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Eindrucksvolle Stahlkonstruktion

Plus City Pasching wird noch größer und attraktiver

Unger Stahlbau, Baustellen, Stahlbau

Überblick über das gesamte Areal der Plus City Pasching.

PASCHING/ÖSTERREICH (ABZ). - Das größte Shoppingcenter Oberösterreichs, die Plus City Pasching, wird in den nächsten Monaten ausgebaut. Als verlässlicher Partner und Spezialist für komplexe Aufgabenstellungen wurde die Unger Steel Group mit der Errichtung der Stahlkonstruktion für die vier eindrucksvollen Fußgeherbrücken, einer Straßenbahnstation und einer einzigartigen Mallanlage beauftragt.

Um die zur Verfügung stehende Verkaufsfläche des Einkaufszentrums optimal zu nutzen, wird die Plus City Pasching um rund 20 000 m² Verkaufsfläche erweitert. Durch den Abbruch des Parkhauses an der Kremstal Straße, ein Hauptverkehrspunkt in Pasching, und die Verlegung in die Pluskaufstraße, entsteht Platz für eine großzügige Mallanlage, die direkt an die bestehenden Gebäude anschließt und als Verbindungselement dient. Das bestehende "Hollywood Megaplex" wird ebenfalls abgebrochen und als neues hochmodernes und einziges IMax Kino im oberösterreichischen Zentralraum neu errichtet. Die neue Verkehrserschließung der Umfahrungsstraße im Westen und die gerade im Bau befindliche Straßenbahntrasse Linz-Traun im Osten machen das Shopping Center in Zukunft noch bequemer und schneller erreichbar.

Das verbindende zentrale Element zwischen Alt- und Zubau ist eine großzügige, tageslichtdurchflutete Mallanlage mit einer Grundrissfläche von ca. 4000 m². An der Nordseite wird ein großer Platz in Verbindung mit dem Palmenplatz gestaltet und mit der Tonnenkuppel abgeschlossen. Die neue Mall an der Kremstal Straße wird im Zubau mittig über drei Geschosse angeordnet und hat eine Kuppelhöhe von 13 m. Die Spannweite der kleinen Tonnenkuppel beträgt 13 m, die der großen Tonnenkuppel 22 m. Die Errichtung dieser attraktiven, mit einem Sonnenschutz versehenen Stahl-Glas-Konstruktion erfordert Präzision bis ins kleinste Detail. Daher werden die Regelfelder der beiden unterschiedlichen Kuppeltypen im Unger-Werk in Oberwart (Burgenland, AUT) in Schablonen vorgefertigt, um die vom Glasbauer geforderte Genauigkeit sicherzustellen.

Die Mall wird südseitig an die Mall zum Marcusplatz geführt und nordseitig mit dem Palmenplatz des Bestandes verbunden, sodass mit der bestehenden Mall und dem Atlantisplatz ein Rundgang gebildet wird. Über den beiden Verkaufsgeschossen wird das neue Großkino errichtet. Durch die Einbindung des Kinocenters in die Mallanlagen entstehen Höhen im Kino von bis zu 22,50 m, die den Eindruck der großzügigen Raumordnung unterstreichen. Die Hauptgesimshöhe wird dem Bestand mit +25,00 m angeglichen. Um das Bauwerk energetisch zu optimieren, werden über den Kinosälen die notwendigen Klimazentralen zusammenhängend angeordnet.

Vier Fußgängerbrücken mit Längen von bis zu 49 m und Breiten von bis zu 9,80 m sorgen für weitere komfortable Verbindungen zwischen den Gebäuden. Gesamt werden 350 t Stahl für die Mittel- und Randbrücke sowie die beiden Verbindungsbrücken zur Straßenbahnstation und zum Parkdeck verbaut. Besonders imposant ist die Brücke in gebogener Ausführung, die trompetenförmig zum Parkdeck führt und mit 49 m Länge die längste und größte Brücke darstellt.

Die neue Straßenbahnlinie von Linz nach Traun führt über die Kremstal Straße; damit kann man in Zukunft direkt vom Linzer Hauptbahnhof in die Plus City fahren, ohne umzusteigen. Von der – ebenfalls von Unger errichteten – Straßenbahnstation kommt man über die mehr als 19 m lange Fußgeherbrücke über die Kremstal Straße in die oberen und unteren Verkaufsebenen und in das neue Kinocenter.

"Die Unger Gruppe ist für ihre termingetreue Umsetzung, Verlässlichkeit, den hohen Qualitätsstandards und ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit bekannt. Es ist uns stets ein großes Anliegen, Neu-, Um- oder Zubauten in kürzest möglicher Zeit fertigzustellen, damit sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können", erklärt Josef Unger, Geschäftsführer der Unger Steel Group.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 29/2015.

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