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Festes Fundament für Maschinenbau

Produktionsstätte mit Bürobereich geschaffen

Brüninghoff, Hallenbau

Für die BOMA Maschinenbau GmbH errichtete Brüninghoff in Borken eine neue Produktionshalle inklusive Sozialräume und Büro.

Borken (ABZ). – Die gute Auftragslage der Boma Maschinenbau GmbH machte einen Standortwechsel nebst Neubau im münsterländischen Borken notwendig. Realisiert wurde die Produktionsstätte mit Büro als schlüsselfertiges Projekt durch Brüninghoff. Das bauausführende Unternehmen setzte dabei auf eine Hallenkonstruktion mit verschiedenen Gebäudehöhen. Im Hinblick auf den Maschinenpark mussten spezielle Fundamente integriert werden. Die Platzierung des angegliederten Büro- und Verwaltungsgebäudes lässt eine mögliche Erweiterung der Produktionsflächen zu.

Mit der Schließung des alten Werks und dem Wechsel an den neuen Standort in Borken (Münsterland) baut die Boma Maschinenbau GmbH ihre bisherigen Kapazitäten sowohl räumlich als auch technisch aus. Auf einem über 25 000 m² großen Grundstück im Hendrik-de-Wynen Gewerbepark finden nun sowohl eine großzügige Werkhalle als auch die Verwaltung Platz. Die neue Produktionsfläche beläuft sich auf 5100 m² – rund 2300 m² mehr als am alten Standort. Die gesamte Nutzfläche beträgt 6103 m². Die einzelnen Bereiche des Unternehmens –Zerspanung/mechanische Bearbeitung, Schlossern/Schweißen, Sondermaschinenbau, Oberflächenbehandlung, 3D-Vermessung sowie Verpackung und Versand – konnten z. T. erheblich erweitert werden. Die Europaletten-Stellplätze wurden innerhalb des verfahrbaren Palettenregals auf 780 erhöht. Im Bereich der Oberflächenbehandlung sind – dank der neuen Räumlichkeiten – höhere Abmaße möglich. Daneben wurden auch technische Kapazitäten aufgestockt: Mit zwei neuen Bearbeitungszentren, einer neuen Vertikal-Karusselldrehmaschine sowie einer neuen Fahrständerfräsmaschine lässt sich der gestiegene Auftragsumfang effizient erfüllen.

Schon mehrmals beauftragte der Maschinenbauer aus Borken Brüninghoff für die Durchführung anfallender Baumaßnahmen. Aufgrund des zeitlichen Drucks bei den Neubauplänen entschied sich der Maschinenbauer auch diesmal für das Unternehmen aus dem benachbarten Heiden, als zuverlässigen und bewährten Projektpartner. Die Bauaufgabe umfasste die Realisierung der Halle mit Sozialräumen und Büro in schlüsselfertiger Bauweise. Mit einer Gesamtbreite von 70 m und einer Spannweite von bis zu 24 m bietet die Primärkonstruktion der Halle aus Brettschichtholzbindern und Stahlbetonstützen eine gute Ausnutzung der geschaffenen Fläche. Die Sozialräume sind als zweigeschossiger Baukörper in die Halle integriert. Es wurde dort außerdem ein separater Explosionsschutz-Bereich eingerichtet. Ein angegliedertes Bürogebäude komplettiert die Produktionsstätte als Mauerwerksbau mit Wärmedämmverbundsystem und einer Verkleidung mit Trespa-Fassadenplatten. Der Eingangsbereich des Gebäudes ist mit einer roten Farbgebung in der Fassade klar gekennzeichnet. Das Rot findet sich dabei auch im Logo des Maschinenbauers wieder.

Der Baukörper ist auf die unterschiedlichen Kranhakenhöhen und -kapazitäten optimal abgestimmt. Dies spiegelt sich unter anderem in den verschiedenen Gebäudehöhen der Hallenschiffe wider. Eine wichtige Anforderung war in diesem Kontext, dass ein Lkw unter den Kranbahnen bis zum hinteren Bereich der Halle rangieren kann. So beläuft sich die Raumhöhe bis zur Unterkante der Binder an höchster Stelle auf 10 m und an niedrigster Stelle auf 7,5 m. Zudem mussten spezielle Maschinenfundamente gegossen werden, um die metallverarbeitenden Maschinen fest im Boden zu verankern. Die erhöhten Lasten durch Krane und Kranbahnen erforderten eine besondere Berücksichtigung bei der Berechnung der Gebäudestatik. In einem Hallenschiff können Traglasten bis maximal 50 t bewältigt werden. Eine weitere Herausforderung an die Planung war die Erweiterbarkeit der geschaffenen Betriebsfläche. Um auf Veränderungen in der Zukunft flexibel reagieren zu können und die Erweiterungsmöglichkeiten größtmöglich zu halten, wurde das Büro- und Verwaltungsgebäude stark an den Grundstücksverlauf angepasst. Der Bereich, der sich durch den Kurvenverlauf der Straße auf dem Grundstück ergibt, wird dabei effizient ausgenutzt.

Wenngleich sich die Nutzfläche des Maschinenbaubetriebs an dem neuen Standort deutlich vergrößert hat, sind die Wege für den Fertigungsdurchlauf und die Kommunikation weiterhin kurz. Dies ist der speziellen Anordnung der Bereiche und Abteilungen im Gebäude zu verdanken. Das neue Firmengelände bietet zudem logistische Vorteile: So ist die Ein- und Ausfahrt für die Warenannahme und -ausgabe als Durchfahrts- und Einbahnstraße ausgebildet, damit sich der Durchfluss der Fahrzeuge verbessert. Mit dem Neubau im Hendrik-de-Wynen Gewerbepark konnte eine zukunftsorientierte Lösung gefunden werden. Es wurde ein Gebäudekonzept realisiert, das bauliche Erweiterungen in der Zukunft flexibel möglich macht. Zugleich bietet die neue Produktionsstätte optimale Bedingungen für die verschiedenen Fertigungsprozesse und den Maschinenpark.

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