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Einsatz auf La Palma

Seilsicherungssystem wurde bei Teleskop-Errichtung eingesetzt

Ausgerüstet mit einem Sicherheitsgurt, hängen sich die geübten Höhenarbeiter in Höhe eines Handlaufes mit einem Karabinerhaken an einem Läufer, dem Evo Shuttle, ein.

La Palma/Spanien (ABZ). – Für die Vermessung von hochenergetischer Gammastrahlung aus dem Weltall wurde vom Max-Planck-Institut für Physik in München ein Large-Sized-Teleskop (LST) auf der Kanareninsel La Palma errichtet. Das Teleskop hat eine Höhe von 46 m und einen Spiegeldurchmesser von 23 m. Die Firma Mero-TSK International hatte den Auftrag, die Unterkonstruktion des nur 100 t schweren Teleskops zu entwickeln und zu installieren. Um in dieser exponierten Lage sicher Wartungsarbeiten ausführen zu können, wurde Bornack Safepoint mit der Installation des hauseigenen Seilsicherungssystems Evo Safety betraut. Für Bornack war die Installation eines Seilsicherungssystems an einem Teleskop eine Premiere. Experten von Mero-TSK haben zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Physik in München eine ultraleichte Konstruktion aus Stahl, Aluminium und Karbonstäben entwickelt, die es erlaubt, das Riesen-Teleskop innerhalb von 20 Sek. in jede beliebige Beobachtungsposition auszurichten.

Die einzelnen ansteuerbaren Spiegel sind in einer Fachwerkkonstruktion aufgehängt. Die Spiegelträger-Konstruktion wird aus Karbon-Rundrohren und neun Gitterrostebenen gebildet, in denen sich Wartungspersonal bewegen kann. Damit das Personal bei den routinemäßigen Wartungsarbeiten optimal gesichert ist, hat Bornack Safepoint auf jeder der Ebenen die Seilsicherungsanlage Evo Safety eingebaut. Ausgerüstet mit einem Sicherheitsgurt hängen sich die geübten Industriekletterer in Höhe eines Handlaufes mit einem Karabinerhaken an einem Läufer, dem Evo Shuttle, ein und können sich so frei in der Fachwerkkonstruktion bewegen.

Mero TSK International hat im Auftrag des Max-Planck-Instituts in München die Unterkonstruktion für ein Large-Sized-Teleskop (LST) auf der Kanareninsel La Palma entwickelt und installiert. Bornack Safepoint wurde mit der Installation eines Sicherungssystems betraut.

Der Vorteil: Mit dem System können Zwischenbefestigungen überfahren werden, ohne dass sich der Nutzer aus- und wieder einhängen muss. "Wir haben Bornack mit der Absturzsicherung beauftragt, weil wir schon in einem früheren Projekt sehr gut zusammengearbeitet haben und von dem Sicherheitskonzept überzeugt sind", erläutert Klaus Charne, Projektleiter bei Mero-TSK International die Entscheidung für Bornack. Die Seilsicherungsanlage von Bornack ist besonders benutzerfreundlich und leicht adaptierbar für Fachwerke dieser Art.

Ein außergewöhnlicher Ort erfordert auch eine besondere Herangehensweise bei der Installation, weiß Jens Henning, Projektleiter Bornack Safepoint: "Man muss sich vorher Gedanken machen, wie man das System an den Karbon-Rundrohren befestigt und an den Knotenpunkten der Fachwerkkonstruktion sinnvoll integriert, damit die Kräfte sauber abgeleitet werden." Eine weitere Herausforderung neben der exponierten Lage und der damit verbundenen spezifischen Witterungsbedingungen war es, das Material an Ort und Stelle zu bringen: "Die Arbeit ist mit allerhöchster Sorgfalt zu verrichten. Das komplette System muss von Hand getragen werden. Wegen der teuren hochsensiblen Spiegel darf keine einzige Schraube herunterfallen", sagt Henning. Die dreitägige Montage des Evo Safety verlief reibungslos. Klaus Charne resümiert: "Es hat alles gut geklappt. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit Bornack."

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