Anzeige

Fehler vermeiden

PMMA-Produkte dichten zuverlässig ab

In Parkhäusern und Tiefgaragen gibt es zahlreiche Details, die Ausführende bei Abdichtungsarbeiten mit einbeziehen müssen. Passiert dies nicht in ausreichender Form, können Risse oder Undichtigkeiten auftreten.

Minden (ABZ). – In Parkhäusern und Tiefgaragen gibt es zahlreiche Details, die Ausführende bei Abdichtungsarbeiten mit einbeziehen müssen. Passiert dies nicht in ausreichender Form, können Risse oder Undichtigkeiten auftreten, die wiederum eine Gefahr für Konstruktion und Nutzer bedeuten können. Deswegen sind regelmäßige Inspektionen wichtig. Damit diese ohne Schwierigkeiten ablaufen, empfehlen sich nach Angaben des Herstellers Triflex firmeneigene Dichtungssysteme, die auf Polymethylmethacrylat (PMMA) basieren.

Ob Fugen, Bauteilanschlüsse, Bodeneinläufe für die Entwässerung oder Übergänge von Rampe zur Fläche: Die Details in Parkhäusern, Tiefgaragen und auf Topdecks sind vielen Belastungen ausgesetzt. Dazu zählen mechanische und chemische Beanspruchung, Einflüsse von Chloriden durch Streusalze sowie Feuchtigkeitseintrag in die Betonkonstruktion. Auch bereits bestehende Schäden aus darüber- oder darunterliegenden Konstruktionen, beispielsweise starke Setzungen oder Rissbildungen, können Defekte hervorrufen. Wenn es deshalb zu Undichtigkeiten, Korrosion, Rissen oder Betonabplatzungen kommt, können auch kleine Fehlerstellen aufwendige und kostenintensive Instandsetzungsmaßnahmen erfordern.

Die Folge könnten dann Teilsperrungen sein, die es zu vermeiden gilt. "Fallen dem Parkhausbetreiber Schäden an Anschlüssen, Fugen und Co. auf, sollte er diese zunächst dokumentieren und ihren Fortschritt begutachten", empfiehlt Meike Göring, technische Beraterin bei Triflex. "Je nach Größe und Stärke der Beeinträchtigung ist eine Sperrung der betroffenen Fläche ratsam. Welchen Einfluss der Schaden auf die Gesamtkonstruktion und die Statik hat, können nur zertifizierte Bauwerksprüfer oder -planer beurteilen. Diese führen dafür spezielle Prüfverfahren, beispielsweise eine Chloridbestimmung, durch", erläutert die Expertin. "Auch erarbeiten sie ein fundiertes Instandsetzungskonzept und geben Empfehlungen, wie solchen Schäden zukünftig vorgebeugt werden kann."

Flüssigkunststoffabdichtungen haften auch auf senkrechten Flächen zuverlässig auf und sind hinterlaufsicher.

Egal, ob Neubau oder Sanierung: Wichtig ist, dass die verwendeten Systeme im Sinne einer dauerhaften Dichtigkeit sehr gute Haftungseigenschaften haben und nicht hinterläufig sind – und das auch im Übergang zwischen verschiedenen Untergrundmaterialien. Nach Angaben des Herstellers erfüllen die Flüssigkunststoff-Produkte von Triflex diese Kriterien. "Unsere Flüssigabdichtungen sind zudem lösungsmittelfrei, chemisch beständig und UV-stabil" betont Göring. "Neben der langfristigen Funktionalität des Ergebnisses ist sicherlich der größte Vorteil von PMMA-Produkten ihre schnelle Reaktionszeit. Dadurch werden Sperrzeiten minimiert."

Als Spezialist auf dem Gebiet der Flüssigabdichtung hat Triflex mehrere Lösungen im Portfolio, die für die Abdichtung von Details und für die Anwendung in Parkhäusern entwickelt wurden. Vielfältig im Einsatz ist beispielsweise Triflex-ProDetail, das in Flächenabdichtungssysteme wie Triflex-ProPark, ProDeck und DeckFloor integriert ist. Durch eine Spezialvlieseinlage ist das Produkt sehr elastisch und hat dynamisch rissüberbrückende Eigenschaften.

Dadurch eigne es sich für den Einsatz an Entwässerungspunkten, aber auch an Aufkantungen, Anschlüssen und Schrammborden. Außerdem besitzen die genannten Systeme ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis. "Nur geprüfte Systemaufbauten halten mit Sicherheit das, was sie versprechen", so Göring. Für die partielle Instandsetzung von beweglichen Trennrissen, rissgefährdeten Bereichen und Arbeitsfugen bieten sich die OS-10-geprüften Rissbandagen an. Weil auch dieses Produkt vliesarmiert ist, nimmt es Bauwerksbewegungen schadlos auf, verspricht Triflex.

Speziell für die Abdichtung von Bewegungsfugen hat der Hersteller ProJoint im Angebot. Das System aus vliesarmiertem Flüssigkunststoff wird durch ein Kantenschutzprofil verstärkt und stellt so an diesen besonders stark beanspruchten Stellen langfristige Dichtigkeit her. "Welches System das Beste für das jeweilige Projekt ist, dazu beraten unsere Anwendungstechniker und technischen Berater vor Ort bei Baustellenbegehungen oder per Telefon", erklärt die Triflex-Spezialistin.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 06/2021.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel