Einsatz auf zwei Bundesstraßen

Präzisionseinbau mit Großaufgebot gemeistert

Emmingen-Liptingen/Neuhausen (ABZ). – Es sind zwei kleine Gemeinden, die sie verbinden, aber es handelt sich immerhin um zwei Bundesstraßen: um die B311 und um die B14 zwischen Emmingen-Liptingen und Neuhausen ob Eck. Diese haben Storzianer zusammen mit Kollegen des ARGE-Partners Schleith in diesem Jahr auf 5,5 km Länge mit neuen Asphaltbinder- und -Deckschichten versehen. Beide Bundesstraßen treffen sich am Wehstetter Kreisel, der ebenfalls eine neue Fahrbahndecke erhielt. Die Kosten für dieses Großprojekt beliefen sich den Verantwortlichen zufolge auf rund 1,8 Millionen Euro.
Straßenbau
Rund 15 000 t Asphalt wurden eingebaut und 5,5 km Bundesstraße saniert.

"Den Kreisverkehr haben wir nicht in Asphalt angelegt, sondern in Beton", erläutert Bauleiter Frank Hofmann. "In diesem Zuge haben wir den äußeren Ring des Kreisels neu gebaut und die Inselköpfe verlängert. Die Betonfahrbahn ist mit 26 Zentimetern Stärke jetzt ausgesprochen stabil und hält mit Sicherheit die nächsten 25 Jahre. Dieser Kreisel hat immerhin eine Fläche von 1700 Quadratmetern." Hofmann – das gibt er gerne zu – sei nach Abschluss dieser Arbeiten ein Stein vom Herzen gefallen: "Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, das besonders bei den Betonarbeiten eine ausgesprochen große Rolle spielt." Danach habe das Material 28 Tage lang aushärten müssen.

Die rechtzeitige Fertigstellung des Kreisverkehrs sei mit Blick auf den Bauzeitenplan die große Herausforderung gewesen, sagt Hofmann. Er lobt besonders die beteiligten Erdbauer: "Die vorbereitenden Arbeiten, aber auch der Erdbau sowie Nebenarbeiten während des Einbaus stehen manchmal im Schatten des Asphalteinbaus. Deshalb muss man sie und das Engagement der Kollegen auch einmal würdigen."

Der Asphalteinbau auf den 2,2 km der B14 zwischen der Stockacher Straße in Liptingen und dem Wehstetter Kreisel sowie auf den anschließenden 3,3 km der B311 bis hin zur L440 bei Neuhausen ob Eck habe mehrere Tage exakter Planung und harter Arbeit erfordert – mit großem technischem und logistischem Aufgebot. "Bei solch großen Baumaßnahmen ist Digitalisierung fast schon Standard", erklärt Hofmann. Die dynamische Logistiksteuerung und die flächendeckende Verdichtungskontrolle sind deshalb zum Einsatz gekommen. Außerdem habe der Auftraggeber eine Kontrolle mittels Troxler-Sonde verlangt. Drei Fertiger, zwei Beschicker und acht Walzen wurden eingesetzt – zeitweise lieferten mehr als 50 Thermomulden den heißen Asphalt aus drei Mischanlagen: Tuttlingen, Welschingen und Steißlingen. Über mehrere Tage summierte sich die Menge auf 15 000 t. Die schweren und großen Maschinen per Tieflader an die Baustelle zu bringen, sei ein Kunststück gewesen, welches frühmorgens nur mit Verständnis und mithilfe der Straßenmeisterei gelungen sei, lobt Hofmann. Die besondere Herausforderung für die Trucker: Sie mussten zum Teil bis zu 3 km rückwärtsfahren, um zunächst an die Fräse und später an die Beschicker zu gelangen. "Das war eine Straßenbaustelle, wie es sie nicht alle Tage gibt", resümiert der Bauleiter. "Ist aber alles super gelaufen! Wir sind bestens im Zeitplan geblieben. Großes Lob an das ganze Team!"

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