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Individuelle Bodensysteme für Sporteinrichtungen

Je nach Sportart muss der Hallenboden angepasst werden.

Wendelstein (ABZ). – Golf oder Fußball, Ballett oder Bodenturnen, Leichtathletik, Kraftsport oder Volleyball. Sportarten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. So wie die spezifischen Anforderungen jeder Sportart an den jeweiligen Sportler teils stark variieren, so variiert auch die "Grundlage" für viele verschiedene Sportarten. Der passende Boden ist gefragt: Robustheit, Elastizität, Rutschfestigkeit oder Härte sind wichtige Eigenschaften und je nach Sportart entscheidend für die nötige Freude und Sicherheit an sowie bei der Bewegung.

Ob zielgerichtete Funktion für eine einzelne Sportart oder Hallen für verschiedene Zwecke – Stichwort "Mehrzweckhalle": Der Boden muss stimmen. Grundsätzlich unterscheiden Experten dafür unter drei verschiedenen Bodenaufbauten: Der Boden ist punktelastisch, flächenelastisch oder eine Mischung aus beiden. Die Anforderungen werden dabei vorab zusammen mit Bauherren und Planern besprochen und dann individuell auf die Bedürfnisse abgestimmt.

Beim punktelastischen Boden liegt der Oberbelag auf weichem Schaum oder Gummigranulat. Der Boden profitiert so von einem hohen Kraftabbau: Stürze werden einfach weggesteckt, sowohl vom Boden als auch von demjenigen, der "Bekanntschaft" mit dem Boden macht. Für Spiel- und Turnräume in Kindergärten bspw. ist ein punktelastischer Boden eine Wohltat.

Weniger geeignet sind punktelastische Flächen für Ballsportarten. Da der Ball zu stark abgefedert wird, nicht in dem Maß hüpft, wie man es gerne hätte. Soll der Ball richtig hüpfen, geht der Griff deshalb zum flächenelastischen Pendant. Der Boden wird dazu auf Hölzern aufgebaut, die den Boden schwingen lassen. Der Belag selbst ist härter als beim punktelastischen Boden. Die Elastizität ergibt sich – Nomen ist Omen – über eine größere Fläche. Unter Belastung gibt diese nach und baut so die einwirkenden Kräfte ab. Wer sich nicht entscheiden möchte (oder kann), der greift auf eine Mischung aus punkt- und flächenelastischen Boden zurück. Eine stabilisierende Platte bedeckt dabei die Unterlage aus Gummigranulat, den Endbelag bildet ein weiches Bodenmaterial.

Zusätzlich zum nötigen Unterbau addieren sich in der Praxis eine Vielzahl an (Auswahl-)Faktoren: Sind Fenster in den Wänden oder Decken, durch die das Sonnenlicht direkt in die Halle strahlt? Dann sollten potentielle Lichtspiegelungen, Reflexionen und daraus resultierende Blendungen vorab berücksichtigt werden. Wird eine Sport- und Mehrzweckhalle auch für Theateraufführungen oder andere Veranstaltungen bei Zeiten bestuhlt, macht es Sinn, die Elastizität des Oberbelags anzupassen, um das Eindruckverhalten zu optimieren. Soll heißen: Man sieht nicht so lange, wo genau welcher Stuhl stand.

Weil ein Komplex wie eine Mehrzweckhalle oder ein Fitness-Studio durchaus mehrere Bereiche umfassen kann, kommt man selten mit einem einzigen Boden optimal zurecht. In einem Golfclub wird auf der Indoor-Driving-Range ein anderer Boden benötigt wie in den Umkleiden, im Club-Restaurant soll es hingegen eher heimelig-stilvoll als maximal-funktional zugehen. In einer Mehrzweckhalle wiederum braucht man den perfekten Boden für Aktive aus verschiedenen Sportarten, aber auch die richtige Wahl im Geräteraum, auf der Tribüne, im Catering-Bereich, in den Duschen, auf dem Flur oder im Parkhaus.

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