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fischer bietet breitgefächertes Produktportfolio

Sichere Befestigungslösungen entwickelt

Anwendungstechniker von fischer bei Zugversuchen im Labor: Sie führen Untersuchungen im Rahmen eines Zulassungsverfahrens durch.

Waldachtal (ABZ). – Anwender können Befestigungen nur durch Kenntnisse über den Verankerungsgrund fachgerecht planen und ausführen. Dabei ist wichtig, dass die Art und Beschaffenheit des Baustoffes maßgeblich über die jeweils geeignete Produktlösung entscheidet. Um in jeder Hinsicht passende Befestigungslösungen für Planer und Ausführende bieten zu können, hat die Unternehmensgruppe fischer ein umfassendes Produktportfolio entwickelt.

Anwender haben damit für jede Herausforderung die passende Befestigungslösung parat, verspricht der Hersteller. Einige dieser fischer-Lösungen waren kürzlich in Hannover im Einsatz, als die 60 mm dicke Betonschale der Kuppel des denkmalgeschützten Anzeiger-Hochhauses saniert wurde.

Bei solchen sicherheitsrelevanten Anwendungen dürfen die Ausführenden nur Dübel verwenden, deren Eignung durch eine ETA (Europäisch Technische Bewertung), eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) oder durch eine Allgemeine Bauartgenehmigung (aBG) nachgewiesen ist. Alternativ kann die Brauchbarkeit durch eine Zustimmung im Einzelfall (Z.i.E) geregelt werden. Entsprechend müssen Ausführende zugelassene Systeme verwenden, wenn sie Fassadenunterkonstruktionen, Geländer und andere sicherheitsrelevante Anwendungen montieren. Daran orientierten sich auch die Projektverantwortlichen in Hannover: Dort habe sich die Nutzung des Injektionsmörtels "FIS EM Plus" im Verbund mit dem fischer-Gewindestift GS 10x60 in Edelstahl (A4) empfohlen, um die neuen Kupferplatten sicher an der Kuppel zu befestigen.

Der fischer-Injektionsmörtel "FIS EM Plus" im Verbund mit dem fischer-Gewindestift GS 10x60 in Edelstahl (A4) empfahl sich beim Anzeiger-Hochhaus in Hannover, um die neuen Kupferplatten an der Kuppel zu befestigen.

Mögliche Verankerungsgründe für die entsprechenden Dübel und Anker sind in den jeweiligen Zulassungen und Bewertungen festgeschrieben. Oftmals liegt diesen Baustoffen eine spezielle Norm zugrunde: Gerade bei Gestein bildet häufig eine eigene Zulassung die Ausgangsbasis. In der Praxis sehen sich Bauausführende jedoch immer wieder mit einem Problem konfrontiert: Sie finden Baustoffe vor, die in den Zulassungen der Dübel nicht geregelt sind. Dazu gehören etwa Leichtbeton, haufwerksporiger Leichtbeton oder Naturstein. Ein schwieriger Fall seien auch Wände aus Lehm. Diese erfordern es prinzipiell, möglichst tief zu verankern und die Bohrung gegebenenfalls konisch aufzuweiten. Ebenso schwierig gestalte sich für so manchen Ausführenden die Arbeit mit Bruchstein- oder Verblendmauerwerk, mit dreischichtigen Außenwandplatten oder mit Hohlkammerdecken. Solche und ähnliche Herausforderungen lassen sich fischer zufolge gut mit den firmeneigenen Injektionssystemen meistern. Für solche ungeregelten und konstruktiv schwierigen Untergründe setzt fischer unter anderem auf chemische Befestigungssysteme. Diese zum Untergrund passenden Injektionsmörtel und -patronen im Verbund mit den entsprechenden Stahlkomponenten gewährleisteten auch bei schwierigen Anschlüssen die größtmögliche Flexibilität, verspricht der Hersteller.

Finden Bauausführende unbekannte Verankerungsgründe und ältere Bauwerke vor, müssen sie den vorgefundenen Baustoff genauer untersuchen: Hier können Probebohrungen und Planunterlagen des Bauherren oder der Baubehörden Aufschluss über das verwendete Material geben. Zudem können die Mitarbeiter vor Ort Proben entnehmen und diese im Labor untersuchen. Sie sollten die entsprechenden Proben abdrücken, um die Druckfestigkeit zu bestimmen. Anhand der Betonfestigkeitsklasse können sie dann die Belastungswerte für den Beton ermitteln.

Um sicherheitsrelevante Anwendungen, wie beispielsweise bei der Kuppelsanierung in Hannover, korrekt ausführen zu können, sind genaue Leistungsangaben und -bemessungen Pflicht. Dazu gehören unter anderem die maximal in den Verankerungsgrund einleitbaren Lasten. Sie formen die Grundlage für die Bemessung und Auslegung der Dübel. Hierzu können Projektverantwortliche Prüfungen auf der Baustelle durchführen lassen, wenn dies in den Regelwerken, wie etwa der ETAG 020 oder der ETAG 029, definiert ist.

Im Zuge eines Projektes in Hannover unterstützte fischer bei der Konzepterstellung und Lösungssuche. Es ging dabei um die Sanierung der nur 60 mm dicken Betonschale der Kuppel des denkmalgeschützten Anzeiger-Hochhauses.

Das betreffe mitunter Rahmendübel und Metall-Injektionsdübel, die häufig im Mauerwerk verbaut werden, teilt fischer mit. Weiterhin muss ein vergleichbarer Baustoff in einer zugehörigen Bewertung enthalten sein. Die technischen Außendienstmitarbeiter der Unternehmensgruppe fischer können hier bei Bedarf unterstützen. Sie können vor Ort eine Empfehlung abgeben, welche Befestigungslösung sich für den vorliegenden Anwendungsfall am besten eignet.

Anschließend führen die fischer-Experten an den entsprechenden Dübeln – unter Beachtung der gängigen Regelwerke – die nötigen Zugversuche durch. Die jeweiligen Ergebnisse dienen als Grundlagen, um passende Bemessungswerte zu ermitteln. Darüber hinaus empfehle sich das Durchführen von Zugversuchen auch, um eine Zustimmung im Einzelfall (Z.i.E.) zu erhalten. Diese wiederum ist etwa bei ungeregelten Baustoffen erforderlich, wie beispielsweise bei Leichtbeton.

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