit dem Frühjahr auch als energietechnisch autarke Version mit Windkraftanla-ge und Photovoltaik-Modulen sowie einem Hochleistungsakku verfügbar. Ein zusätzliches Diesel-Aggregat sichere die autarke Stromversorgung selbst an bewölkten oder windstillen Tagen.

"Das schafft mehr Flexibilität bei höchster Betriebssicherheit, ist ökologisch wegweisend und spart weitere Betriebskosten", erklärte Geschäftsführer Pol.

Eine ausfahrbare High Speed Dome Kamera sorge beim ISOC in einem Radius von bis zu 100 m bei Tag und Nacht für eine flächendeckende Videobewachung.

Jede registrierte Bewegung auf dem bewachten Gelände werde in Echtzeit per Funk und Internet an die Leitstelle übertragen. Zudem seien eine ferngesteuerte Beschallung oder Täteransprache sowie eine automatische Beleuchtung jederzeit gewährleistet.

Die durchgehend besetzte Leitstelle könne den ISOC darüber hinaus direkt ansteuern, verdächtige Personen mittels der Kamera fokussieren, über Lautsprecher ansprechen und vertreiben oder die Polizei vor Ort alarmieren.

Auftraggeber können sich weltweit mittels Computer oder internetfähigem Endgerät (Smartphone, Tablet-PC etc.) in den ISOC einloggen und sich die Baustelle "live" anschauen.

Mitarbeiter auf den Baustellen könnten zudem über einen integrierten WLAN-Zugangspunkt einen Datentransfer direkt vor Ort vornehmen. Die gesamte technische Betreuung des Hightech-Systems erfolge durch firmeneigene Fachkräfte der IS Group.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 01/02/2014.

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