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Ernst und Ludwig Langguth GmbH

Tiefbauunternehmen feiert 100-jähriges Jubiläum

Kompetenz durch Erfahrung: Die Ernst und Ludwig Langguth GmbH Bauunternehmung hat sich in Nürnberg und der Region über viele Jahrzehnte einen guten Namen im Kabelleitungstiefbau erworben.

Eckental (ABZ). – Die Ernst und Ludwig Langguth GmbH Bauunternehmung hat sich in Nürnberg und der Region über viele Jahrzehnte einen guten Namen im Kabelleitungstiefbau gemacht. 2020 kann das traditionsreiche Tiefbauunternehmen, das seit Januar 2017 als Tochtergesellschaft zur damaligen N-ERGIE Service GmbH und heutigen N-ERGIE Netz GmbH gehört, sein 100-jähriges Firmenjubiläum feiern. Die Mitarbeiter und die Geschäftsführung blicken im Jubiläumsjahr positiv in die Zukunft. Die Unternehmensstrukturen werden sukzessive weiterentwickelt und das Unternehmen auf zukünftige Aufgaben ausgerichtet. Der Fokus liegt insbesondere auf der Sparte Kabelleitungsbau und dem Geschäftsfeld Gas- und Wasserversorgung.

Darüber hinaus ist eine Erweiterung des Leistungsspektrums in den Bereichen Breitbandausbau und E-Mobilität geplant. Damit will das Unternehmen nach Aussage von Jochen Bärreis, der seit November 2018 die Geschäfte führt, zunehmend Verantwortung für die wertvollen leitungsgebundenen Vermögenswerte in der Metropolregion übernehmen. "Wir betrachten es als unsere Aufgabe, die technischen Infrastrukturen zu erhalten und weiter auszubauen", sagt Bärreis. "Dementsprechend setzen wir die an uns übertragenen Bauaufgaben mit Engagement und Sachverstand um – im Kabelbau und im Gas-/Wasserleitungsbau ebenso wie im Breitbandausbau." Die Ernst und Ludwig Langguth GmbH wurde am 19. Januar 1920 als reines Maurerunternehmen von Ernst Langguth gegründet.

Nach dem Eintritt von Sohn Ludwig firmierte das Unternehmen 1936 um zur Ernst und Ludwig Langguth Bauunternehmung. In den 1950er-Jahren wurde das bis dato auf den Hochbau konzentrierte unternehmerische Portfolio um den Leitungstiefbau ergänzt. Später kam auch der Kabelleitungstiefbau dazu. Nach Auflösung der Hochbauabteilung avancierte der Kabelleitungstiefbau zum neuen Schwerpunkt des Unternehmens. Bereits damals gehörten der öffentliche Energieversorger EWAG (Energie- und Wasserversorgungs AG der Stadt Nürnberg) und die Deutsche Bundespost (heute Telekom) zu den Hauptauftraggebern des Unternehmens.

Nach dem Tod von Ludwig Langguth zeichneten sich Ende der 1970er-Jahre Veränderungen bei den Eigentümerverhältnissen des Unternehmens ab. 1978 beteiligte sich die Firma Franz Kassecker mit Sitz in Waldsassen an der Ernst und Ludwig Langguth Bauunternehmung und erwarb 1995 auch die restlichen Anteile des Nürnberger Bauunternehmens. Zuvor hatte bereits 1991 Bilfinger und Berger 51 Prozent der Unternehmensanteile von Kassecker erworben. 1993 wurde die Ernst und Ludwig Langguth Bauunternehmung zu einer GmbH. Zum 1. Januar 1997 übernahm der damalige leitende Langguth-Mitarbeiter Josef Käser das Unternehmen als alleiniger Gesellschafter. 20 Jahre später wurde der Verkauf der Ernst und Ludwig Langguth GmbH an die N-ERGIE Service GmbH notariell beurkundet.

Bis zum Jahr 1974 hatte die Ernst und Ludwig Langguth Bauunternehmung ihren Sitz im Wohnhaus der Familie Langguth am Schleifweg. Dann zog das Unternehmen in Büroräume in die Kilianstraße in Nürnberg um. Als Josef Käser das Unternehmen übernahm, wurde der Firmensitz in die Grünberger Straße 39 verlegt. Hierdurch konnten die Verwaltung, die Werkstatt und der Bauhof auf einem Gelände konzentriert und so die Betriebsabläufe verbessert werden. Um den Jahreswechsel 2017/2018 zog das Unternehmen von Nürnberg nach Eckental in die Eschenauer Hauptstraße. "Hier sind alle Voraussetzungen für eine weitere geschäftliche Entwicklung gegeben", so das Unternehmen. Durch eine Neustrukturierung wolle es sich in Zukunft erfolgreich positionieren, kündigt es an.

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