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Elbphilharmonie Hamburg

Abdichtung resistent gegen salzhaltige Seeluft

Wolfin, Baustoffe, Gebäudeabdichtungen

Dicht im Detail: Wolfin-Einfassung des Stimmgabel-Fußes.

Hamburg (ABZ). – Herausragender im vollen Wortsinn kann ein Wahrzeichen gar nicht sein. An der Landspitze "Kaiserhöft" der Grasbrook-Insel zwischen der breit dahinströmenden Norderelbe und dem Sandtorhafen ragt auf dem mächtigen Sockel des ehemaligen Kaispeichers A ein Bauwerk 110 m in die Höhe. Seine Silhouette ist längst weltweit bekannt und ebenso mit der Stadt Hamburg wie mit Musikgenuss der allerersten Liga verknüpft– in direkter Konkurrenz mit der Walt-Disney Concert Hallin Los Angeles, der Oper in Sydney oder dem Concertgebouw in Amsterdam. Edelste Werkstoffe und anspruchsvolle Bautechniken – teilweise in Kombinationen und Variationen, die so noch nie verbaut worden waren – machen den Besuch der Philharmonie zu einem Erlebnis.

Ein Erlebnis für Konzertbesucher ist schon ein kurzer Gang auf die Loggien: um frische Luft zu schnappen oder die atemberaubende Aussicht zu genießen. Ihr gemeinsames Kennzeichen: ein edler Bodenbelag aus Bangkirai-Dielen, vollverglaste oder weiße geschwungene Seitenwände und Decken sowie eine geschwungene "Stimmgabel", die den Brüstungsbereich in drei Flächen teilt: zwei verglaste Flächen links und rechts der Stimmgabel und eine offene zwischen den Stimmgabelzinken, wobei der Gabelpunkt nur knapp über der vorgeschriebenen Mindestbrüstungshöhe von 80 cm liegt. Eine weitere Gemeinsamkeit aller 103 Loggien: die Abdichtung mit der Kunststoff-Dach- und -Dichtungsbahn Wolfin GWSK in Schwarz in einer Dicke von 2,8 mm auf einer Gesamtfläche von rd. 1500 m². Denn für die Abdichtung musste von vorneherein ein System gewählt werden, das in Nachhaltigkeit, Dauerhaftigkeit und Resistenz gegenüber den besonderen Belastungen der Hafenatmosphäre den Ansprüchen des weltberühmten Architektenteams vollauf genügte.

Wolfin GWSK Abdichtungsbahnen sind dank ihrer besonderen Rezeptur hoch resistent gegen die Einwirkungen aus salzhaltiger Nordseeluft, Möwenausscheidungen und den schwefligen Belastungen aus Schiffsabgasen. So kam diese Abdichtung nicht nur bei den 103 Loggien zum Einsatz, sondern auch bei den Dachterrassen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 33/2018.

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