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Elektro-Multifunktionslader

Akku innerhalb einer Stunde aufladbar

Die Baumstumpffräse zeigt, was sie kann.

Eppertshausen (ABZ). – Betrachtet man die technische Weiterentwicklung im Motorsport, so kommt man aus dem Staunen nicht heraus und manch einer dürfte sich ob der Vielzahl an Innovationen ein wenig überfordert fühlen. Sei es die Energierückgewinnung beim Bremsen, die in der Formel-1 bekannt als "KERS-System" Premiere feierte und heute bereits im Straßenverkehr für mehr Umweltfreundlichkeit sorgt, oder die 2014 ins Leben gerufene Formel-E, die mit ihren flüsternden Boliden in mancherlei Hinsicht Wegbereiter für die heutige Elektromobilität war. Sicher ist eines: Technischer Fortschritt ist notwendig und auch Avant, der finnische Hersteller für Multifunktionslader, braucht sich besonders in dieser Hinsicht nicht zu verstecken.

Gleich vier neue Modelle und noch mehr neue Anbaugeräte bringt das innovative Unternehmen in diesem Jahr auf den Markt und feiert sogar eine Weltpremiere: Revolutionär sei mit dem Avant e6 der weltweit erste serienmäßige, rein elektrisch betriebene Multifunktionslader mit Lithium-Ionen-Technologie. Für kaum einen anderen Avant sei die knallgrüne Farbe, das Erkennungszeichen der Allroundmaschinen, bezeichnender als für den e6, feierte er im vergangenen November auf der Agritechnica in Hannover doch Premiere und machte sich einen Namen als "durch und durch grüner" Multifunktionslader.

Die Umwelt und den Fahrer belastende Dieselabgase gehören bereits seit vergangenem Jahr mit der Markteinführung des e5 der Vergangenheit an. Während der erste rein elektrische Lader aus dem Hause Avant seine Kraft aus einer Blei-Säure-Batterie speiste, zieht der e6 seine Power aus einem hochmodernen und vergleichsweise deutlich leichteren Lithium-Ionen-Aggregat mit einer Leistung von 14,5 kWh. "Diese Technologie bietet dem Anwender die Möglichkeit, den Akku mittels eines Schnellladegeräts innerhalb einer Stunde, z. B. während der Mittagspause, vollständig aufzuladen und mit der Maschine bis zu 6 Std. zu arbeiten", erklärt Avant Deutschland Geschäftsführer Thomas Sterkel den "Boxenstopp", ganz ähnlich wie in der Formel-E.

Bei einem Eigengewicht von gerade einmal 1400 kg lässt sich eine Ladung von bis zu 900 kg mit 10 km/h verfahren und auf eine Höhe von 2,8 m heben. Das avanttypische starre Knickgelenk, der Sitz auf dem Vorderwagen und der Vierradantrieb mit vier gesteckten Hydraulikfahrmotoren machen den e6 in Kombination mit mehr als 180 verschiedenen Anbaugeräten – brandneu sind u. a. die Baumstumpffräse und die Multifunktions-Antriebseinheit – zu einer echten Allzweckwaffe. Und das Ganze mit Null-Emission und äußerst geräuscharm, Eigenschaften, die insbesondere für Arbeiten im Indoor-Bereich von großer Bedeutung sind. Im Dieselsegment erweitert Avant mit dem 530 die Produktpalette um eine leistungsstarke Einsteigermaschine für Kommunen und kommunale Anwender. Highlight ist der zweistufige Fahrantrieb (1. Fahrstufe > 9 km/h/2. Fahrstufe > 19 km/h) und die um 10 % höhere Schubkraft als beim 528. Auch der 530 wird seiner grünen Lackierung gerecht, erfüllt er doch die neueste Abgasnorm (Tier 4 Final/Stufe 5). Die Parallelführung, die die Ladearbeiten einfacher und präziser mache, und der Niveauausgleich, der für die freie Beweglichkeit der Anbaugeräte sorge und sich besonders bei Planierarbeiten bezahlt mache, seien in Kombination mit dem 6-fach-Joystick Features, die noch mehr Effizienz und Anwenderfreundlichkeit garantierten. "Der 530 schließt die Lücke zum 640 und ist zur Markteinführung zu einem besonders attraktiven Kurs erhältlich", verweist Thomas Sterkel auf einen Preisvorteil von bis zu 6000 Euro von Anfang April bis Ende Juli in Deutschland.

Das Neuheiten-Sortiment von Avant wird durch zwei weitere Modelle komplettiert, die voll im Trend des gegenwärtigen "Downsizing" liegen. Weniger Verbrauch bei gleicher oder gar mehr Leistung ist nicht nur das angestrebte Ziel vieler namhafter Automobilhersteller. Auch Avant setzt konsequent auf Optimierung zugunsten einer höheren Effizienz. Mit den neuen Avant 423 und 523 kommen zwei Modelle auf den Markt, die, ausgestattet mit dem neuen Kubota Motor D902 (bisher D722), mehr Leistung bei geringerer Drehzahl generieren (9 kW bei 1600 U/min). Neue Kühler und Lüfter tragen nicht nur zur Einsparung von Treibstoff bei, sondern führen darüber hinaus auch zur Verringerung der Geräuschemission.

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