Anzeige

Energieeffizienter Trailer

CO2-Emissionen um bis zu 15 Prozent senken

Horstmar (ABZ). – Bis zu 15 % weniger CO2-Emissionen sind laut Schmitz Cargobull mit dem Energie-Effizienz-Trailer Transformers nachweislich erreichbar. Im Gesamtprojekt mit sämtlichen Maßnahmen am Trailer könne sogar eine Verringerung des CO2-Ausstoßes um bis zu ca. 25 % erreicht werden. "Die Beteiligung am Transformers-Projekt ist unser starker Beitrag zur nachhaltigen Reduzierung von CO2", so Vertriebsvorstand Boris Billich. Das Fahrzeug wurde im Dezember 2017 mit dem "Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit" ausgezeichnet.

Gemeinsam mit 13 Partnern aus der Nutzfahrzeugindustrie haben die Experten von Schmitz Cargobull den energieeffizienten Trailer konzipiert, der die CO2-Emission um bis zu 15 % senkt. Das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt wurde im August 2017 erfolgreich abgeschlossen.

"Als Basis haben wir einen klassischen Curtainsider mit einem elektrischen Antriebsstrang inkl. Bremsenergierückgewinnung ausgerüstet", erklärte Roland Klement, Vorstand Forschung und Entwicklung der Schmitz Cargobull AG. Die Elektromobilität "Hybrid on Demand" wird durch die Integration von Batterie, Elektromotor, Getriebe und Kardanwelle auf die Antriebsachse übertragen. Die Batterie wird crashsicher zwischen den Langträgern eingebaut und hat eine Kapazität von 22 kWh. "Die elektrische Systemleistung erreicht bis zu 80 kW und ein max. Drehmoment von 200 Nm", erklärt Klement. Dabei beträgt das zusätzliche Gewicht für den Hybrid-Antrieb etwa 1140 kg.

Schmitz Cargobull, Nachhaltigkeit und Innovation, Klimaschutz, Klimawandel, Naturschutz, Umweltschutz

Aerodynamische Maßnahmen: Neben der aerodynamisch optimierten Stirnwand, der Seiten- und Heckverkleidung wurde u. a. ein vollständig höhenverstellbares Dach entwickelt.

An aerodynamische Maßnahmen wurde neben der aerodynamisch optimierten Stirnwand, der Seiten- und Heckverkleidung u. a. ein vollständig höhenverstellbares Dach entwickelt.

"Das Prototyp-Fahrzeug ist von Beginn an nicht als Sonderkonstruktion entwickelt worden, sondern auf Basis eines serienmäßigen Trailers mit adaptierten Serienteilen", so Klement. Dieser könnte so den standardisierten Fertigungsprozess durchlaufen und erfüllt alle Forderungen der Straßenzulassung.

In den Benelux-Ländern befinden sich bereits Pläne für emissionsfreie Innenstädte in der Umsetzung. Daher stellen aus dem Projekt abgeleitete Weiterentwicklungen, wie z. B. Sattelkühlkoffer mit elektrischem Kühlgerät, Batterie und Generator Lösungsansätze für den Transport auf der letzten Meile dar.

Eine höhere Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit des Transports kann durch die smarte Ergänzung der Fahrzeuge mit Sensorik und Telematik sowie die fortschreitende Digitalisierung im Transportprozess erreicht werden.

ABZ-Stellenmarkt

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 13/2018.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel