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Ehrenamtlich durchgeführtes Schulbauprojekt in Simbabwe wird ausgezeichnet

Berlin (ABZ). - Das Projekt „Schulgebäude für Hopley“ von Ingenieure ohne Grenzen wurde im Rahmen des Balthasar-Neumann-Preises mit einer Anerkennung geehrt. Die Verleihung des vom Bund Deutscher Baumeister und von der Deutschen BauZeitschrift ausgelobten Preises fand in diesem Jahr online statt.

Bei dem Projekt handelt es sich um den Neubau einer Schule in Hopley, einer informellen Siedlung am Stadtrand von Harare, Simbabwe. Die Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen errichtet dort mit lokalen Arbeitern einen Campus für etwa 800 Schülerinnen und Schüler. Seit 2016 entsteht jährlich in der Trockenzeit ein neuer Gebäudeabschnitt in Ziegelbauweise. Mehr als die Hälfte des Komplexes ist fertiggestellt und es wird bereits in 10 Klassenräumen unterrichtet. Das gesamte Projekt ist spendenfinanziert und wird durch ehrenamtliches Engagement zahlreicher Mitwirkender ermöglicht.

In der Jurybegründung heißt es: „Der kleine und feine Schulbau überzeugt durch gute Gestaltung unter Einsatz einfacher Werkstoffe und Bauweisen. […] Das Preisgericht würdigt insbesondere die ehrenamtliche Tätigkeit der jungen Architekten und Ingenieure, die das Ergebnis einer Diplomarbeit im Selbst-Bau zusammen mit Anwohnern realisiert haben."

Projektleiterin Kristina Egbers sagte im Anschluss an die Preisverleihung: „Der Balthasar Neumann Preis ist ein international renommierter Architekturpreis. Wir freuen uns daher sehr über die Anerkennung und die damit verbundene Möglichkeit, unser Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen.“

Im vergangenen Jahr wurde das Projekt mit einem Platz auf der Shortlist zum DAM-Preis in der Kategorie Auslandsprojekte und mit dem Iconic Award des Deutschen Rates für Formgebung geehrt.

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