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Fachtreffen

Internationalen Austausch ermöglicht

Im Rahmen der Workshops konnten die Interfob-Teilnehmer kreative Werkstücke erstellen.

Velden/Österreich (ABZ). – Der internationale Austausch spielt in der Holzbaubranche eine große Rolle und sollte möglichst früh praktiziert werden. Eine Gelegenheit dazu bietet die jährliche Studienveranstaltung "Interfob", die zuletzt vom 15. bis 19. Oktober 2018 in Velden in Österreich stattfand. Damit auch die Studierenden der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde wieder daran teilnehmen konnten, erhielten sie bereits zum dritten Mal Unterstützung durch den Schramberger Schraubenspezialisten Heco.

Was für den Bereich Automobil- oder Maschinenbau eine große Bedeutung hat, ist auch für den Holzbausektor wichtig: internationale Kontakte zu knüpfen. „Wir sind Vertreter einer kleinen Branche. Umso wichtiger sind Kontakte über Ländergrenzen hinweg und Partner, die uns diese ermöglichen“, so Tom Brodhagen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) im brandenburgischen Eberswalde, über den Stellenwert des internationalen Austauschs. „Mit dem Trend zur Automatisierung eröffnen sich schließlich ganz neue Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit, weil vertiefte Fremdsprachenkenntnisse nicht mehr zwingend erforderlich sind.“ Eine gute Möglichkeit zum Netzwerken bot sich 150 europäischen Studentinnen und Studenten aus dem Bereich Holz- und Forstwirtschaft beim fünftägigen Interfob-Treffen im Oktober in Österreich. Aus neun Ländern und 15 europäischen Universitäten sowie anderen Hochschulen kamen die Studierenden dieses Jahr bei Interfob zusammen.

Organisiert wird das Treffen von den Studierenden selbst. Sowohl für Erstsemester als auch jene, die kurz vor ihrem Bachelorabschluss stehen, eignet sich die Teilnahme an Interfob; die Veranstaltung vermittelt einerseits Grundlagenwissen und fördert andererseits geschäftliche Beziehungen. Die Studierenden lernen dabei die gastgebende Hochschule kennen, erproben in Workshops ihr kreatives und handwerkliches Geschick, bekommen Einblicke in Firmen vor Ort und setzen sich mit neuen Technologien auseinander. „Darüber hinaus profitieren die Teilnehmer von den Produktvorstellungen unserer Kooperationspartner“, erklärt Tom Brodhagen. „Dass z. B. der Heco-Schraubanker Multi-Monti-plus ganz ohne Dübel eine Verbindung von Holz in Beton ermöglicht, da staunen selbst die ausgebildeten Zimmerer.“ Den eigenen Horizont zu erweitern, darum geht es bei Interfob. Deshalb steht Netzwerken hier auch an erster Stelle. Ein besonderer Programmpunkt der diesjährigen Veranstaltung war der Besuch des Aussichtsturmes Pyramidenkogel in Kärnten, einem 100 m hohen Holzturm mit außergewöhnlicher Architektur.

Auch Studentinnen und Studenten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde nehmen regelmäßig am Interfob-Projekt teil. Unterstützt werden sie seit drei Jahren vom Schramberger Schraubenspezialisten Heco, der einen Teil der Reisekosten übernimmt. „Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass sich Studierende europaweit kennenlernen und fachlich austauschen können. Schließlich ist die Holzbaubranche eine kleine aber aufsteigende Branche, die wir gerne stärken wollen“, erklärt Andreas Hettich, Leiter Produktmanagement & Marketing bei Heco das Engagement.

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