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Foamglas T3+

Intensive Forschungsarbeit führte zum Erfolg

Der Dämmstoff Foamglas T3+ kam bereits europaweit zum Einsatz – so bspw. auch beim Bau des Dachgartens der "LWL-Klinik" in Münster.

Hilden (ABZ). – Baustoffe marktorientiert zu gestalten, ist eine der größten Herausforderungen für herstellende Unternehmen. Es kommt vor allem darauf an, den bestehenden Kundenbedarf abzudecken. Auch Foamglas T3+ gehe eine intensive Entwicklungsphase voraus, durch welche der Wärmedämmstoff entscheidende Vorteile für Architekten, Gebäudeplaner und Verarbeiter bereithalte, so das herstellende Unternehmen. Dazu gehört u. a. eine verbesserte Dämmleistung sowie auch die Berücksichtigung der gestiegenen Nachfrage an umweltfreundlichen Baustoffen. Damit habe sich das Produkt der Deutschen Foamglas GmbH schon heute – knapp eineinhalb Jahre nach Markteinführung in Österreich, Schweden, Frankreich und Deutschland Herstellerangaben zufolge am Markt positioniert. So kam der Dämmstoff für den Hochbau und für betriebstechnische Anlagen bspw. bei der "LWL-Klinik" in Münster, beim "Collège Jean Jaurès" in Frankreich und bei der Schule "Victor Carpentier" in Belgien zum Einsatz. Die gestiegene Dämmleistung spiele für den Erfolg des Produkts eine ebenso große Rolle, wie seine Langlebigkeit und der damit einhergehende, dauerhafte Schutz der Gebäudehülle. Mit einem Lambdawert von ?D = 0,036 W/(m·K) gewährleistet Foamglas T3+ laut Unternehmen eine Dämmeigenschaft, die die bewährte Leistung des klassischen Foamglas T4+ um mehr als 12 % verbessert. Grund hierfür sei eine Abwandlung im Herstellungsprozess: Das Schaumglas zeichne sich durch eine neuartige molekulare Verdichtung mit homogener, hermetisch geschlossener Zellstruktur aus. Damit werde eine dauerhafte, zuverlässige und nachhaltige Wirkung erzielt. Das Produkt sei dabei weiterhin druckfest, wasser- sowie dampfdiffusionsdicht und nehme keine Feuchtigkeit auf. Durch die Zusammensetzung aus hochwertigem Recyclingglas und natürlichen Rohstoffen wie Sand, Dolomit und Kalk wird das Material zudem als nichtbrennbar – und damit in Brandschutzklasse A1 – eingestuft und so entstünden laut Unternehmen im Falle eines ausbrechenden Feuers keine toxischen Brandgase.

Außerdem sei es zugleich frei von schädlichen Flammschutzmitteln, Treibgasen und anderen flüchtigen Substanzen. Dies wiederum mache das Material zu einem umweltfreundlichen Bauprodukt. Foamglas T3+ eignet sich laut Hersteller nicht nur für den Einsatz im Flachdach, in der Fassade und im Sockel, sondern auch für die Innendämmung in Wand, Boden und Decke. Die Anwendungsgrenztemperatur des Materials liege dabei zwischen –265 und + 430 °C, sodass es auch hohen Beanspruchungen standhalte. Zudem sei der Dämmstoff resistent gegenüber Schädlingen, Chemikalien und radioaktiven Strahlungen aus dem Erdreich. Diese Eigenschaften prädestinierten den Baustoff zusätzlich für den Einsatz in der Realisierung von Gebäuden, die besonders anspruchsvollen Bedingungen unterliegen. Um den gewünschten U-Wert dabei künftig auch einlagig ausführen zu können, ergänzt Foamglas sein Portfolio außerdem um die Materialstärken 190 und 200 mm. Damit kann das Produkt nun in Dicken von 50 bis 200 mm angeboten werden.

"Mit Foamglas T3+ haben wir Ende 2016 einen Dämmstoff entwickelt, der sich den stetig steigenden Anforderungen unserer Zeit anpasst. Im Fokus standen dabei vor allem die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit, die in den letzten Jahren auch beim Hochbau immer mehr an Bedeutung gewonnen haben", erklärt Dirk Vogt, Leiter Marketing und Technik, Building Business, Deutsche Foamglas GmbH. "Dass sich unsere langen Forschungsarbeiten zur Entwicklung des verbesserten Dämmstoffs gelohnt haben, belegen die internationalen Projekte, in denen unser Produkt heute erfolgreich zur Anwendung kommt", so Vogt.

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