Effektivere Technologie

Hydraulikhammer sichert bessere Kornform

Rammer Hydraulikhämmer Ausstattung & Zubehör
Ein Rammer-Hydraulikhammer 4099 im Steinbruch in Unterberg im Einsatz.

ESSEN (ABZ). - Bereits seit über 100 Jahren wird Grauwacke vom Unterberg im Harz gewonnen. Dabei handelt es sich um sehr altes Sedimentgestein. Die besonders guten Eigenschaften bezüglich seiner Polierresistenz sind inzwischen auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.

Seit 1991 ist Günther Wieczorek Betriebsleiter des Steinbruches, den die mittestän-dische Kemna Bau Andreae GmbH & Co. KG, mit Hauptsitz in der Nähe von Hamburg, hier in Eigenregie betreibt. Als regionaler Lieferant für Mischwerke für Asphalt- und Beton, Tief- und Hochbaubetriebe oder für die Deutsche Bahn, für Unterbaumaterial oder Schotterbett im Gleisbau, verarbeitet das Hartsteinwerk im Jahr ca. 1 Mio. t Grauwacke.

"Derzeit 32 Mitarbeitern sorgen für qualitativ hochwertige Leistungen von der Sprengung bis zum Endprodukt", so Günther Wieczorek, der mit 35 Jahren Betriebs-Zugehörigkeit bereits zum "Urgestein" des Kemna Unternehmens gehört. Im Mai 2013 wurde im Knäpperbetrieb des Steinbruchs vom Hochlöffelbagger mit Kugelbetrieb auf Bagger-Hydraulikhammerbetrieb umgestellt.

Dabei sind nun das Rammer-Auslegersystem C 320 mit einem Rammer-Hydraulikhammer BR927 und das Rammer-Auslegersystem B 125 mit einem kleineren Rammer-Hydraulikhammer BR321 im Einsatz. Die Schlagzahl der Hydraulikhämmer liegt bei 750–2200 bzw. 500–1300 pro Minute. "Damit erreichen wir eine deutlich effektivere Materialgewinnung und eine wesentliche Verbesserung der Kornform des Wasserbausteins. Damit erhöhen wir wiederum unsere lieferbare Qualität", erläutert der Betriebsleiter den veränderten Technik-Einsatz. Als Schlüsselgerät wurde in einen hochmodernen Hydraulikhammer 4099 investiert. "Die Schlagkraft und das Laufverhalten dieses Hydraulikhammers sind nicht zu toppen", beschreibt Günther Wieczorek seine Erfahrungen mit dem Werkzeug. Große Vorteile der neuen hochmodernen Rammer-Hydraulikhämmer sieht er ebenso in der ausgezeichneten Schlagenergie und der schlanken Bauform des Hammers, der unter anderem eine ausgezeichnete Sicht auf die Anwendung ermöglicht.

Auch die integrierte Schmieranlage Ramlube II und das hervorragende System zum Wechseln der Einsteckwerkzeuge (Sperrachsen) rechtfertigen für ihn klar den Technologie-Wechsel im Unterberger Steinbruch und vereinfachen zudem die Handhabung. Die Hydraulikhämmer garantieren seinem Einsatztrupp darüber hinaus durch Membranspeicher eine konstante Schlagenergie. Dadurch, dass kein Nachfüllen von Stickstoff erforderlich ist, steht die Leistung des Hammers bei der Materialgewinnung ohne Unterbrechung zur Verfügung.

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