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Flexibler Allrounder

Sicht aufs Werkzeug wurde optimiert

Kleiner Wenderadius ist für beengte Baustellen von Vorteil: Mit dem 5470 Z hat die Schäffer Maschinenfabrik GmbH einen Radlader der 0,8-Kubikmeter-Klasse in den Markt eingeführt, der sich vor allem für Baustellen mit begrenzten Platzverhältnissen, wie beispielsweise im innerstädtischen Wegebau, empfiehlt. Die 5 t schwere Maschine verfügt über eine überarbeitete Schwingengeometrie mit Z-Kinematik. Diese ermöglicht dem Fahrer eine optimierte Sicht auf die Arbeitswerkzeuge, wie beispielsweise eine Erdschaufel oder eine Palettengabel.

Radlader spielen auf Baustellen im Straßen- und Wegebau eine zentrale Rolle. Ausgestattet mit einem hydraulischen Schnellwechsler und einem breiten Werkzeugprogramm wie zum Beispiel Palettengabeln, Schaufeln, und hydraulischen Kehrbesen gelten sie als flexible Allrounder. Schäffer hat laut eigenen Angaben ein breites Angebot von leistungsstarken Rad- und Teleradladern im Programm.

Erwitte (ABZ). – Dazu gehört auch der 5470 Z, ein neuer Radlader in der 0,8-Kubikmeter-Klasse. Die 5 t schwere Maschine besitzt eine überarbeitete Schwingengeometrie mit Z-Kinematik. Der Fahrer hat damit eine optimierte Sicht auf die Arbeitswerkzeuge wie beispielsweise eine Erdschaufel und vor allem eine Palettengabel. Eine neue, geräumige Kabine trägt Herstellerangaben zufolge zusätzlich zu einer besseren Rundumsicht bei. Der 5470 Z erfüllt alle Vorgaben der Abgasstufe V und senkt laut Schäffer somit den Schadstoffausstoß deutlich. Damit biete das Unternehmen einen schlagkräftigen Radlader an, der für die hohen Anforderungen im Straßen- und Wegebau konzipiert wurde, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.

Die Schwinge und die Kabine des Laders wurden neu konstruiert. Die starke Z-Kinematik am Werkzeugzylinder gewährleiste eine hohe Ausbrechkraft, die bei der Aufnahme von Schüttgütern erforderlich ist. Der niedrige Vorderwagen und das schmale Ladegerüst sorgten in Kombination mit der erhöhten Sitzposition des Fahrers für eine ideale Sicht auf das Anbauwerkzeug. Gerade bei der Aufnahme von Paletten sei eine gute Sicht auf die Spitzen der Palettengabel ein entscheidender Vorteil, so Schäffer. Die Hubhöhe des Laders beträgt 3,25 m bei einer Hubkraft von 3,6 t.

Das wartungsfreie Knickgelenk macht den Lader Unternehmensangaben zufolge äußerst wendig. So betrage der innere Wenderadius der Maschine nur 1,58 m – eine gute Voraussetzung für den Einsatz auch auf Baustellen mit begrenzten Platzverhältnissen, wie zum Beispiel beim innerstädtischen Wegebau. Die neue Kabine ist deutlich geräumiger und bietet mehr Platz beim Einstieg und während der Arbeit.

Angetrieben wird der neue Radlader von einem Deutz-Motor mit 45 kW (61 PS). Optional ist die Maschine mit einer Leistung von 55 kW (75 PS) erhältlich. Beide Leistungsstufen erfüllen die Abgasstufe V durch den Einsatz eines Dieseloxidationskatalysators und eines Dieselpartikelfilters. Dies führt zu einer deutlichen Reduzierung von Rußpartikeln und Stickoxiden im Umfeld der Maschine. Der Motor gehört zu den drehmomentstärksten seiner Klasse und liefert damit die Grundlage für einen leistungsstar-ken Antrieb mit hohen Schubkräften, die zum Beispiel beim Einfahren in einen Schotterhaufen benötigt werden. Unterstützt wird dies durch den hohen Arbeitsdruck von 510 bar im Antriebsstrang. Die damit verbundene hohe Agilität und die Steigerung des Wirkungsgrades seien weitere Vorteile, so Schäffer. Dies erlaube einen sehr effizienten und kraftstoffsparenden Einsatz des Laders. Die original Schäffer-Planetenachsen mit fünf Außenplaneten bringen laut Unternehmen die Kraft des Antriebs zuverlässig auf den Boden. Die pendelnd aufgehängte Hinterachse sorge zudem für gute Bodenpassung und Standfestigkeit – auch in unwegsamem Gelände.

Der bis zu 55 kW (75 PS) starke Radlader wird von einem Deutz-Motor der neuesten Generation angetrieben. Er erfüllt alle Vorgaben der Abgasstufe V, wodurch der Abgasausstoß deutlich reduziert wird.

Durch die automatische Schubkraftregelung High Traction Force (HTF) liefere der Lader auch im Schnellgang immer die höchste Schubkraft. Das Herunterschalten in die erste Fahrstufe werde somit zum Beispiel beim Einfahren in einen Schotterhaufen überflüssig, das Arbeiten werde auf diese Weise noch effektiver. Schäffer Power Transmission (SPT) erlaubt eine elektronische Regelung des Fahrantriebs. Dies sorgt für sinkende Betriebskosten, da der Wirkungsgrad erhöht und der Kraftstoffverbrauch reduziert wird.

Ein weiterer Pluspunkt: Das optional erhältliche Potentiometer übernimmt die Aufgabe eines Tempomaten. Der Lader hält automatisch und unabhängig von der Motordrehzahl eine konstante Geschwindigkeit. Der Fahrer braucht sich beim Einsatz eines Kehrbesens somit nicht mehr um die konstante Geschwindigkeit des Laders kümmern.

Die Fahrgeschwindigkeit beträgt serienmäßig 20 km/h, optional ist die Maschine auch mit 30 km/h erhältlich. Für eine langfristige Kosteneinsparung steht die serienmäßig eingebaute Lamellenbremse. Sie läuft im Ölbad, ist hermetisch geschlossen und reduziere den Wartungsaufwand somit auf ein Minimum. Die Arbeitshydraulik hat eine Leistung von 64 l/min und kann optional bei der großen Motorisierung auf 74 l/min gesteigert werden.

Der Lüfter der Maschine wird hydraulisch angesteuert. Er wird temperaturabhängig geregelt, passt sich daher automatisch den Erfordernissen an und ermöglicht einen deutlich leiseren und sparsameren Betrieb der Maschine. Optional ist die Umkehrfunktion des Lüfters: Auf Knopfdruck können Kühler und Sieb durch den umgekehrten Luftstrom zuverlässig von Staub und Schmutz freigeblasen werden.

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