Anzeige

Fassaden-Dämmplatte

Stadt Nürnberg setzt Zeichen

Dämmstoffe, Modernisierung und Sanierung

Heute – energetisch saniert.

ABSTATT (ABZ). - Aktive Stadtentwicklung und Stadterneuerung bedeutet heute für eine Stadt unter anderem auch, einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten. Ganz bewusst will auch die Stadt Nürnberg eine Vorbildfunktion einnehmen und mit ihren Klimaschutzaktivitäten Zeichen setzen. Hierfür sind energiesparende Gebäude einer der wesentlichen Bausteine.

Viele positive Aspekte sprechen dafür, energetische Altbausanierungen zu fördern und umzusetzen. Ganze Stadtteile erfahren dadurch eine Aufwertung und eine gelungene energetische Altbausanierung bedeutet für die Eigentümer und Nutzer eine Verbesserung der Wohnatmosphäre, eine Senkung der Energie- und Verbrauchskosten und schädliches Kohlendioxid wird vermieden.

Die Aufwendungen für eine Sanierung sind natürlich abhängig vom Baualter und von der Qualität eines Gebäudes. Eine der wichtigsten Sanierungsmaßnahmen, um einen besseren energetischen Standard für ein Gebäude zu erreichen, ist die Wärmedämmung eines Gebäudes. Durch die Fassadendämmung z. B. kann bis zu 18 % je nach Objekt der Heizkosten eingespart werden.

Die Stadt Nürnberg hat dies für sich erkannt und sichert mit Ihren Sanierungsmaßnahmen nicht nur eine klimafreundliche Zukunft, sondern stärkt auch Ihre regionale Wirtschaft. Beispielhaft ist eine Wohnanlage am Nordring in Nürnberg. Sieben Mehrfamilienhäuser aus den 60er-Jahren mit je sechs Wohneinheiten wurden 2013/14 energetisch saniert. Ausführender GU für diese energetische Sanierung war die Firma Völkel + Heidingsfelder GmbH aus Nürnberg, die mit der Beauftragung der Firma Leutner & Krebs GmbH Stuckgschäft einen kompetenten Partner ausgesucht hat, der innovativ arbeitet und gemäß den Anforderungen an das zu sanierendes Gebäude entscheidet, welche Dämmlösung geeignet ist.

Dämmstoffe, Modernisierung und Sanierung

Sanierungsphase – Fassadendämmung mit SunJa.

Die Wahl für das Objekt sieben Mehrfamilienhäuser in Nürnberg, Nordring fiel auf die IsoBouw SunJa, eine sogenannte Fassaden- Dämmplatte graphit mit weißer EPS - Deckschicht. Sonne? "Ja!" signalisiert bereits der Name. Mit dieser Fassadendämmplatte setzt das Wärmedämmverbundsystem neue Maßstäbe, denn die weiße EPS Oberfläche sorgt auch bei großer Wärme für eine hohe Formstabilität, während die graue EPS Schicht darunter hervorragende Dämmleistung garantiert (WLG 032).

Grau mit weiß wird nicht heiß! , lautete der Gedanke, der die Techniker dazu veranlasste, die durch und durch graue EPS – Wärmedämmverbundsystemplatte mit einer dünnen, weißen EPS-Schicht zu überziehen.

Mit diesem Kniff ist es gelungen, eine graue EPS -Dämmplatte, die bei üblicher Anwendung vor allzu intensiver Sonneneinstrahlung geschützt werden muss, auch ohne zusätzliches Abhängen der Fassade mit Schutzplanen, einzusetzen. Durchschnittlich kostet dieser zusätzliche Aufwand 2,25 Euro/m² mehr. Im unbeschichteten Zustand an der Hausfassade erwärmt sich die graue Oberfläche je nach Rohstoff auf bis zu 65 °C, was zu erhöhter Plattenverformung (Schüsselungen, Fugenbildung und Abriss der Platte vom Untergrund) führt. Um diese Erscheinungen zu vermeiden, werden die Fassaden in der Regel mit Gerüstplanen abgehängt.

SunJa vereint die sehr guten Wärmeleitwerte der grauen Platte mit dem günstigen Oberflächenverhalten der weißen Komponente und besticht gegenüber dem weißen Standard-EPS auch noch durch sein deutlich geringeres Gewicht und eine bis zu 20% geringere Plattenstärke bei gleicher Dämmleistung – Eigenschaften die vor allem bei der Altbausanierung von großem Vorteil sind.

Diese Eigenschaften haben die Firma Leutner & Krebs GmbH überzeugt und es sind bereits weitere Sanierungsbauvorhaben mit SunJa geplant.

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=188++336&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 22/2015.

Anzeige

Weitere Artikel