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Einsatz in den USA

Sanierungsarbeiten am New Yorker Flughafen JFK mit fünf Walzen unterstützt

Der Kennedy International Airport (JFK) erstreckt sich über eine Fläche von etwa 21 Quadratkilometern. Er ist das größte internationale Drehkreuz für Passagiere, die in die USA einreisen, und die Nummer sechs der Flughäfen in Amerika. Die Infrastruktur wird entsprechend stark beansprucht und musste erneuert werden, weshalb die Hafenbehörde von New York und New Jersey (PANYNJ) eine von vier Landebahnen (13L-31R) für eine umfangreiche Sanierung vollständig stilllegte.

New York/USA (ABZ). – Der John F. Kennedy International Airport (JFK) ist das größte internationale Drehkreuz für Passagiere, die in die USA einreisen, und der sechsgrößte Flughafen der USA. Entsprechend stark wird die Infrastruktur beansprucht und musste deshalb erneuert werden. Die Hafenbehörde von New York und New Jersey (PANYNJ) legte deshalb eine von vier Landebahnen (13L-31R) für eine umfangreiche Sanierung vollständig still.

Das große Landebahn-Modernisierungsprojekt umfasste Fräsen und Asphaltieren, Neubau und Verbreiterung der Rollwege von 46 auf 61 m, eine neue Beleuchtungsanlage, neue Leitschilder, Entwässerung, Fahrbahnmarkierungen und Landschaftsgestaltung.

Für das Projekt war eine sehr knappe Bauzeit von sieben Monaten vorgesehen, sodass die Kolonnen rund um die Uhr arbeiten mussten. PANYNJ vergab das Projekt an Grace Industries LLC und den Joint Venture-Partner Walsh Construction. Grace ist von PANYNJ anerkannt als qualifizierter Partner für Baumaßnahmen an Flughäfen. Das Unternehmen aus New York, eine Tochtergesellschaft der Haugland Group LLC, ist laut eigenen Angaben bestens aufgestellt, um Aufträge pünktlich und budgetgerecht auszuführen. Grace Industries ist spezialisiert auf Bauarbeiten für Autobahnen, Brücken, Uferpromenaden und Flughäfen, Erdarbeiten, Entwässerung, Planung/Umsetzung und andere Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber. Das Unternehmen ist vorrangig in der Metropolregion New York und dem Nordosten der USA tätig.

Das Projekt startete am 1. April 2019, die Wiedereröffnung der Landebahn war für den 16. November desselben Jahres geplant. Die Arbeiten sollten in elf Abschnitten durchgeführt werden. Zur Sanierung gehörte auch der Austausch von Asphalt gegen Beton auf einer Länge von 3 km. Für die bestehende Asphaltbahn musste ein 51 cm starker neuer Belag aufgebaut werden, der nun aus 46 cm Beton und einer 5 cm dicken Asphaltschicht besteht. Aufgrund der Differenz zwischen dem vorhandenen und dem geplanten neuen Gefälle der Landebahn variierte der Fräsvorgang zwischen 15 cm und 51 cm. Diese Aufgabe erforderte ein schnelles und gleichzeitig präzises Ergebnis. Grace Industries setzte vier Bomag-Walzen ein, drei BW 206 AD-5 und eine BW 206 ADO-5-Asphaltwalze.

Es war nicht nur der komfortable Bedienstand, der die Fahrer immer wieder zur Bomag-Maschine führte. Da beim JFK-Auftrag jede Sekunde zählte, setzte Grace bei der Umsetzung bewusst auf den Einsatz des Bomag-Economizer. Die Technologie übermittelt immer den aktuellen Verdichtungsgrad, sodass der Bediener optimale Verdichtungsergebnisse erzielen kann. Die Verdichtung wird in Echtzeit gemessen, aktualisiert und dem Bediener auf einem LED-Display angezeigt.

Die schwere Asphaltwalze BW 206, bietet Bomag zufolge geschmeidiges Laufverhalten und optimale Verdichtung. Durch den Einsatz dieser Bomag-Tandemwalzen konnte das bestmögliche Ergebnis am JFK-Flughafen erzielt werden. Die Maschinen vom Typ BW 206 sind mit einer Bandage mit einem Durchmesser von 1,4 m ausgestattet und liefern laut Unternehmen optimale Ergebnisse für anspruchsvolle Baumaßnahmen, die mit kleineren Bandagen nicht erreicht werden könnten: Große Bandagendurchmesser eignen sich im besonderen Maße, um eine ebene Oberfläche zu erzielen; die erforderliche Asphaltdichte wird mit weniger Überfahrten erreicht.

Wenn die Teams viele Stunden auf der Baustelle im Einsatz sind, ist der Bedienkomfort von entscheidender Bedeutung. Der Motor befindet sich am hinteren Rahmen, während der Fahrerstand im vorderen Bereich liegt. Dadurch lassen sich Hitze, Lärm und Vibrationen besser vom Fahrer fernhalten. Darüber hinaus wurde die Rundumsicht durch einen neuen 180-Grad-Drehsitz weiter optimiert.

Der große Bedienstand war einer der Gründe, warum die BW 206 auf der JFK-Landebahn so beliebt war: "Die Maschine ist sehr benutzerfreundlich und komfortabel", sagte Maurice Luliano, Fahrer bei Grace. "Der Fahrersitz ist unglaublich. Mir graute es davor, eine andere Walze zu bedienen, wenn die Bomag nicht verfügbar war. Ich liebe die Maschine."

Es war nicht nur der Bedienstand, der die Fahrer immer wieder zur Bomag-Maschine führte. Da beim JFK-Auftrag jede Sekunde zählte, setzte Grace bei der Umsetzung bewusst auf die Technologie von Bomag, um Schritt zu halten. Beispielhaft dafür: Der Economizer. Das Messsystem zeigt den Verdichtungsfortschritt an und optimiert die Zahl der Überfahrten, indem es den Verdichtungsfortschritt automatisch ermittelt und konsistente Ergebnisse liefert. Dadurch werden unnötige Überfahrten vermieden und der Walzenfahrer wird zum gewünschten Verdichtungsziel geführt. Da keine Aktivierung oder Kalibrierung erforderlich ist, lässt sich das System auch einfach bedienen.

"Auf der Landebahn haben wir uns sehr auf den Economizer und die Asphalttemperaturanzeige verlassen. Das war einfach und genau und machte die BW 206 zur ersten Wahl für alle", sagte Joe Judge, der Polier beim JFK-Projekt. "Wir haben die Walze so eingestellt, dass eine Verdichtung von 8, 9 oder 10 erreicht wird, und die Walze hat immer die erforderlichen Dichten geliefert. Sie macht jedes Rätselraten überflüssig und trug maßgeblich zum Erfolg des Projektes bei."

Minimale Überfahrten bei maximalem Verdichtungsergebnis sind eine gute Kombination auf der Baustelle. Das spart Zeit, Geld und Kraftstoff und reduziert den Verschleiß der Walze. "Der Economizer lieferte unglaublich konsistente Ergebnisse", fügte Judge hinzu. "Die Technologie hat die Einbauleistung von Grace erheblich verbessert und die anspruchsvollen PANYNJ-Spezifikationen bei Verdichtungs- und Glättungstoleranzen noch übertroffen."

Für die Sicherheit von Starts und Landungen ist eine gleichmäßige Verdichtung von entscheidender Bedeutung. Die Zieldichte von Grace betrug 98 % oder höher, bei einer niedrigen Toleranz für die Dichte des Asphaltbelags von 96,3 %.

Anspruchsvolle Spezifikationen, verbunden mit einem sehr engen Zeitplan, können selbst den erfahrensten Auftragnehmer ins Schwitzen bringen. Aber mit neuer Technologie zur Hand konnte Grace die Landebahn von JFK erfolgreich sanieren, dabei Zeit und Geld sparen und die Auswirkungen auf den Flughafenbetrieb so gering wie möglich halten.

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