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Eindrucksvolle Leistungsschau in Deißlingen abgehalten

Eberle-Hald Unternehmen
Die eberle-hald Leistungsschau präsentierte jede Kategorie von Baumaschinen, darunter diesen 16-t-Mobilbagger von Atlas. Foto: eberle-hald

Deißlingen (ABZ). – Messe-Atmosphäre herrschte zwei Tage lang auf dem Gelände der eberle-hald Niederlassung Deißlingen. Mehr als 50 namhafte Hersteller zeigten dort ihre neuesten Produkte. "Wir haben mehr als 1000 Jahre Lieferanten-Partnerschaft hier auf dem Gelände", stellte eberle-hald Geschäftsführer Rolf Angerer beim Rundgang über die Leistungsschau zufrieden fest. "Es hatten sich zwar noch viel mehr Industriepartner beworben. Leider konnten wir aus Platzgründen nicht allen gerecht werden." Denn gut die Hälfte der insgesamt 10.000 m² großen Ausstellungsfläche war für das beeindruckende Demo-Gelände reserviert, auf dem schwere Fahrzeuge und Baumaschinen ausgiebig getestet werden konnten.

Fünf Monate Planung steckten in dem Event, das mit mehr als 2000 Besuchern eine noch größere Resonanz erfuhr als die letzte eberle-hald Leistungsschau, die vor sechs Jahren ebenfalls in Deißlingen stattfand. "Wir präsentieren hier jede Kategorie von Baumaschinen", unterstrich Rolf Angerer und verwies auf Aussteller wie Hyundai, Atlas, Atlas Weycor, Avant, Eurocomach und Kramer. Daneben fanden auch elektrisch angetriebene Geräte, z. B. der E-Mini-Dumper von Bergmann, der Avant e5 und der Geda Akku-Lift, großes Interesse. Das umfassende Angebot ergänzten weitere Top-Lieferanten wie Weber MT, MTS, Lissmac, Lehnhoff, Husqvarna, JR Rädlinger, Bosch, Milwaukee, Eibenstock, Tsurumi, Wemas und Müba.

Bei der eberle-hald Leistungsschau stand aber nicht nur die Praxis im Fokus. Aus dem umfangreichen Schulungsangebot der EH-Akademie, die jährlich rd. 1500 Teilnehmer qualifiziert und zertifiziert, wurden zwei hochkarätige Vorträge von Spezialisten geboten. Über technische Lösungen bei anspruchsvollen WUBauwerken referierte Adrian Pflieger. Der Geschäftsführer der BPA GmbH, Herrenberg, hat sich auch durch seine Arbeit in verschiedenen Normenausschüssen einen Namen als Experte im Bereich Unterterrain-Abdichtung gemacht.

Die weiße Wanne sei noch immer die wirtschaftlichste Form der Kellerabdichtung, sagte der Diplom-Bauingenieur. Risse könnten zwar nicht ausgeschlossen werden, würden allerdings nicht als Mangel bewertet, wenn sie fachmännisch saniert seien. Adrian Pflieger riet dringend dazu, vor der Bauausführung den Bedarf zu ermitteln und die Nutzungsanforderung unbedingt gemeinsam mit dem Auftraggeber zu dokumentieren. Zudem müssten zukünftige bauliche Maßnahmen im Umfeld der Baustelle berücksichtigt werden, die zu einem Anstieg des Grundwasserspiegels führen können.

Die Sicherheit einer weißen Wanne lässt sich durch Einbau eines Frischbetonverbundsystems noch deutlich steigern. Ob und wann eine solche zusätzliche Abdichtungsmaßnahme sinnvoll ist, wird in der Bedarfsermittlung gemeinsam mit dem Bauherrn erörtert. Ein FBV-System erhöht zwar die Kosten, bringt aber auch erhebliche Vorteile, z. B. wenn die spätere Zugänglichkeit zum WU-Bauteil nicht sichergestellt werden kann. Weitere positive Effekte sind die Minimierung der kostenintensiven Nachverpressung, die hochwertige Nutzung, die Radongasdichtheit und die höhere, chemische Beständigkeit der Betonkonstruktion bei aggressivem Grundwasser.

Entscheidet sich ein Bauherr für ein Frischbetonverbundsystem, sollte dies allerdings explizit in den Bauvertrag aufgenommen werden, betonte Adrian Pflieger, da aktuell diese hochwertige Form der Abdichtung weder in der WU-Richtlinie noch in der DIN 18533 geregelt ist.

Innovationen im Bereich Bitumenfugenbänder präsentierte Christoph Bell von der Denso GmbH, Leverkusen. "Die Fuge ist das schwächste Glied der Kette", sagte der Diplom-Ingenieur mit Blick auf eine Untersuchung von Straßen der Hansestadt Hamburg. Danach war ein Fünftel aller Fugen mangelhaft. "Die Sanierung ist aber fünf- bis sechsmal so teuer wie der korrekte Einbau", appellierte er an seine Zuhörer, nicht an der falschen Stelle zu sparen.

Alle Produkte des TOK-Sortiments können ohne aufwendigen Voranstrich verarbeitet werden. Das Band A ist dabei das weltweit erste Bitumenfugenband mit einer Klebebeschichtung, die sich mithilfe einer Flamme in nur ein bis 2 Sek. aktivieren lässt. Beim kostenintensiveren, selbstklebenden Band SK kann auf den Gasbrenner sogar ganz verzichtet werden. Auch für den Einsatz bei niedrigen Temperaturen gibt es mit dem Band SK N2 ein spezielles Produkt, das sich noch bei minus 20 °C perfekt verarbeiten lässt. Christoph Bell: "Mehr kann man derzeit nicht optimieren."

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