Firmensitz Netter BauArt

Wirtschaftliches Bauen umgesetzt

WIRTSCHAFTLICHE VERARBEITUNG: Der neue Firmensitz der Netter BauArt im mittelfränkischen Greding überzeugt durch nachhaltig ökologische und wirtschaftliche Bautechniken, Materialien und eine energieoptimierte Gesamtkonzeption. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Bausystem KS-Quadro E von KS. Mit seinem Baukastensystem ist eine wirtschaftliche Rohbauerstellung im 12,5 cm-Raster möglich. Darüber hinaus hat Geschäftsführer Mario Netter ein ausgeklügeltes Energiekonzept mit mehreren Maßnahmen entwickelt, sodass das komplette Gebäude als Energiesparhaus 40 einem Nullenergiehaus nahe kommt. Dazu gehört auch die wassergeführte Wand- und Deckentemperierung KS-Quadro Therm zum Beheizen und Kühlen der Räume.

Hannover (ABZ). – Das Bauunternehmen Netter BauArt im mittelfränkischen Greding hat sich auf die Planung und Rohbauerstellung von schlüsselfertigen Individualbauten spezialisiert – vor allem im Bereich hochwertiger Einfamilienhäuser, Gewerbebauten und Bauträgerobjekten wie Eigentumswohnungen, Reihenhäuser und Doppelhäuser. 

Als Geschäftsführer des weiterhin wachsenden Familienunternehmens mit inzwischen fast 145-jähriger Bauerfahrung entschloss sich Baubiologe und Bauingenieur Mario Netter, ein neues Firmengebäude zu bauen. 

Wohngesunde Architektur, Energieeffizienz, ökologisch nachhaltiges und wirtschaftliches Bauen standen Pate bei dem nach knapp einjähriger Bauzeit eröffneten Neubau – allesamt Aspekte, die Inhalte der Firmenphilosophie fest umrissen dokumentieren und dem Namen "Netter BauArt" deutlich Rechnung tragen.

Der neue Firmensitz, der auf den Grundprinzipien der Harmonielehre Feng-Shui-beruht, bietet auf zwei Geschossen und 741 m² Fläche ausreichend Raum für die Planungsabteilung und Verwaltung des Bauunternehmens mit insgesamt rd. 50 Mitarbeitern, überzeugend durch konsequent eingesetzte wirtschaftliche Bautechniken, nachhaltig ökologische Materialien und Funktionalismus.

Der Firmensitz beruht auf den Grundprinzipien der Harmonielehre Feng-Shui. Er überzeugt insbesondere durch Funktionalismus, wirtschaftliche Bautechniken, und ökologisch nachhaltige Materialien, bspw. dem Wandbaustoff Kalksandstein.

"Unser zweistöckiger Verwaltungsbau ist Aushängeschild und Imageträger unserer Firma", berichtet Mario Netter und fügt hinzu: "Seine repräsentative Wirkung kommt bereits durch die gelbe Farbgestaltung des Eingangs und das dreieckige, um 45° zum Baukörper versetzte Portal sichtbar zum Tragen." Ein Springbrunnen vor dem Eingang symbolisiert darüber hinaus die Vorliebe und Begeisterung Netters für die Feng-Shui-Lehre, die auch im Inneren des Gebäudes eine besondere Atmosphäre schafft. Hier seien es die lichtdurchfluteten Arbeits- und Konferenzräume, der offene Küchenbereich und auch die anschließende Lounge mit Kamin, die eine entspannte Kommunikation in einer Wohlfühlatmosphäre ermöglichen.

Als Baubiologe standen für Mario Netter natur- und umweltfreundliche Aspekte im Mittelpunkt der Planung und Ausführung. So wurden als Bodenbeläge für den Eingangsbereich Naturstein-Fliesen, für das Obergeschoss Eiche geölt und für alle Mitarbeiter-Büros schadstofffreie Teppiche gewählt. 

Die Innenraumluftqualität ist durch emissionsarme bzw. -freie Baustoffe in Anlehnung an das Konzept des Freiburger Sentinel-Haus-Instituts optimiert. 

Sämtliche Innen- und Außenwände sind mit Kalksandstein, System KS-Quadro E von KS, wirtschaftlich errichtet worden. Netter: "Kalksandstein erfüllt meine hohen Ansprüche an einen ökologisch unbedenklichen Wandbaustoff. Er besteht ausschließlich aus den natürlichen Rohstoffen Kalk, Sand und Wasser, ist absolut emissionsfrei und wirkt feuchteregulierend, was ein gesundes und angenehmes Raumklima zur Folge hat."

Die gelbe Farbgestaltung und das dreieckige, um 45° zum Baukörper versetzte Portal wirkt als Eyecatcher und dient dadurch ganz selbstverständlich als Entree und vorgelagerte Kommunikationszone.

Die wirtschaftliche Verarbeitung des Bausystems E beruht insbesondere auf der Planung und Ausführung im Raster von 12,5 cm ohne Pass- und Sägearbeiten. Es entspricht damit dem traditionellen Oktameter-Raster. Die Steine werden rationell und schnell mit einem Versetzgerät von nur einem Mann mühelos vermauert – Stichwort: "Ein-Mann-Mauern". Er arbeitet rückenschonend fast ohne körperliche Anstrengung. Gleichzeitig können Lohnkosten reduziert und Arbeitsabläufe optimiert werden. "Ein großer Vorteil ist", so Netter, "dass KS-Quadro E jederzeit abrufbar ist. Vorlaufzeiten in der Disposition des KS-Werkes sind nicht erforderlich. Es besteht die Möglichkeit, kurzfristig umzuplanen. Die Änderungen können auf der Baustelle sofort umgesetzt werden. Ein hohes Maß an gestalterischer, konstruktiver und ausführender Flexibilität ist damit gesichert."

Für seinen neuen Firmensitz hat Mario Netter ein ausgeklügeltes Energiekonzept entwickelt, wodurch das komplette Gebäude als Energiesparhaus 40 einem Nullenergiehaus nahe kommt. Dazu gehört auch die wassergeführte Wand- und Deckentemperierung KS-Quadro Therm zum Beheizen und Kühlen der Räume. Das Temperierungssystem besteht aus KS-Quadro E und Kunststoffmodulen der Firma Evotura, Glückstadt. Die Module befinden sich mittig in der massiven KS-Quadro-E- Wand. Die Vor- und Rücklaufleitungen werden in der Betondecke verlegt und zum Heizkreisverteiler geführt. "Je nach Jahreszeit wird durch die Module kaltes oder warmes Wasser geleitet, sodass die einzelnen Räume durch die gesunde Strahlungswärme gleichmäßig über Wände und Decken temperiert werden", erläutert Netter.

Die Anlage ist so ausgerichtet, dass sie mit sehr niedrigen Temperaturen des Heizwasserkreislaufs arbeiten kann. Selbst bei Minusgraden im tiefsten Winter werden nur 29 °C als Vorlauftemperatur benötigt, damit die Räume mit 20 bis 21 °C angenehm erwärmt werden. Gleichzeitig bleiben die Wände als Stell- und Installationsflächen erhalten. Für weitere Energieeinsparungen hat Netter auf dem Hallendach neben dem Gebäude eine Photovoltaikanlage (28 KWpeak) für ca. 70 % des Eigenstrombedarfs installiert. 

Die Steuerung der Heizung und Haustechnik erfolgt zur Optimierung des Energieverbrauchs und zur Steigerung des Komforts und der Sicherheit mittels Smart Efficiency. Selbst die Leistung der Wasser-Luft-Wärmepumpe mit Sondenbohrung kann über die digitalen Endgeräte kontrolliert werden. Eine Dreifachverglasung, eine Rundum-Wärmedämmung der Gebäudehülle und eine wärmebrückenminimierte 24 cm Kalksandstein-Außenwandkonstruktion mit 18 cm Wärmedämmung (U-Wert: 0,18 W/(m²K) runden das Energiekonzept ab.

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