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Fensterbau Frontale 2020

Was Roto ursprünglich zeigen wollte

Wäre Mitte März 2020 in Nürnberg ein zentrales Thema gewesen: die Weiterentwicklung des Drehkipp-Beschlagprogrammes „Roto NX“. Dazu gehört auch die seit Ende letzten Jahres lieferbare Bandseite T für Holzfenster. Sie eignet sich für Flügelgewichte bis zu 150 kg und damit für zeitgemäße großzügige Fensterplanungen, betont der Hersteller.

Leinfelden-Echterdingen (ABZ). - Nach der mit mehreren Sachargumenten begründeten Absage der nun auf den 16. bis 19. Juni 2020 verschobenen „Fensterbau Frontale“ informiert Roto Frank Fenster- und Türtechnologie (FTT) über die ursprünglich vorgesehenen Messethemen des Unternehmens. „Wir hätten dem Fachpublikum unsere umfassende Systemkompetenz und den daraus resultierenden praktischen Kundennutzen dokumentiert“, erklärt Marcus Sander, Vorsitzender der Geschäftsführung.

„Da ist zunächst die Weiterentwicklung des Drehkipp-Beschlagprogrammes „Roto NX“ zu nennen. Seit Ende letzten Jahres steht es auch für Holzfenster zur Verfügung. Die Bandseite T eignet sich für Flügelgewichte bis zu 150 kg und damit für zeitgemäße großzügige Fensterplanungen. Außerdem zeichnet sie sich durch die gleichen Praxisvorteile wie das Kunststoff-Pendant aus. Dazu gehören das ansprechende Design u. a. durch verdeckte Schrauben, die integrierte Spaltlüftung in der Standardversion, das „TiltSafe“-Fenster mit der Möglichkeit zur Einbruchhemmung gemäß RC 2 in Kippstellung sowie die Oberfläche „Roto Sil Level 6“, die an besonders beanspruchten Stellen einen hohen Korrosionsschutz bietet. Nicht zu vergessen die „Smart Home ready“-Fähigkeit durch den neuen Funksensor „Roto Com-Tec“ zum Einbau in die Eckumlenkung. Er sorgt in drei Varianten für mehr Sicherheit und Komfort; übrigens auch bei unserem Parallel- und Kippschiebesystem „Patio Alversa“.“

Weiter auf der Messeagenda stand der weiterentwickelte V-Schließzapfen. Mit dem liefere das Unternehmen seit wenigen Wochen eine zusätzliche Komponente der Beschlagserie aus. Sein nochmals vergrößerter Falzlufttoleranzbereich begünstige eine schnelle Montage auch bei schwierigen Einbaubedingungen, da er weniger Einstellungen erfordere. Das integrierte Feingewinde bewirke eine präzise Höhenjustierung und minimiere damit Kollisionen mit den Rahmenteilen. Sander: „Der robuste V-Schließzapfen gewährleistet einen gleichmäßigen Anpressdruck und daher hochdichte Fenster. Er lässt sich mit einem handelsüblichen Innensechskantschlüssel leicht verstellen. Generell führen wir den anhaltenden Markterfolg des umfassenden „NX“-Sortimentes wesentlich auf seinen Mehrwert für Handel und Verarbeiter zurück. Ein Beispiel dafür ist die Einsetzbarkeit der Komponenten auch bei den Schiebesystemen „Patio Alversa“ und „Patio Inowa“. Die Effekte: weniger Komplexität und reduzierte Artikelzahl.“

Ein weiteres Thema wären Schiebesysteme gewesen. Sander erläutert: „Grundsätzlich sehen wir in Schiebesystemen ein klares Wachstumssegment. Einerseits verfügen sie nach unserer Auffassung über das notwendige Potenzial, um die erheblich veränderten Rahmenbedingungen und Marktanforderungen von „morgen“ effizient zu erfüllen. Das gilt u. a. für die Konsequenzen der Wohnungssituation, des Klimawandels und der Demografie. Andererseits punkten die Systeme inzwischen bei allen relevanten Trends. Im Einzelnen meine ich damit die deutlich spürbaren Tendenzen zu mehr Licht und daher zu größeren Glasflächen und bodentiefen Elementen, zu schlanken Profilen, zu integrierten, unsichtbaren Beschlägen sowie zu Energieeffizienz und Schalldämmung. Auch die durch den demografischen Wandel steigende Nachfrage nach barrierefreien und komfortablen Lösungen – hier hätten wir die Messe übrigens ebenfalls zur Dokumentation unserer Kompetenz genutzt – spricht für den Vormarsch der modernen Sliding-Generation. Sie muss jedoch ebenso bezahlbar wie qualitativ überzeugend sein.“

Im Bereich Produktverbesserungen war bei „Patio Inowa“die Premiere der „SoftClose“-Funktion geplant. Sander: „Sie bewirkt, dass der Flügel sanft gebremst sowie selbsttätig zugezogen und geschlossen wird. Mehr Komfort also. Weitere Produktanpassungen bei dem „smarten“ Beschlag tragen u. a. dazu bei, die Montagefreundlichkeit nochmals zu erhöhen.“


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