Anzeige

Erfolgreiche Umgestaltung

Alten Bahnhof wiederbelebt

Montage der Innendämmung Gutex-Thermoroom: Die Holzfaserdämmplatten werden vollflächig mit Klebe- und Spachtelputz verklebt.

Pfullendorf (ABZ). – Als Beitrag zur ökologischen und effizienten Modernisierung ist im baden-württembergischen Pfullendorf ein altes Bahnhofsgebäude unter der Einhaltung des Denkmalschutzes komplett saniert und erweitert worden. Die verwendeten Holzfaserdämmplatten der Firma Gutex kommen aus dem nahe gelegenen Schwarzwald. Der Zug in Pfullendorf ist noch lange nicht abgefahren. Zwar wurde der Bahnhof bereits 2002 stillgelegt, doch der Um- und Anbau des Gebäudes in eine Hausbrauerei sorgt nun wieder für reichlich Betrieb in der schwäbischen Kleinstadt. Dort wo früher die Gleise lagen, wurde der Anbau für den Gastronomie- und Küchenbereich gebaut. Der verglaste und schlichte Baukörper zwischen dem Alt- und Neubau ähnelt einer Bahnhofshalle und bietet Platz für etwa 200 Gäste. Seit der Eröffnung im Oktober 2018 wird hier nun selbstgebrautes Bier und Brauerfladen aus dem Steinofen serviert. Für die Wiederbelebung des alten Bahnhofs gab es immer wieder Pläne und Verhandlungen mit potenziellen Investoren. Überzeugend war jedoch erst die Idee der Bauherren Susanne und Erwin Künstle, die das alte Gebäude nicht nur erhalten und modernisieren, sondern in diesem auch einen neuen Gastronomiebetrieb etablieren wollten. Als Inhaber einer Holzbau-Firma brachten sie außerdem die nötige Expertise für das Restaurieren alter Gebäude mit.

Eine gewisse Herausforderung stellte der Denkmalschutz des Bahnhofsgebäudes dennoch bei der Sanierung dar. Unter der Einhaltung entsprechender Denkmalschutzauflagen wurden nicht nur kleinere Details wie das ehemalige Fenster des Fahrkartenschalters wiederhergestellt, auch bei der energetischen Modernisierung achteten die Verarbeiter präzise auf die Auflagen. Die Dämmung der Dachflächen sowie der Außenwände erfolgte mit den Holzfaserdämmplatten von Gutex. Da die Fassade des Bahnhofsgebäudes denkmalgeschützt ist, und diese in ihrem Erscheinungsbild unverändert bleiben musste, war hier nur eine Dämmung der Außenwände von innen möglich. Hierfür wurde die Innendämmung Gutex-Thermoroom verwendet, die laut Hersteller mit ihrer geringen Dämmdicke von nur 60 mm und dem damit einhergehenden minimalen Raumverlust zu den beliebtesten Dämmsystemen in der Denkmalsanierung gehört. Die Holzfaserdämmplatten ließen sich vor Ort mit einer gängigen Dämmstoffsäge zuschneiden und einfach mit Klebe- und Spachtelputz vollflächig verkleben. Die auf den Dachflächen des Alt- und Neubaus angebrachten Unterdeckplatten Gutex-Multiplex-top in 35 mm Dicke eignen sich laut Hersteller auch für die Aufdachdämmung. So konnten nicht nur Wärmebrücken minimiert, sondern auch Zeit dank einfacher Verlegung durch hohe Maßgenauigkeit eingespart werden. Den Neubau für Küche und Funktionsraum dämmt zudem das Gutex-WDVS-Thermowall. Nach eigenen Angaben ist Gutex der einzige Hersteller auf dem Markt der die höchste Flexibilität mit bis zu 13 Putzsystem-Alternativen auf holzbasierten wie mineralischen Untergründen und hierfür eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung besitzt.

Das Gutex-Fassadendämmsystem habe neben seiner sehr guten Wärmespeicherfähigkeit auch viele Vorteile bei der Montage, so das Unternehmen. Unabhängig von Wetterlage und Minustemperaturen können die Dämmplatten ganzjährlich installiert und bis zu fünf Monaten der freien Bewitterung ausgesetzt werden. Pfullendorf hat mit der Modernisierung des alten Bahnhofs nicht nur an Lebendigkeit gewonnen, sondern auch ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei der Sanierung bewiesen.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel