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Flexibel absichern

Durchsturzsicherungssystem für Lichtkuppeln entwickelt

Produktinnovation für mehr Sicherheit: Das nachrüstbare dynamische Durchsturzsicherungs-Netz "JET-LK-DDN" eignet sich für nahezu alle Lichtkuppeln.

Leverkusen (ABZ). – Das dynamische Durchsturzsicherungs-Netz "JET-LK-DDN" ermöglicht Herstellerangaben zufolge eine unkomplizierte Absicherung von Tageslichtelementen – v. a. im Bestand. Das primär für die Nachrüstung konzipierte Spezial-Stahlnetz der JET-Gruppe (Hüllhorst) eigne sich für den Einsatz in nahezu allen Lichtkuppelkonstruktionen und habe für diesen die Freigabe der BG BAU. Der Einbau ist dabei unabhängig von Material und Geometrie des jeweiligen Aufsatzkranzes. Aufgrund konsequenter Standardisierung und damit einhergehender Lagerbevorratung sei das System schnellstmöglich verfügbar und könne per Paketdienst versendet werden, so das Unternehmen. Das optimiere die Koordination auf der Baustelle sowie das Handling für den Systempartner. Umfangreiche Montageunterlagen und ein Montagevideo verkürzten die Einbauzeiten zudem spürbar. Die JET-Gruppe bietet seit März dieses Jahres eine neue Lösung für mehr Sicherheit auf dem Flachdach: Das dynamische Durchsturzsicherungssystem "JET-LK-DDN" eignet sich laut Hersteller zur Nachrüstung nahezu jeder Lichtkuppel und wird – unabhängig von Material, Geometrie und Hersteller – innenliegend an der Oberkante eines Aufsetzkranzes montiert. Die Kompatibilität des Stahlnetzes mit Metall-, GFK- und PVC-Aufsetzkränzen unterschiedlicher Größe und Geometrie sowie mit verschiedenen Lichtkuppelfunktionen ermögliche max. Flexibilität und Einsetzbarkeit. Darüber hinaus biete die Netzstruktur drei nennenswerte Vorteile: Erstens seien die Netze aus verdrilltem Spezialdraht weniger scharfkantig, zweitens seien sie optisch weniger auffällig und drittens besäßen sie eine aerodynamisch günstige Form.

Ein weiterer, wesentlicher Vorteil sticht jedoch aus der Aufzählung heraus, denn die typische Materialstruktur des Netzes ermöglicht einen ganz neuen logistischen Ansatz. Zur Ausstattung verschiedenster Aufsetzkränze sollen zukünftig fünf standardisierte LK-DDN-Sets zum Einsatz kommen, die eine Vielzahl an Größen abdecken. Dies erhöht die Flexibilität hinsichtlich Produktion sowie zentraler und dezentraler Lagerhaltung. Zudem ist die Zustellung der Sets in handlicher Paketform möglich. So gelangt das dynamische Durchsturzsicherungs-Netz innerhalb weniger Tage ab Lager an den Einsatzort. Zudem punktet das neue JET-LK-DDN mit einer fehlertoleranten Maßaufnahme: Vor Ort können eventuell auftretende Abweichungen von Maßaufnahme und tatsächlicher Größe einfach angepasst werden. Auch enthält das Set-Konzept bereits alle notwendigen Komponenten für die Ausstattung einer DIN-RWA-Lichtkuppel.

Das JET-LK-DDN wird auf Höhe der Absturzkante, innenliegend im oberen Bereich des Aufsetzkranzes, angebracht. Damit biete es auch bei geöffnetem Tageslichtelement einen permanent und kollektiv wirkenden Schutz gegen Durchsturz und erfüllt die höchste Schutzklasse gemäß ASR A2.1. – die Absturzsicherung. Die Besonderheit des Systems: Die Installation beinhaltet die innovative und einzigartige Kombination einer energieabsorbierenden Befestigungskonsole und eines objektiven Prüfverfahrens. Dieses Prüfverfahren ermöglicht im Falle der Nachrüstung eine objektive Beurteilung der Tragfähigkeit der Unterkonstruktion, also des bestehenden Lichtkuppel-Aufsetzkranzes. "Bei einem derart flexiblen System ist eine solche Prüfung unerlässlich", betont Bert Barkhausen von der JET-Gruppe. "Um die Sicherheit beim Einbau in die unterschiedlichsten Aufsetzkränze zu gewährleisten, muss zunächst die Tragfähigkeit des Kranzes geprüft werden."

Der Sicherungsprozess umfasst fünf wesentliche Schritte: Auf Grundlage aktueller Vorschriften und Regeln findet zunächst eine Gefährdungsbeurteilung statt. Werden Ab- oder Durchsturz-Risiken an Lichtkuppeln identifiziert, erfolgt die Tragfähigkeitsuntersuchung der Unterkonstruktion, also des Aufsetzkranzes. Bei ausreichender Tragfähigkeit folgt die Nachrüstung des JET-LK-DDN sowie mit Schritt vier die technische Abnahme durch erneute Untergrundbeurteilung. Im letzten Schritt wird die Montage dokumentiert. Den korrekten und fehlerfreien Prozessablauf sichert das JET-Systempartnerschaftskonzept, welches Händler, Dachdecker und Verantwortliche von JET professionell vernetzt und so ein Höchstmaß an Sicherheit und Service bietet. Auf diese Weise schafft der Hersteller einen umfassenden Sicherungsprozess, der Planern und Gebäudebetreibern Rechtssicherheit bietet – sowohl bei der Sanierung von Bestandsgebäuden als auch im Sinne der erforderlichen fortlaufenden Überwachung und Instandhaltung baulicher Anlagen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 20/2019.

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