Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit

Porenbeton zählt zu ökologischen Produkten

Bei diesem Produktionsschritt werden aus dem Porenbetonkuchen die späteren Steinformate geschnitten. Hierbei anfallender Abfall wird umgehend der Produktion wieder zugeführt. Foto: Porit

Rodgau (ABZ). – Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit spielen bei Bauprodukten und Bauwerken eine immer größere Rolle. Zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden werden auch die Umweltverträglichkeit, Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit der eingesetzten Bauprodukte herangezogen. Aufgrund seiner produktspezifischen Zusammensetzung und Herstellung zählt Porit Porenbeton zu den ökologischen Mauerwerksprodukten. Der größte Teil der Rohstoffe, die zur Herstellung von Porit Porenbeton notwendig sind, stammen aus Vorkommen in unmittelbarer Nähe der Produktionsstätten. Damit wird die Rohstofflogistik auf ein Minimum reduziert. Zu den wesentlichen Bestandteilen zählen Sand, Wasser, Zement und Kalk sowie eine geringe Menge des als Treibmittel eingesetzten Aluminiumpulvers.

Dank der fortwährenden Optimierung der Produktionsprozesse ist der Primärenergiebedarf gering. Dies ist unter anderem möglich, da man Energieträger wiez. B. den zur Härtung der Porenbetonsteine eingesetzten Wasserdampf mehrfach nutzt. Zur Herstellung von 1 m³ Porenbeton inklusive Rohstoffgewinnung, Produktionsprozess und Verpackung werden ca. 400 kWh Primärenergie benötigt. Im direkten Vergleich zu anderen Mauerwerksprodukten ein wegweisender Wert.

Produktionsbedingte Abfälle werden entweder direkt wieder in den Produktionskreislauf eingebracht oder zu anderen Produkten weiterverarbeitet, z. B. als wärmedämmende Ausgleichsschüttung. Weder von den Rohstoffen, noch der Produktion, der Verarbeitung oder der langjährigen Nutzung der Porit Porenbetonsteine gehen nach dem Ergebnis einer Ökobilanzierung nach ISO EN 14040-49 durch die unabhängige Agimus Umweltgutachterorganisation & -beratungsgesellschaft besondere Umweltbelastungen aus. Porit Porenbeton kann nach der Nutzungsphase, die 80 Jahre und mehr umfasst, bedenkenlos rückgebaut, recycelt oder deponiert werden.

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