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Erste Live-Vorführung

Neu entwickelten Großkran vorgestellt

Bietigheim-Bissingen (ABZ). – Der dänische Hersteller von Ladekranen HMF präsentierte jetzt in München und Bietigheim-Bissingen seinen neu entwickelten Großkran vom Typ HMF 9520, der für sehr anspruchsvolle Hebeaufgaben und Montagearbeiten konstruiert wurde. Rd. 50 Kunden und Interessenten nutzten die exklusive Chance, sich bereits drei Monate vor der IAA im kleinen Kreis über die Weltneuheit zu informieren. Im Fokus der Entwicklung standen Qualität, Sicherheit und Leistung sowie Bedienerfreundlichkeit und Effizienz. Der Kran verfügt über neu entwickelte Funktionen für das automatische Aufrollen des Seils, neue Stützbeine und ein informatives Farbdisplay. Der Ladekran ist mit einer Vielzahl von neuen Funktionen erhältlich.

HMF, Krane und Seilmaschinen, Nutzfahrzeuge, IAA Nutzfahrzeuge

Rd. 50 Kunden und Interessenten nutzten die exklusive Chance, sich im Vorfeld der IAA über den neuen HMF 9520 zu informieren.

Bei PowerHoist handelt es sich um eine neue Seilwindenlösung, bei der das zeitaufwändige Einfädeln des Seils und die Montage von Umlenkrollen vor dem Arbeiten entfällt. PowerSwing bezeichnet die neu entwickelten hydraulisch schwenkbaren Stützbeine, bei denen alle Stützbeinfunktionen gleichzeitig bedient werden können. PowerDisplay ist ein ganz neues Farbdisplay, das den Bediener mit graphischen und farblich differenzierten Darstellungen besonders schnell informiert. Wie alle anderen Ladekrane von HMF bietet auch der neue HMF 9520 eine optimale Hubkapazität in Kombination mit einem niedrigen Eigengewicht. Für zusätzliche Reichweite ist der Großkran mit einem speziell angepassten Fly-Jib erhältlich. Die Krane sind mit einem neuen Schwenksystem mit zwei Motoren ausgerüstet, welches einen noch gleichmäßigeren Betrieb und ein besonders präzises Arbeiten ermöglicht. Das bewährte RCL Sicherheitssystem von HMF wurde mit zwei neuen Funktionen aktualisiert: Die PCC-Funktion (Progressive Crane Control) dämpft mechanische bzw. hydraulische Schwingungen bei plötzlichen Auslenkungen der Steuerhebel, damit die Kranbewegungen gleichmäßig bleiben. Somit wird die Kranarbeit effektiver und der Verschleiß reduziert. Die PFC-Funktion (Progressive Flow Control) reguliert das Fördervolumen der Pumpe, wenn der Betrieb mehr Fördervolumen verlangt, als die Pumpe leisten kann. Damit wird garantiert, dass auch in extremen Situationen keine Kranfunktionen eingestellt werden.

Außerdem wurde die Maschine mit einem EVS-System ausgestattet, das ohne Stützweitenmessung arbeitet. Bei Bedarf kann EVS mit der neuen Funktion AutoSwitch deaktiviert werden, wenn die Auszugskästen ganz herausgefahren sind und die Stützbeine Bodenkontakt haben.

Das bereits im Jahr 1998 vorgestellte EVS-System ist im Bereich der Ladekrane die am längsten ausgereifte elektronische Lösung für die Standsicherheit. EVS, steht für "Electronic Vehicle Stability", überwacht die Fahrzeugneigung permanent und passt das Lastmoment des Krans aktiv an die Grenze der Fahrzeugstandsicherheit an. Erst beim Erreichen der aktuellen Standsicherheitsgrenze wird EVS aktiv und reduziert die Bewegungsgeschwindigkeit des Krans auf ein sicheres Niveau. Das System stellt die Kranbewegung ein, wenn die max. Fahrzeugneigung erreicht wird. EVS ist somit ein aktives Standsicherheitssystem, das den aktuellen Ladezustand des Lkw einbezieht. Der neue HMF 9520 ersetzt das Kranmodell HMF 8520 und wird ab Herbst ausgeliefert. HMF bietet ein breites Programm hochwertiger Krane für jede Hebeaufgabe, die das Unternehmen in weltweit mehr als 50 Länder exportiert. Die Krane des dänischen Unternehmens zeichnen sich durch hohe Sicherheitsreserven, eine benutzerfreundliche Bedienung, niedriges Eigengewicht sowie eine große Hubkapazität aus.

Die im Jahr 1945 in Højbjerg gegründete Firma HMF baut seit 1953 Ladekrane und bietet diese heute mit Lastmomenten von 0,5 bis 95 mt. Die deutsche Tochtergesellschaft von HMF verfügt über rd. 120 qualifizierte Partnerbetriebe, die vor Ort fundierte Beratung und den Kundenservice gewährleisten. Das Unternehmen ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 30/2018.

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