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Drossel-Sets für Retentionsdächer

Einfaches Handling ermöglicht

Das kleinere Retentions-Drossel-Set RDS 28 eignet sich für alle Flachdachabläufe mit Anschlusskragen.

Nürtingen (ABZ). – Retentionsdächer sind keine Zukunftsmusik, sondern Notwendigkeit für die Stadtplanung der Zukunft. Ein Retentionsdach speichert gezielt große Mengen an Regenwasser und lässt dieses zeitverzögert in die Kanalisation abfließen. Das ist in Zeiten zunehmender Starkregenereignisse heute ein probates Mittel, um Hochwassergefahr zu reduzieren. Der ZinCo-Systemaufbau "Retentions-Gründach" mit den Reten-tions-Spacern RS 60 und RSX 65 bietet Herstellerangaben zufolge dafür die perfekte Technik. Oberhalb des Retentionsvolumens seien alle Gestaltungsvarianten denkbar, so das Unternehmen – von Extensiv- bis Intensivbegrünungen genauso wie Geh- und Fahrbeläge, letzteres insbesondere auf Tiefgaragendecken. Je nach Begrünungsvariante liegt die Wasserspeichermenge bei 80 bis 160 l/m³. Selbst weit größere Mengen seien mit den Spacern anstaubar, sofern dies die Statik des Daches erlaube. Neben den Retentions-Spacern entscheidet ein weiteres Bauteil im System für eine gute Funktionsweise des "Retentions-Gründachs": das Drossel-Set. Die Sets zeichneten sich durch präzise Drosselung, einfaches Handling und universelle Einsetzbarkeit unabhängig von der verwendeten Gullyvariante aus. Abhängig vom vorhandenen Ablauf – Anschlusskragen oder Schraubflansch – bietet ZinCo jetzt das passende Drossel-Set.

Hat der Flachdachablauf einen Anschlusskragen, der mit der Abdichtungsebene fachgerecht verschweißt wird, dann eignet sich für diese flache Einbausituation die Retentionsdrossel RD 28 mit einem Ø von 28 cm. Handelt es sich um einen Flachdachablauf mit Schraubflansch, hat dieser Flansch ein gewisse Eigenhöhe. Genau darauf passt die größere Retentionsdrossel RD 48 mit ihren 48 cm Ø.

Beide Drosselvarianten arbeiten nach dem gleichen Prinzip, um den vorausberechneten Volumenstrom an angestautem Regenwasser, der durch die in die Fallleitungen gelangen soll, zu drosseln. Dafür sorgen zwei gegeneinander verschiebbare Ringe an der Unterseite der Drossel, die sich mittels Skala genau auf den gewünschten Volumenstrom einstellen und arretieren lassen. Üblicherweise wird hier eine Einstellung vorgenommen, die gewährleistet, dass das Dach nach etwa 24 Std. wieder leer ist, aber auch davon abweichende Einstellungen sind möglich und sogar spätere Änderungen, da sich die arretierten Ringe wieder lösen und neu einstellen lassen.

Außerdem fungiere die Retentionsdrossel per se auch als Überlauf, so das Unternehmen. Dieser werde dank Gewinde gezielt auf eine bestimmte Überlaufhöhe eingestellt und gewährleiste, dass Überschusswasser in die Fallleitungen abfließt, sofern es mehr regnet, als auf dem Dach angestaut werden kann.

Damit all dies auch dauerhaft einwandfrei funktioniert, liegen Gully und Retentionsdrossel geschützt unterhalb eines Kontrollschachts, dessen Feinschlitzung das Einschwemmen von Fremdstoffen verhindert. Passgenaue Kontrollschächte komplettieren also das Ganze zum Retentions-Drossel-Set RDS 28 und RDS 48. In dessen Lieferumfang ist für die kleinere Baugröße der Kontrollschacht KS 10/40 (Schacht-Außenmaße 40 x 40 cm) enthalten und für die größere Retentions-drossel der Kontrollschacht KS 10/57 (Schacht-Außenmaße 57 x 57 cm). Für beide Schachtvarianten sind Aufstockelemente erhältlich.

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