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Emissionsfreiheit

E-Radlader heimst Technikpreis ein

Kramer, Bagger und Lader

Die ersten "5055e" wurden bereits an Kunden ausgeliefert und werden eingesetzt.

Pfullendorf (ABZ). – Kramer bietet Kunden einen vollelektrischen Radlader an, der nach dem bauma Innovationspreis 2016 aktuell mit dem "Maskinentreprenörens Teknikpris 2017" ausgezeichnet wurde. Der "5055e" überzeugte die Jury in Schweden mit Emissionsfreiheit, Leistungsparametern, Geländegängigkeit und geringen Servicekosten. Nach Herstellerinformationen wurde damit auch anerkannt, "dass es eine herausragende Leistung ist, nicht nur eine reine Konzeptstudie vorzustellen, sondern einen funktionierenden, markt-fähigen E-Radlader im Produktportfolio zu haben und diesen bereits auszuliefern". Außerdem müssen Anwender des "5055e" laut dem Magazin "Maskinentreprenörens" keine Kompromisse eingehen, da das Fahrzeug einem dieselbetriebenen Radlader ebenbürtig ist. Gleichzeitig übernähmen Nutzer Verantwortung gegenüber der Umwelt, indem sie auf einen emissionsfreien Radlader mit geringer Geräuschbelästigung setzen.

Kramer wertet die Auszeichnung als Würdigung der gesamten Entwicklungsarbeit. Anwender und Umwelt würden durch die Emissionsfreiheit und den äußerst geringen Geräuschpegel geschont und in der Performance müssten keine Abstriche gemacht werden.

"Wir sind uns sicher, dass der eRadlader 5055e damit einen wichtigen Beitrag zur Effizienzerhöhung unserer Kunden und gleichzeitig Ressourcenschonung leistet", betont Karl Friedrich Hauri, Sprecher der Geschäftsführung. In der Größenklasse von 0,55 m³ Schaufelinhalt werde mit dem "5055e" nach Unternehmensangaben der erste vollelektrische Radlader auf dem Markt in Serie produziert.

Kramer lege dabei großen Wert auf die Abstimmung der Bauteile und Komponenten, um ein feinfühliges Fahren zu ermöglichen. Dafür wurden zwei Elektromotoren verbaut – einer für die Arbeitshydraulik und einer für den Fahrantrieb. Je nach Einsatz des Radladers werde die Leistung vom entsprechenden Motor abgefordert. Dies helfe dabei, den Energieverbrauch möglichst gering zu halten. Der Elektromotor werde über bewährte Blei-Säure-Akkumulatoren oder Blei-Vlies-Akkumulatoren betrieben. Je nach Einsatzgebiet und Auslastung des Radladers reiche eine Akkuladung für einen Arbeitseinsatz von bis zu 5 h.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 05/2017.

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