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FBS-Mitgliederversammlung

Fachvereinigung richtet sich neu aus

Neu gewählter Vorstand und Geschäftsführung freuen sich auf zukünftige Aufgaben (v. l.): Hans-Georg Müller (2. Vorsitzender), Helmut Bodenbender (Beisitzer), Nina Wensauer-Grimm (Beisitzerin), Erich Valtwies (1. Vorsitzender), Nikolaus Eiden (Beisitzer), Jürgen Röser (Beisitzer) und Markus Lanzerath (Geschäftsführung).

Frankfurt/Main (ABZ). – Vor Kurzem fand in Frankfurt die diesjährige Mitgliederversammlung der Fachvereinigung Betonrohre und Stahlbetonrohre e. V. (FBS) statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand unter anderem die zukünftige Ausrichtung, mit der die FBS den Veränderungen im Markt begegnen will. Zum 1. August dieses Jahres hat Markus Lanzerath die Geschäftsführung der Fachvereinigung übernommen. Der 32-Jährige studierte Wirtschaftsingenieur und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter der RWTH Aachen befasst sich seit mehr als zehn Jahren mit Fragestellungen aus dem Bereich öffentlicher Entwässerungsnetze und beabsichtigt, die FBS für veränderte Rahmenbedingungen sowie für zukünftige Aufgaben aufzustellen. Planer, Kommunen und Interessenten können sich zukünftig kostenfrei mit Anfragen rund um Betonkanalsysteme an die FBS wenden. Der Fachvereinigung komme dabei zum einen ihre über viele Jahre erworbene technische Kompetenz, ihre herstellerneutrale, objektive Stellung sowie ihr breites Netzwerk an Experten und Partnern zugute. Neben der bestehenden Fachberatung verstärkt die FBS damit ihren technischen Service gegenüber ausschreibenden Stellen, um bestehende Informationsdefizite zu reduzieren und Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Anfragen können an info@fbsrohre.de gesendet werden.

"Korrosion von Beton hält sich immer noch wacker als nie enden wollendes Märchen in den Köpfen vieler Planer" – so Geschäftsführer Markus Lanzerath, der in seinem Vortrag auf Statistiken aufmerksam macht, die sich auf den Werkstoff Beton vergangener Jahrzehnte beziehen. "Wir vergleichen hier Äpfel mit Birnen – der Werkstoff und die Einbauqualität der 60er und 70er Jahre haben mit dem heutigen Wissensstand und der modernen Betontechnologie rein gar nichts zu tun. Von selbstverdichtendem Beton über die monolithische Herstellung von Schächten bis zur Erhärtung von Rohren in der Schalung – Beton ist leistungsstark, dauerhaft, individuell formbar und vielfältig anwendbar. Unsere Mitglieder halten ebenso für extreme Anwendungsfälle Sonderlösungen bereit."

"Unser Vorteil ist, dass Betonrohre umweltfreundlich aus natürlichen Materialien hergestellt werden. In der Energiebilanz überzeugen sie mit einem vergleichsweise kleinen CO2-Fußabdruck. Wir werden die Vorteile von Betonkanalsystemen gegenüber anderen Werkstoffen weiter ausbauen, kommunizieren und damit zur Stärkung der FBS-Mitglieder beitragen. Dabei gilt es, die veränderten Bedürfnisse unserer Zielgruppen wahrzunehmen und adäquat darauf zu reagieren", so Bettina Friedrichs, seit 2001 Marketing-Referentin der FBS. Verschiedenste Marketingelemente sollen sukzessive überarbeitet und erweitert werden. Ein großes Projekt stehe bereits in den Startlöchern: Traditionell setzen die FBS auch im Jahr 2020 einen Gemeinschaftsstand mit acht Mitgliedsunternehmen, die die Vielfalt ihrer Betonfertigteile zeigen, auf der IFAT um (Halle B2 316/417).

Der Vorstand wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung wiedergewählt. Verstärkt wird der Vorstand durch den Beisitz von Nina Wensauer-Grimm, seit 2012 Geschäftsführerin der Wensauer Betonwerk GmbH in Stockstadt am Main. Die 36-jährige diplomierte Wirtschaftsingenieurin engagiert sich bereits seit einigen Jahren im Marketing-Ausschuss der FBS und übernimmt nun ein weiteres verantwortungsvolles und gestalterisches Amt.

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