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Elektrolader in Paris

Für saubere Luft sorgen

Besucher der "demopark" können sich von der Leistungsfähigkeit des Schäffer-Elektroladers bei Vorführungen auf dem Stand E-555 überzeugen.

Erwitte (ABZ). – Beim westfälischen Laderspezialisten Schäffer ist die Serienfertigung der neuen Elektrolader 23e und 24e in vollem Gange. Zu den ersten Kunden zählt die Stadt Paris, die zunächst einen Auftrag für sechs Maschinen platziert hat. Sie werden u. a. im "Bois de Boulogne", einem botanischen Garten im Westen von Paris, eingesetzt. Weitere Einsatzorte sind Friedhöfe, andere Parkanlagen der Stadt sowie stadteigene Baumschulen und Pferdebetriebe. Bei den Maschinen handelt es sich um die weltweit ersten Radlader, die mit einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet sind. Schäffer wird den Elektrolader auf der "demopark" im Rahmen von praktischen Vorführungen auf dem Stand E-555 präsentieren. Die französische Hauptstadt verfolgt einen engagierten Plan. Sie will ab 2024 Dieselfahrzeuge in der Stadt verbieten, 2030 soll dies auch für Benziner gelten. In Paris sind bereits mehrere konventionell betriebene Schäffer-Lader im kommunalen Einsatz tätig. Nach und nach sollen diese durch emissionsfreie Typen ersetzt werden. Der Vorteil der Abgasfreiheit war ein wesentlicher Grund für den Umstieg auf elektrisch betriebene Lader, aber nicht der einzige. Ihr geräuscharmer Betrieb ist ein Vorteil für den Einsatz in Parks, auf Friedhöfen und in anderen öffentlichen Einrichtungen der französischen Hauptstadt. Die Elektrolader wurden jeweils mit einer Erdschaufel und einer Palettengabel ausgeliefert. Sie werden – je nach Einsatzort – die unterschiedlichsten Lade- und Transportarbeiten übernehmen. Die Kapazität der Lithium-Ionen-Batterie beträgt 6,7 kWh. Durch Hinzufügen eines zweiten Batteriepaketes besteht aber auch im Nachhinein noch die Möglichkeit, die Leistung der Batterie auf 13,4 kWh zu verdoppeln, um die Einsatzzeit auf 5 Std. und mehr zu verlängern. Serienmäßig sind die Maschinen mit einem internen Ladegerät ausgestattet, mit dem die Maschinen mit herkömmlichem 230 V Haushaltsstrom geladen werden können.

Bei der Entwicklung des Elektroladers spielte nicht nur der Gedanke der Emissionsfreiheit eine große Rolle. Auch das Erreichen der max. Energieeffizienz war von entscheidender Bedeutung. Alle Komponenten des Antriebsstrangs sind genau auf den Elektroantrieb abgestimmt. Zusammen mit der Lithium-Ionen-Batterie erreiche der Lader so einen Wirkungsgrad, der etwa dreimal so hoch ist wie bei einer vergleichbaren Dieselmaschine, so Schäffer. Somit werde zum Betrieb der Maschine auch nur ein Drittel der Energie benötigt. Auch das Thema Wartung trage zur Senkung der Betriebskosten bei, denn sowohl die Elektromotoren als auch die Batterie sind laut Unternehmen komplett wartungsfrei. Schäffer gewährt eine Garantie von fünf Jahren oder 5000 Ladezyklen auf die Batterie. Nach Herstellerangaben erreiche der Schäffer als einziger auf dem Markt erhältlicher Elektrolader eine Geschwindigkeit von 20 km/h. Der elektrische Direktantrieb ermöglicht die typisch rasante Beschleunigung eines Elektrofahrzeuges.

Schäffer stellt auf der Demopark auf Stand E-555 aus.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 25/2019.

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