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Flexibleres Arbeiten

Teleskoplader beschleunigen Tempo bei Dachsanierung

An Teleskopladern schätzt Dachdecker Simon Knor die Flexibilität. Den Turbofarmer TF38.10TT-140 nutzt er auf Baustellen oder für Rangierarbeiten im Betrieb.

Hückelhoven (ABZ). – Dächer von Einfamilienhäusern in sehr kurzer Zeit zu sanieren, darauf hat sich Dachdecker-Meister Simon Knor im nordrhein-westfälischen Hückelhoven spezialisiert. "Niemand möchte unter freiem Himmel schlafen. Deshalb muss eine Dachsanierung immer so zügig wie möglich laufen", sagt Knor. "Ich fahre gern und habe viel Technik im Einsatz." Um seine Materialien auf den Baustellen und im Betrieb leicht bewegen zu können, verwendet er zwei Merlo Teleskoplader: einen 3,8 t/10 m-Turbofarmer mit starrem Rahmen und einen 4,5 t/21 m-Roto mit endlos drehbarem Oberwagen und vier einzeln manuell oder per Automatik einstellbaren Abstützungen. Außerdem laufen in seinem Fuhrpark ein Lkw mit Tieflader, ein Stapler, zwei Sprinter und eine Hallenbühne. "Meine zwei Teleskop-lader sind eine große Arbeitserleichterung", sagt Knor. "Wir arbeiten, glaube ich, mehr Stunden am Tag als die meisten und kommen trotzdem fitter nach Hause." Das größte Problem eines Dachdeckers sei, Material wie Pfannen nach oben zu bringen. "Früher hatten wir an einer Stelle einen Aufzug angebracht", beschreibt Knor. Dafür brauche man unten und oben Personal. Mit den Ladern sei er viel flexibler. "Wir können sie mit sehr geringem Aufwand genau dahinstellen, wo sie gebraucht werden. Wir können auch einfach mit ihnen die Sachen bis zum First heben."

Der Turbofarmer TF38.10 TT-140 hat einen 136-PS-Motor und einen feinfühligen hydrostatischen Fahrantrieb mit drei Lenkungsarten. Für seine Aufgaben ums Dach nimmt er am Geräteträger verschiebbare Lastgabeln, eine Erdschaufel, eine Leichtgutschaufel oder eine Multifunktions-Schaufel mit Niederhalter auf. Integriert sind im Gerät die Funktionen "Seitenverschub" und "Niveauausgleich". Mit dem "Seitenverschub" lässt sich der Rahmen und damit der 10-m-Ausleger nach rechts und links bewegen. Die Last kann so horizontal versetzt werden, ohne dass die Grundmaschine verfahren werden muss. Der "Niveauausgleich" kann Bodenneigungen von bis zu 10 % ausbalancieren.

Knor nutzt den 38.10 auf kleinen Baustellen mit schwierigem Gelände oder für Rangierarbeiten im Betrieb. Bei sehr großen Baustellen arbeitet der kleinere häufig dem 21-m-Teleskopen zu. Der Roto 45.21 MCSS gehört zur 14 Modelle umfassenden Roto-Serie. Die 170-PS-Maschine wird beim Dachdecker mit ihren vier Abstützungen auf der Baustelle platziert und arbeitet mit Gabeln, Kranhaken oder Bühnen.

Gregor Schellen, Merlo Verkaufsleiter in Knors Region, sagt: "Der Roto ist eine universelle Maschine und so viel wert, wie die Anbaugeräte, die dabei sind. Ich kann ihn als Arbeitsbühne nutzen. Deswegen gehört in meinen Augen auch zu jedem Roto eine Bühne dazu." Bei Merlo ist die Funk- und Bühnen-Vorbereitung in jedem drehbaren Teleskopen serienmäßig verbaut.

In Hückelhoven sind zwei Merlo Hubarbeitsbühnen am drehbaren Teleskopstapler aktiv. Eine nimmt bis zu drei Personen bzw. 300 kg auf. Durch Aufklappen kann sie von 2,3 m bis auf 4,5 m Arbeitsfläche in der Breite erweitert werden. Außerdem ist sie am Geräteträger verschwenkbar. Der Dachdecker nutzt sie, wenn das Einrüsten im Vergleich zu aufwendig wäre, wie bei speziellen Fassadenarbeiten oder beim Anbringen von Rinnen auf großen Höhen.

Seine spezielle Dachdecker-Bühne ist für drei Personen bzw. 800 kg ausgelegt. Ihr Frontgitter lässt sich nach vorn aufklappen. Mit ihr kann der Anwender gesetzeskonform aus der Plattform aussteigen. Im abgeklappten Zustand sind die kompletten Bewegungen der Maschinenkombination blockiert. Bei Reparaturen, Sturmschäden, Kamin-Sanierungen und generell bei dringenden Einsätzen, bei denen es sich nicht lohnt, einzurüsten, ist sie laut Knor sehr praktisch. Im Unterschied zur Fassadenbühne kann er die Vorderseite herunterklappen und muss nicht durch die Bühnenkonstruktion greifen.

"Wir sind schneller und günstiger als andere und verdienen trotzdem mehr Geld, hoffe ich", erzählt Knor mit einem Lächeln. Bei einer Sanierung müsse abends das Dach wieder dicht sein, so dass bei Regen nichts passieren kann. "In einem Tag brechen wir den alten Dachstuhl ab, hauen den neuen drauf und legen mindestens wieder Folie auf. Das schaffen wir durch unseren Maschineneinsatz immer in einem Tag."

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